Archive for July, 2005

WTH: Day #3

Sunday, July 31st, 2005

What The Hack turned into What The Swamp between Day #3 and Day #4. When I came out of my tent, I found a lake just in front of it. Fortunately, Fiedel took a Drainage drill to the camp, so that I could drill a few holes around my tent to drain the ground. (It is really surprising what some people carry around with them).
By the way: take a look at the WTH pics, esp. the night pics. The night illumination organized by Art Event is really great, or to word it more pompously: „It redefines the aesthetics of illumination.“
Today, I didn’t go to many lectures. The lecture on Software patents was somewhat boring, but I liked the one intitled Futureshock to which I went instead. It was slightly psychodelic, but fun. The lecturer talked about the transition between human beings and machines. He talked a lot about Cyborgs and asked how many body parts must still be human to grant a cyborg, machine, machine-man etc. voting rights.

What the Hack Special: Second Day

Saturday, July 30th, 2005

My second day at What The Hack! (the spiegel.de view) started with a brilliant talk on Cryptography by Brenno de Winter. I didn’t learn that much, but the speaker was really good! The talk on carputer technology was quite different: The issue was new to me, but the presentation was bad: The speaker had his hands in his pockets and was always looking at the screen behind him, shifting from one foot to the other. In the evening I went to the After Dinner Speedgeek Soirée, which for me was pre-dinner. That was real fun! Every speaker had four minutes to make a presentation in front of a small group which after four minutes shifted on to the next speaker.
At night I took part in Ingo‘s cooking studio at the Chaos Village and learned how to blanch tomatoes. It sounds easier than it is! It’s a good idea to cut a cross into the shell on the bottom side of the tomato before you pour hot water over them. Ingo’s food is indeed delicious!

Windows Vista

Friday, July 29th, 2005

Microsoft has given up the code name Longhorn for its forthcoming Windows Vista… Seems like a good idea, since Longhorn is a stupid, if not equivocal, name, but why Vista? Vista is a Spanish word which can be translated as ‘outlook’ and that translation tells it all: Windows is integrated into Outlook. In fact, that is the case already: Outlook users have told me that if Outlook has a problem, usually, the whole system freezes.

What the Hack Special: First Day

Thursday, July 28th, 2005

Today’s the first day of the Hacker Outdoor Event What the Hack. Since the conference language is English, I will blog in English too. This is better than switching languages all the time and allows more people to participate in my blog.
The event started with a plenary session where Rop Gonggrijp and Emmanuel Goldstein elaborated upon the history of the Dutch hacker camps. This was interesting for me, since I’m quite new to the scene, but I think for regulars it could have been boring, because they knew all about it. Still both speakers were quite entertaining. Actually, I liked it very much and would like to see more of Rop at a forthcoming Chaos Communication Congress.
The afternoon was quite chilly. The only talk I went to was about the upcoming oil crisis. Actually, the speaker had problems with his presentation (Powerpoint and Flash—no wonder!) and most of the information wasn’t really new. Another talk I would have gone to (on home energy saving) didn’t take place and the one on computer power management almost made me fall asleep, so I left after 20 minutes.
Actually, more important than the conference program is the possibility to hang out with other people, e.g. at $fooBAR under the CCC Dome tent or under one of the Tarpaulin tents, and that’s what I did most of the time.
Of course, I spent some time at the Hackcenter in order to write this article…

Bald geht es los

Thursday, July 28th, 2005

Heute ist der Anreisetag bei What the Hack, denn morgen früh schon beginnt das Programm. Inzwischen sieht man schon, wie das sich selbst organisierende Chaos Form annimmt, was recht eindrucksvoll ist. Leider ist auf Grund des anhaltend feuchten Wetters die Stimmung auch etwas durchwachsen.
Abends und in der Nacht war ich noch 5 Stunden lang mit der Einrichtung des Hackcenter-Zelts beschäftigt, wobei meine Aufgabe darin bestand, vor allem ein paar Helfer zu gewinnen, was ziemlich schwer war. Die Idee, einfach ein paar wild verkabelte Nutzer vom Netz zu trennen, war im Prinzip nicht schlecht, denn die betroffenen Amokverkabler kamen gleich angerannt und einer hat sogar geholfen; allerdings musste mich ein anderer belehren, dass ich vorher telefonisch beim Info-Point Bescheid zu sagen habe, wenn ich einen Switch außer Betrieb nehme. Erst Stolperfallen bauen und dann noch meckern – manche haben Nerven!
Fazit: Für die Veranstaltungsorganisation benötige ich definitiv ein dickeres Fell und stärkere Nerven. Abends kamen dann zum Glück noch ein paar nette Leute an, was mich etwas aufgebaut hat…

Träume sind Schäume

Wednesday, July 27th, 2005

Noch hat What the Hack nicht begonnen und daher funktioniert auch die Getränkeversorgung noch nicht so, wie sie sollte. Glücklicherweise hatten die Leute vom OpenBSD-Zelt bereits belgisches Bier eingekauft, nämlich De Gulden Draak mit immerhin 10,5 Umdrehungen. Daher habe ich mir auch nur zwei Flaschen zugetraut, was aber nicht nur für die nötige Bettschwere reichte, sondern auch für reichlich sonderbare Träume, von denen ich hier kurz berichten möchte:

Erster Traum

Der CCC organisiert ein Camp irgendwo in Bayern. Zu Besuch kommt auch Edmund Stoiber. Auf mein Erstaunen wegen des hohen Besuchs berichtet ein Eingeborener, dass Stoiber ja inzwischen in Bayern nicht mehr so wichtig sei, weil er ja jetzt in Berlin Minister sei, und zwar Minister für Terror. Eigentlich sei er aber da, um eine am gleichen Ort stattfindende Ausstellung über Kinderarbeit in China zu eröffnen, die interessanterweise nur Material aus der Wikipedia enthielt und noch dazu von Henriette organisiert worden ist.
Außerdem erfuhr ich, dass Stoibers Frau gestorben war und er deshalb das Problem hatte, eine neue Frau finden zu müssen, denn ein Minister benötigt natürlich eine Frau. Also musste er seine Praktikantin heiraten und das war zufällig Kathe, die früher Praktikantin beim Chaos Computer Club war. Der war es allerdings peinlich, uns zu gestehen, dass sie den Stoiber geheiratet hatte. Nachdem dann auch noch das Phone Operation Center des Camps die Telefone einer benachbarten Diskothek lahmgelegt hatte und dort alle Handys ständig klingelten, kam die Polizei, um den Hackern gründlich das Handwerk zu legen. Die konnte man leicht an ihren komischen Hüten erkennen, die unter dem Kinn befestigt und nicht leicht abzunehmen waren. Auf der Flucht zu unseren Autos erfuhren wir, dass sie umgeparkt worden waren…

Zweiter Traum

Zum Chaos Communication Congress sollten drei US-amerikanische Generäle über Kriegsführung im Himalaya mit IPv6 vortragen, was natürlich streng geheim war. Deshalb mussten sie auch vor Killern geschützt werden, die Laser-Kanonen einsetzten. Außerdem hatten die Generäle vorher eine Gehirnwäsche über sich ergehen lassen müssen, weshalb sie von ihrem Thema nicht sprechen, sondern nur singen konnten. Aus Sicherheitgründen (Terrorgefahr!) war die Ausfuhr von Brot aus Berlin beschränkt worden und wieder waren alle Autos umgeparkt.

Planungen, Wikipedia, Zelig

Tuesday, July 19th, 2005

Am Sonntag habe ich mich mit Henriette im Café Bilderbuch zum Frühstück getroffen, um unsere gemeinsame Reise zur What the Hack zu planen, zu der wir in weniger als einer Woche aufbrechen werden. Insbesondere musste überlegt werden, was alles noch zu kaufen ist. Der Brunch war wirklich sehr gut! Ich kann das Bilderbuch durchaus empfehlen!
Nachmittags war ich dann noch ein Bier trinken im Café am Neuen See im Tiergarten. Danach war ich noch kurz in der c-base, wo es mal wieder einen Wikipedia-Stammtisch gab. Anschließend bin ich in den Chaos Computer Club Berlin: ich hatte die Filme Zelig und Manhattan Murder Mystery von und mit Woody Allen mitgebracht, aber die Cineasten waren alle nicht da; so habe ich mir Zelig allein angeschaut. Eigentlich hätte ich ihn gern den CCC-Cineasten gezeigt, denn ich selbst kannte ihn ja schon und halte ihn für einen der besten Filme, die ich kenne. Schon lange vor dem Digitalfilm hat Woody Allen hier etwas sehr Trickreiches geleistet: Der Film ist ein Pseudo-Dokumentarfilm über eine Person namens Leonard Zelig, die aus modernen Interviews mit „Augenzeugen“ und aus vermeintlich altem Film- und Fotomaterial besteht, auf dem Zelig – gespielt von Woody Allen – zu sehen ist. Dazu hat sich der Schauspieler zum Teil mit der Bluescreen-Technik in altes Material hineinkopieren lassen. Ein außergewöhnlicher Film! Am besten gefällt mir der Film im Film! (Es wird über einen Spielfilm über Zeligs Leben berichtet und Ausschnitte werden gezeigt.)

Und nischt wie raus an’n Wannsee

Saturday, July 16th, 2005

Gestern und heute habe ich bereits ein wenig Ferienstimmung aufkommen lassen. Am Donnerstag schlug Thomas beim Mittagessen in der Kantine des ehemaligen Telefunken-Hochhauses der TU Berlin vor, nach Feierabend noch ins Strandbad Wannsee (der Wikipedia-Artikel ist übrigens größtenteils von mir!) ;-) zu fahren.
Dort war es sehr schön! Abends haben wir dann noch am Mexikoplatz im La Gondola Due und haben eine leckere Steinofen-Pizza und ein schwarzes Engel-Bier aus Crailsheim getrunken. Zum Nachtisch gab’s dann noch eine Panna Cotta bzw. ein Tiramisú und die Kellnerin servierte noch auf Kosten des Hauses mir einen Sambuca und Thomas einen Amaretto. Der „figürliche“ Effekt des Schwimmens und Radfahrens dürfte damit hinreichend neutralisiert sein. Vom Mexikoplatz ging es dann auch mit der Wannseebahn zurück.
Heute zog es mich dann wieder an den Wannsee. Obwohl ich eigentlich mit mindestens zwei Leuten verabredet war, blieb ich allein, denn in Berlin regnete es, und so dachten die anderen, auch am Wannsee würde es regnen. Das war allerdings nicht der Fall (jedenfalls nicht bis ich um 18 Uhr dann gegangen bin; auf der Rückfahrt in der S-Bahn hat es dann auch geregnet, allerdings nur während ich in der Bahn war). :-) Ich hab mir sogar einen sehr leichten Sonnenbrand zugezogen, so stark war die Sonne! Vielleicht war auch der Sonnenschutzfaktor (15) meiner Sonnencreme etwas zu schwach.
Abends habe ich dann noch etwas im Berliner Chaos Computer Club gechillt.

Deutsche Bahn

Tuesday, July 12th, 2005

Ein schöner Luxus ist die BahnCard 100, die ich seit Februar besitze. Inzwischen hat sie sich für mich sogar schon rentiert – natürlich nur, wenn ich auch die ersparten Nahverkehrsausgaben und die Steuerersparnis miteinberechne. Berichtenswert ist allerdings, welche Schwierigkeiten ich beim Erwerb der BahnCard hatte. Ich kann erst jetzt davon berichten, weil die ganze Geschichte erst vor Kurzem zum Abschluss kam.
Ich hatte mich vorher informiert, dass ich die BahnCard wie eine Fahrkarte am Bahnhof erwerben kann. Ich ging also zum Bahnhof und tatsächlich: die freundliche Dame am Schalter druckte die provisorische BahnCard wie eine normale Fahrkarte aus. Dann füllte sie für mich noch den Erstattungsantrag für meine BahnCard 50 aus und gab ihn mir zum Unterschreiben. Ich frage Sie, ob ich nicht auch meine Bankverbindung angeben müsse zur Erstattung des Restbetrags. Sie entgegnete, dass das nicht notwendig sei, da es keine Erstattungen in Geld mehr gebe, sondern nur noch in Form von Reisegutscheinen. Ich erklärte ihr, dass ich da gerade eine BahnCard 100 kaufen würde, also keine Reisegutscheine mehr bräuchte. Sie überlegte etwas und ließ mich dann doch meine Bankverbindung auf das Formular eintragen, wobei sie aber murmelte, allen sei mitgeteilt worden, dass die DB kein Geld mehr auszahlen würde.
Nun kam der schwierige Teil meines Unterfangens: ich musste die BahnCard bezahlen. Da ich gerade keinen Geldkoffer mit 3250 Euro in kleinen Scheinen dabei hatte, wollte ich mit meiner EC-Karte bezahlen. Das ging leider nicht, denn die Bahn hat sich aus dem PIN-Verfahren ausgeklinkt. Zum Glück hatte ich auch eine Kreditkarte dabei. Für die hohe Summe benötigt man aber eine Autorisierung. Die musste die nette Dame telefonisch anfordern. Obwohl sie meine Kartennummer schon in die Telefontastatur eingegeben hatte, musste sie sie dann noch am Telefon vorlesen, was ich an dem inzwischen überfüllten Schalter gar nicht so gut fand, zumal dann noch meine persönlichen Daten lauthals durchgegeben wurden (Personalausweisnummer, Geburtsdatum usw.), aber schließlich bekam sie eine Autorisierungsnummer.
Inzwischen hatte sie aber einen Time-out bekommen und durfte alles noch einmal eingeben. Dann musste sie feststellen, dass es für die Autorisierungsnummer gar kein Eingabefeld gab, oder genauer: es gab ein Feld, aber man konnte dort keine Nummer eintragen. Nach kurzer Verzweifelungsphase entschied sich die DB-Angestellte, ihren Schalter zu schließen (was für etwas Unruhe bei der wartenden Menge sorgte) und sich mit ihrer Kollegin zu beraten. Beide suchten dann gemeinsam nach einer „Ritsch-Ratsch-Maschine“, mit der man Kreditkartenzahlungen im vorinformatischen Zeitalter erledigte. Sie fanden auch irgendwo noch eine solche Maschine, deren Stempelfarbe zwar völlig eingetrocknet, die aber sonst noch funktional war. Nachdem man ermittelt hatte, wie die Kreditkarte einzulegen ist, ohne sie zu zerstören, entstand dann auch im zweiten Durchgang eine Formular, in das man sogar die Autorisierungsnummer eintragen konnte.
So konnte ich dann endlich meine BahnCard entgegennehmen; die Dame hat dann erst einmal Feierabend gemacht.
Das Geld wurde zwar sofort abgebucht, aber die Erstattung ließ etwas auf sich warten. Erst vor ein paar Wochen wurden mir 300 Euro Restbetrag überwiesen. Außerdem musste ich einen Reisegutschein verfallen lassen, den ich noch wegen einer Verspätung hatte.

Krieg der Welten

Tuesday, July 12th, 2005

Da das Treffen der örtlichen Esperanto-Gruppe ziemlich schwach besucht und somit schon um halb neun vorbei war, entschied ich mich spontan, noch ins Kino zu gehen und den Film Krieg der Welten zu sehen. Das Kino war sehr leer, insgesamt waren wir wohl zu dritt im großen Saal. Der Film ist auch ziemlich schwach. Am Anfang fand ich ihn noch ganz spannend – besonders die Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn kamen gut rüber (während das Mädchen ziemlich nervig gespielt hat; auch Tom Cruise war gewohnt schwach); dann aber – etwa ab der Szene im Keller des zerstörten Hauses, wo dann die Aliens auftauchen, fand ich den Film ziemlich unerträglich. Die Story wurde immer lahmer, die Effekte wiederholten sich, und ich fragte mich, ob die Außerirdischen zum Lachen oder zum Weinen sein sollten. Diese Mischung aus Alien und E.T. ist beinahe peinlich. Auch das Ende überzeugt nicht, aufgrund der überraschenden Deus ex machina-Lösung. Im Original war das nach meiner Erinnerung etwas besser gelöst oder doch zumindest vorbereitet. Gut, auch im Film gibt es ganz am Anfang eine Andeutung.
Ein kleines Highlight aus dem Film: Der Sohn fragt, ob es sich um Terroristen handelt; der Vater gibt zur Antwort, dass die Wesen von weither kommen, darauf fragt der Sohn: „Aus Europa?“