Today we had another meeting in order to prepare the prepare the 22nd Chaos Communication Congress, in short: 22c3. We went through the first submissions and proposals for lectures and decided who else should be invited and get a CfP. As usual, it was quite a lengthy session, but it looks as if this year’s program is going to be really good—and even better than last year’s. ![]()
I think by October, 1st there will be about 300 submissions for perhaps 150 slots; that’s why it will be tough to review and evaluate the proposals. On the other hand, what will be accepted, will be promissing. This is a good perspective…
The theme or motto of this year’s Congress is “Private Investigations” with an allusion to Blade Runner. The theme has two perspectives:
- investigations into privacy (e.g. by state agencies, including aspects such as data retention, biometrics, etc.),
- investigations by private people (e.g. by hackers; this includes aspects such as computer security, and insecurity, open access, etc.).
Of course, the theme will not cover every aspect of the Chaos Communication Congress…
[...] – Es wird ein “Backchannel-System” geben, das wohl auf Bloggerkonferenzen schon genutzt wird. Im Prinzip ist das ein Irc-Raum bzw Jabber-Conference (ich würde darauf tippen, dass es IRC wird, aber klar ist das alles noch nicht) für jeden Vortrag, in dem sich die Besucher dieses Vortrags treffen können, und da dann diverse Hintergrundinformationen tauschen können, diskutieren, weiss der Teufel. Idealerweise bleibt der Kanal dann auch nach dem Vortrag bestehend, und der Vortragende kann dann dort mitdiskutieren. – Vortrags-Reminder: Das System, das ich für den letzten Congress bereits implementiert hatte, wird wohl in einer neuen Version wieder eingesetzt. Jeder Benutzer klickt sich da seine Vorträge, die er hören will, zusammen, und wird dann über Änderungen des Vortags (Terminverschiebungen oder so) informiert, ausserdem ein paar Minuten vor Beginn “geweckt”. Diskutiert wurde, ob man das auch auf andere Medien wie DECT, IRC oder SMS ausweiten will. – Das Vortragsprogramm auf dem Congress wird entzerrt – der Congress geht einen Tag länger, dafür nur noch 4 statt 6 Vortragsräume. Im Erdgeschoss wird der Saal 4 gestrichen, der dadurch entstehende Platz vergrössert Saal 2 und 3. Im Hackcenter werden Häcksenraum und Workshopraum zusammengelegt und zum neuen Saal 4 gemacht. Die Häcksen wiederum bekommen einen eigenen Bereich auf dem Congress, keinen eigenen Raum mehr, und tragen eigene Vorträge zum normalen Vortragsprogramm bei – zumindest ist das aktueller Planungsstang, hier ist aber noch nichts final. Eine Lösung, die ich übrigens klasse finde – wenn die Häcksen sich so krass ausgrenzen, wie sie es die letzten Jahre getan haben, können sie auch gleich woanders hin. – Um die Lockpicker gab es ja die letzten Tage einige Diskussionen, die darin resultierten, dass kurzzeitig ein (inzwischen verworfener) Plan eines Gegenkongress in Hamburg diskutiert wurde. Fakt ist wohl der, dass hier noch genau nichts entschieden wird – die Lockpicker sind gerade im Trainingslager und diskutieren da, danach wird wohl bekannt gegeben, wie es weitergeht. Es gibt drei Varianten: Alles bleibt wie es ist, oder die Lockpicker ziehen in die cbase, oder sie gehen ganz woanders hin. Ich kann die Argumente für alle drei Positionen nachvollziehen. Das Kernproblem ist hier ganz einfach: Die Engel haben massiv weniger Platz im bcc, als sie im hakp hatten. Daher ist die Frage hier nicht, ob man die Lockpicker “rauswerfen” will, sondern ob man lieber einen Raum für eine geschlossene Meisterschaft, bei der eigene Regeln herrschen und auch gern mal die Zuschauer rausfliegen, haben will, oder einen zweiten Raum für die Engel, damit man einen Raum zum Ausruhen und Socialisen hat, und einen für organisatorisches wie Besprechungen. In jedem Fall ganz wichtig: Es gab keinen Rausschmiss, und es gibt auch noch keine endgültige Entscheidung. Die Lockpicker wurden wohl nur gebeten, darüber nachzudenken, ob sie nicht lieber woanders hin wollen. Mehr nicht. Also wirklich kein Grund, hier schon rumzuschreien. Ich persönlich sehe das sehr pragmatisch: Ohne die Engel ist der Congress de facto tot, ohne die Lockpicker nicht. Ganz abgesehen davon, dass die cbase-Lösung für die Lockpicker massive Vorteile hätten, insbesondere was den Platz, die Ruhe, und die Rauchproblematik angeht. – Und damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt, der Rauchproblematik. Es war einfach viel zuviel Rauch jeglicher Art auf dem 21C3, das muss sich ändern. Da es keinen eigenen Raum gibt, den man Rauchern zur Verfügung stellen kann, wird die Sprachregelung zum 22C3 wohl lauten, dass man nicht rauchen soll, aber auf “social behaviour” setzt. Sprich: Wer unbedingt rauchen muss, solls halt tun – sich aber bewusst sein, dass er wie ein Idiot wirkt. Blockwartgehabe oder Rausschmiss wird es nicht geben. Wenn dadurch der Rauchkonsum niedriger wird, haben alle gewonnen – und wenn die Raucher nicht mitspielen wollen, kann man ja über eine entsprechend unangenehmerre Regelung für den 23C3 nachdenken. Aber eigentlich will man im Dezember niemanden zum Rauchen vor die Türe schicken. Mal sehen – ich vermute beim Durchschnittsnerd zuviel Sozialdefekte, als dass das funktionieren würde. Anyway, ich lasse mich gern eines besseren belehren. – Das Vortragsprogramm wird wohl ziemlich gut. Wie Maha schon schreibt wird es sehr viel mehr Vortrags-Submissions geben, als es Vortragsslots gibt. (Bezeichnend genug, dass gestern im Wiki der skizzierte Zeitplan aufgebohrt wurde – bislang waren 132 Zeitslots geplant, nun können es bis zu 156 werden
). Das bedeutet zwei Dinge: Jede(r), dessen Vortrag abgelehnt wurde, soll es nicht persönlich nehmen – wahrscheinlich muss jeder zweite Vortrag abgelehnt werden. Ausserdem wird das Congressprogramm wohl dementsprechend gut – und diese Zahlen sollten auch deutlich machen, dass die Entzerrung auf vier Tage eine wirklich gute Idee war. [...]