Archive for July, 2006

Noch mehr ASCII und A Beautiful Mind

Saturday, July 1st, 2006

Neulich habe ich über die ASCII-WM ja schon berichtet (die übrigens mit netcat besser funktioniert als mit telnet). Wer ASCII mag, aber von den Weltmeisterschaften 2006 schon genug hat, kann es ja mal mit Star Wars-ASCIImation versuchen. Der erste Starwars-Film in ASCII (Web-Version) – herrlich! (Gut, ich gebe zu, das ist nicht wirklich neu, aber interessant!)

Heute habe ich A Beautiful Mind gesehen, den ich merkwürdigerweise noch nicht kannte. Ich fand in ganz gut – wenn auch nicht wirklich überwältigend, wenn man bedenkt, dass er 2002 vier Oscars bekommen hat. Der Film hat mich auch deshalb interessiert, weil der Protagonist John Forbes Nash Jr. den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften zusammen mit Reinhard Selten gewonnen hat, den ich kenne.

Gleisunterspülung bei Bubenreuth, WM-Stille und -Lärm

Saturday, July 1st, 2006

Auf der Bahnstrecke Berlin-München kam es am Donnerstag zu ziemlichen Verspätungen, weil bei Bubenreuth durch starke Regenfälle ein Gleis unterspült worden war und die Strecke gesperrt werden musste. Das war eigentlich ein ungewöhnliches Ereignis für diesen eher warmen Sommer. Aber eigentlich tangieren mich solche Verspätungen kaum, denn schließlich kommt der Zug schon irgendwann an, so auch diesmal.

Am Freitag hatte ich dann Gelegenheit, mich vom WM-Fieber erfassen zu lassen. Während des Spiels Deutschland-Argentinien war ich etwas mit dem Fahrrad unterwegs. Man braucht ja nicht zuhause zu sitzen, denn man merkt in Berlin überall sofort, wer ein Tor schießt. So merkte ich an einem dumpfen Schrei, dass Argentinien in Führung gegangen war. Später verhießen ein paar Böller den Ausgleich. Ich durchquerte gerade den Bahnhof Berlin-Friedrichstraße, wo es noch stiller war als zuvor auf den Berliner Straßen. Eine seltsame Spannung lag in der Luft. Das musste wohl das Elfmeterschießen sein. Und plötzlich detonierte ein gewaltiger Schrei aus unzähligen Kehlen: Deutschland hatte gewonnen! Ein paar Mädchen hüpften mit einer Deutschlandfahne umher, was ziemlich lächerlich aussah, und ich erreichte den Chaos Computer Club rechtzeitig, um Lukas Podolski noch in Halbakt-Pose zu sehen (vergleichbares Foto), obwohl gar kein Trikotwechsel stattfand.

Das Spiel Italien-Ukraine erlebte ich dann im Café November im Prenzlauer Berg. Da es ein Spiel ohne Hingucker war, erwies sich das Publikum als interessanter, zumal ich die Großbildleinwand eh im Rücken hatte. Die Kommentare von Günter Netzer waren allerdings durchaus interessant. Auf der Fahrt durch die Berlin-Mitte konnte ich zudem nicht nur den Berliner Bären steppen sehen.