Archive for October, 2006

Monat der Fotografie

Sunday, October 29th, 2006

Der lichtschwache November ist in den gerade Jahren zum europäischen Monat der Fotografie erklärt worden und da kann (neben Bratislava, Luxemburg, Moskau, Paris, Rom und Wien) Berlin nicht fehlen. So hatte ich am Freitag Gelegenheit, in Berlins führendem Fotomuseum, der Berlinischen Galerie an der Vernissage mehrerer Ausstellungen teilzunehmen:

Das Kabinettstück dieses Jahres sind die Berlinfotos von Sasha Stone, die kürzlich zufällig in Österreich wiedergefunden wurden. Es sind sehr kleine Vintage Prints, so dass es gut war, dass ich schon frühzeitig in der Galerie war, um sie ungestört anschauen zu können. Die Fotos sind nicht alle spektakulär, geben aber einen schönen Einblick in das Berlin der 1920er Jahre.

Sehr gegensätzlich wirkt die Fotoserie EIN-HEIT des Berliner Fotografen Michael Schmidt: In drei Reihen übereinander hängen sehr dicht eisengerahmte Schwarz-Weiß-Fotos über Eck. Das wirkt allein schon erdrückend. Michael Schmidt mischt eigene Aufnahmen (überwiegend Porträts) mit Bildern aus Zeitungen bzw. aus dem Fernsehen. Dadurch setzt er seine Fotos zu „bekanntem“ Bildgut in Beziehung. Das Bildgut umfasst den Zeitraum von 1930 bis etwa 2000. Jahreszahlen, Titel oder Erklärungen sind den Bildern nicht beigegeben. Das macht es dem Betrachter nicht gerade einfach! Auch der Katalog ist kommentarlos! Leider bin selbst ich zu jung, um das öffentliche Bildgut (die „Anker“ für Michael Schmidts Bilder) einzuordnen. So hörte ich aus dem Publikum Kommentare über das Bild einer RAF-Angehörigen, das ich aber unter den vielen Frauenbildern nicht identifizieren konnte. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir diese Ausstellung mit Hilfestellungen sicher besser gefallen hätte. Kunst für Alte ist irgendwie nicht zeitgemäß!

Die weiteren Sonderausstellungen der Berlinischen Galerie sprachen mich eher wenig an, weshalb ich ihnen bei meinem Besuch weniger Aufmerksamkeit schenkte. Dafür gab es auch sonst genug zu sehen. Die Berlinische Galerie ist aber – schon wegen der Dauerausstellung – und dank der Berlinfotos von Sasha Stone auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wahlcomputer

Friday, October 27th, 2006

Sie werden Wahlgeräte oder Wahlmaschinen genannt, wahrscheinlich um zu verschleiern, dass es sich eigentlich um Wahlcomputer handelt, die nicht nur zählen, sondern auch Schach spielen können und manipulierbar sind. Es ist darüber ja schon viel berichtet worden, daher kann ich mich kurz fassen: Wahlcomputer sind der Sargnagel der Demokratie, denn:

  1. sie sind manipulierbar (Video);
  2. die Stimmabgabe ist „beobachtbar“ (Van-Eck-Phreaking), also nicht geheim;
  3. eine Überprüfung des Wahlergebnisses ist unmöglich, da es keine Nachzählmöglichkeit gibt.

Das sind eigentlich genug Gründe, um gegen Wahlcomputer zu sein, besonders angesichts der Erfahrungen aus den Niederlanden, aus Cottbus oder aus Dachau. Zum Glück gibt es eine Petition gegen Wahlmaschinen, die es online zu unterzeichnen lohnt (keine Angst, dass der Bundestag auf einer britischen Website firmiert, ist korrekt!). Was man sonst noch so tun kann, verrät der CCC.

Ich möchte hier allerdings nicht technikfeindlich sein. Selbstverständlich haben Wahlcomputer einen Vorteil, nämlich das Auszählen der Stimmen zu automatisieren. Aber das Ergebnis muss überprüfbar, also nachzählbar sein. Dazu ist es bei der Verwendung von Computern absolut notwendig, dass eine Quittung auf Papier ausgedruckt wird, die der Wähler überprüft und in eine Urne wirft. Das Ergebnis kann dann unmittelbar nach Schließung der Wahllokale ermittelt werden und ist jederzeit nachher noch einmal auszählbar, zum Beispiel wenn ein Manipulationsverdacht besteht oder stichprobenartig oder wann immer das jemand will. Das Phreaking muss dann auch noch verhindert werden. Solange man sich aber auf Computer verlassen muss, also eine Wahlprüfung materiell nicht möglich ist, dürfen keine Wahlcomputer zum Einsatz kommen.

Shakespeare leicht gekürzt

Wednesday, October 25th, 2006

Am Montag, dem 23.10. war ich mit ein paar Leuten vom Erlanger bits’n’bugs, dem örtlichen „Erfahrungsaustauschkreis“ des CCC, mal wieder im Staatstheater Nürnberg. Gegeben wurde Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt) (The Complete Works of William Shakespeare (Abridged), offizielle Ankündigung), eine komödiantische Kurzfassung der Bühnenstücke William Shakespeares. Das war schon recht amüsant. Shakespeare-Kenner, -Liebhaber und -Ignoranten kommen gleichermaßen auf ihre Kosten – vor allem in den ersten Reihen, denn von dort aus hat man mehr vom Stück (mehr wird nicht verraten)! Für die Kurzfassung benötigt man nur drei Schauspieler, die aber richtig gut sein müssen, denn das Stück ist ausgesprochen schwer zu spielen durch das hohe Tempo und die vielen Verwandlungen. Hinzu kommt, dass neben einer Unmenge Text auch noch Improvisation gefordert ist. Das geht bestimmt an die Grenzen der Belastbarkeit (wie man auch aus den ersten Reihen sehen kann). Es ist allerdings auch ein dankbares Stück, da es mit Sicherheit beim Publikum gut ankommt.
Die Autoren hatten wirklich ein paar schöne Ideen, wie man die 37 Werke möglichst geschickt zusammenfasst. Ich will jetzt hier nicht alles schon verraten, aber soviel sei gesagt: Die Komödien werden zu einer zusammengefasst und aus den Historiendramen wird ein Football-Spiel. Wie das geht, werde ich aber wirklich verschwiegen! Interessanter wird es allerdings, wenn Stücke mehr oder weniger ausgespielt werden, besonders beim Hamlet, bei dem lauter geflügelte Worte aneinander gereiht werden. Das dürfte auf gebildete englische Muttersprachler so wirken wie auf Deutsche eine Zitatensammlung aus Goethes Faust I.
Mein Vorschlag: Erst mal ein wenig Shakespeare-Lektüre zur Auffrischung und dann in dieses Stück! Viel Spaß!

Programmplanung, Engel des Universums, schlechte Erziehung

Monday, October 16th, 2006

Das Wochenende war sehr erlebnisreich, aber auch anstrengend. Ich wäre eigentlich gern nach Hamburg gefahren – zum Jubliäum von gay-web.de, aber auch in Berlin gab es wichtige Termine, und da ich mich dort in der Pflicht sah, blieb ich in der Hauptstadt: Am Sonnabend und Sonntag fand dort der zweite Teil der Programmplanung für den 23. Chaos Communication Congress (23c3) statt. Es mussten noch über 100 Einreichungen bearbeitet werden. Ich hatte gedacht, alle Einreichungen schon gelesen und bewertet zu haben, aber es waren noch etwa zwanzig hinzugekommen und andere waren bearbeitet worden. Ich finde die Programmplanung ja immer recht interessant, weil man dabei eine Menge lernt, wenn man sich in die unterschiedlichen Thematiken etwas hineindenkt, aber irgendwann wird es dann auch anstrengend. Zum Glück wurde die Planungskommission von Chefkoch wuerfel sehr gut bekocht und der Wein war auch außerordentlich gut und reichhaltig.

In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag durfte dann noch ausgiebig in der c-base gefeiert werden, denn Kollege Weis feierte seinen Geburtstag nach. Es war eine nette Party, und ich habe ein paar sehr interessante und anregende Gespräche geführt, so dass ich mich kaum losreißen konnte und erst nach fünf Uhr morgens nach Hause kam. Dementsprechend war die Nacht eigentlich viel zu kurz, denn am Sonntag ging die Planung des Congress-Programms weiter. Beinahe wäre ich am Sonntagabend zu müde gewesen, um noch zwei Filme zu sehen, aber irgendwie verflog die Müdigkeit rechtzeitig. So konnte also der wöchentliche Videoabend auch mit mir stattfinden: Es gab zunächst den isländischen Film Angels of the Universe, der mir trotz seiner Melancholie sehr gut gefallen hat (besonders der Soundtrack). Der Film startet etwas seltsam, bekommt dann aber im entscheidenden Moment noch die Kurve und enthält viele sehr witzige Dialoge – sehenswert, aber nichts für zwischendurch!

Dann folgte ein weiteres Film-Highlight: La Mala Educación – Schlechte Erziehung von Pedro Almodóvar. Der Film erinnerte mich etwas an eine Oper, vielleicht weil er nach dem isländischen Film besonders leidenschaftlich wirkte. Besonders interessant ist die Erzählweise auf mehreren Ebenen mit einem Film im Film, was aber erst nach und nach klar wird. Dabei ist der Film im Film eine Prolepse (Flashforward). Die Struktur ist wie folgt (arabische Zahlen: mögliche Kapitelgliederung, römische Zahlen: mögliche Einteilung in Opernakte):

  1. (I) Madrid 1980 (Haupthandlung)
  2. vermeintlicher Rückblick, eigentlich Prolepse (Film im Film), dazwischen immer wieder Rückkehr zur Haupthandlung
  3. (II) im Film im Film: Rückblick auf die Kindheit
  4. (III) Haupthandlung, Galicien
  5. Einholen der Prolepse durch die Haupthandlung, Film im Film wird als solcher erkennbar, Abschluss der Dreharbeiten, Auftritt des echten Padres
  6. (IV) Rückblick: Erzählung des Padres
  7. (V) Ende der Haupthandlung
  8. Ausblick

Die Struktur steht in einem engen Zusammenhang zum Inhalt, denn schließlich geht es auch um so interessante Fragen wie die nach dem Verhältnis von Realität(en) zu Wahrheit(en) oder nach der Teilbarkeit von Schuld. Großartig ist Gael García Bernal als multiple Persönlichkeit, der seinen ganzen Körper einsetzt (sehr passend zu seiner Rolle). Der Film ist auch filmästhetisch ein Leckerbissen: schöne Landschaften treffen hier auf schöne Körper, und spannend ist der Film auch – was will man noch mehr? Den Film zweimal sehen!

Retrocomputing

Friday, October 13th, 2006

Gestern fand im Chaos Computer Club Berlin mal wieder ein Datengarten statt. Diesmal berichtete Dexter über Retrocomputing, also über das, was man mit alter Hardware noch so anfangen kann. Der relativ kurze Vortrag und der anschließende Workshop waren interessant, zumal Dexter auch ein paar Schätze aus seinem eigenen Computermuseum mitgebracht hatte, und auch andere hatten Hardware dabei. Das Publikum war auch etwas anders als die sonstigen Donnerstagsbesucher – und zwar durchaus auf eher angenehme Weise. Auch die leckere Gemüsesuppe und der Nachtisch trugen sehr zu einem gelungenen Abend bei.

Urbane Penner

Thursday, October 12th, 2006

Nachdem ich am Wochenende und am Montag fleißig an meinem Buchmanuskript gearbeitet hatte, wurde es am Dienstag Zeit, mal was anderes zu tun. So traf ich mich morgens mit einer Freundin zum Brunch im Café Montevideo, das sie immer liebevoll als das „Monte“ bezeichnet. Es ist in der Tat ein schönes Café, in dem man sehr gut frühstücken kann. Das spanische Frühstück ist sehr zu empfehlen, wenn man Pimientos mag. Wie das so ist mit einem Brunch, war es im Nu Nachmittag. Ich musste dann doch etwas mit meinem Gewissen kämpfen, als ich meinen Aufenthaltsort aufgrund des schönen Herbstwetters nicht wieder an den Schreibtisch, sondern ans Café am Neuen See verlagerte. Hätte ich mein Laptop dabei gehabt, hätte ich mich wohl ganz als Urbaner Penner (alternativer Artikel) fühlen können.

Von dort aus ging es dann doch zurück zum Schreibtisch – allerdings nur für kurze Zeit –, denn abends war ich seit längerer Zeit mal wieder bei meinem Fotoclub zu Gast. Ich muss mich da ja aus beruflichen Gründen sehr rar machen, so war das dann eine willkommene Abwechslung. Es gab auch viele schöne Fotos zu sehen, weil einige ihre Arbeiten mitgebracht hatten. Der Fotoclub leidet zur Zeit darunter, dass praktisch niemand bereit ist, für den Vorstand zu kandidieren. Ich denke, dass das auch mit der allgemeinen Situation in Berlin zusammenhängt: die Einen haben zu viel Arbeit und daher keine Zeit, die Anderen haben keine Arbeit und dadurch auch keine Zeit, weil sie sich mit der Unbill der Arbeitslosigkeit herumschlagen müssen. Ich verstehe die Gründe, die die Einzelnen vorbringen, in jedem Fall sehr gut und befürchte, dass wir den Verein auflösen müssen, was schon sehr traurig wäre!

Anschließend bin ich dann noch in den Chaos Computer Club Berlin, der ja auch am Dienstag sein Plenum hat. Hier ging es zum Glück optimistischer zu; es war dann noch recht interessant, weil wir nach dem Plenum über alles Mögliche und Unmögliche diskutiert haben. Außerdem gab es eine Torte und Cherimoya zu essen. Ich kannte dies Frucht noch nicht, muss aber gestehen, dass sie mir außerordentlich gut geschmeckt hat.

Als ich dann zu sehr später Stunde zuhause im Bett lag, konnte ich kaum fassen, dass all das an nur einem Tag stattgefunden hatte (Monte, Neuer See, Schreibtisch, Fotoclub & CCC).

Lücke im System, Blechtrommel y tu mamá también

Monday, October 9th, 2006

Gestern gab es überraschenderweise eine lange Filmnacht, weil gleich drei Leute je einen Film einbrachten. Der erste war ein ziemlich schlapper Verschwörungstheorie-Thriller mit dem Titel Absolut (dt.: Die Lücke im System). Irgendwie ist mir noch nicht klar, was die beiden Geschichten, in die sich die Hauptperson verstrickt hatte, miteinander zu tun hatten. Schon wegen der schlechten deutschen Synchronisation war der Film ungenießbar.

Dann kam ein echtes Meisterwerk auf die Leinwand: Die Blechtrommel, der mich sehr begeistert hat. Ich habe ihn zuletzt vor 25 Jahren in der Schule gesehen (wahrscheinlich beschnitten), muss aber sagen, dass er mir jetzt viel besser gefallen hat. Der ironische Humor ist schon großartig. Das gibt es im deutschen Kino selten! Günter Grass ist schon ein toller Erzähler!

Danach gab es dann noch einen weiteren Höhepunkt: Y tu mamá también, ein ziemlich guter Film von Alfonso Cuarón, bei IMDB sogar mit 7.7 bewertet. Es ist ein Coming of age-Film, der auf sehr nette Weise mit Macho-Allüren aufräumt. Am besten gefallen haben mir die Off camera-Kommentare des Erzählers, der die Handlung in einen größeren Zusammenhang stellt. Der Zusammenhang ist manchmal wirklich groß! Dieser Film bekommt von mir definitiv 10 von 10 Punkten.

Latter Days

Wednesday, October 4th, 2006

An English reader of my blog complained that I had been writing in German too often. So here’s another entry in English. I just so a very unpretentious movie which I liked a lot: Latter Days (web site). With the exception of the main character, the acting didn’t convince me, but the story was quite good: It’s about a love affair between a gay party boy and a young Mormon missionary. As you can imagine, such a relationship is quite problematic. The movie is very American and, as such, has some metaphysical undertones to counterbalance its criticism of religious intolerance. But some story lines are hilarious: one of the main characters asks his gay colleague: “Do you believe in God?” And he answers: “…you mean: other than Madonna?” Well, this isn’t a really great movie (although the imdb-score is 7.8/10!), but it’s entertaining and stands up against (religious) prejudice and intolerance.

Rehrücken

Wednesday, October 4th, 2006

Gestern war ich zum Rehrückenessen eingeladen, denn meine Gastgeber hatten von einem befreundeten Jäger ein frisch geschossenes Reh an Land gezogen. Als Vorsuppe gab es eine klare Tomaten-Consommé mit Tomaten aus dem eigenen Garten, dazu einen Rotling vom prämierten Winzer Sauer aus Franken und einen Handthaler Kerner), der mit dem Jahrgang 1997 fast schon an der Grenze war. Zum Hauptgang genossen wir zunächst einen Château Haut-Bages Libéral, der vielleicht mit seinen sechs Jahren noch zu jung war, mir aber dennoch sehr gut schmeckte. Mindestens vergleichbar war dann der 1985er Château d'Armailhac, der noch unter dem Namen Mouton-Baronne Philippe de Rothschild firmierte (wegen der Verwechslungsgefahr mit dem Château Mouton-Rothschild wurde dieser Wein in Château d’Armailhac zurückbenannt). Beide Weine kommen übrigens aus Pauillac, dem Ort mit dem „längsten Marathon der Welt“. Es folgte dann noch ein Wein aus Burgund, der mir vergleichsweise wenig gemundet hat. Ich hatte eh schon genug Wein intus und trank dann nur noch einen Calvados zum Dessert, das aus einem Soufflé bestand.

Insgesamt ein tolles Essen mit hervorragenden Weinen, das mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird, zumal die „Mitesser“ waren interessante Leute waren, von denen fast alle gerade ein Buch schreiben oder publiziert hatten, sogar ein Krimiautor war dabei, von dem ich leider bisher noch nichts gelesen habe; das muss sich ändern! Am Einheitstag habe ich dann erst mal kräftig ausgeschlafen, um ausgeruht wieder an mein eigenes Buch gehen zu können.

UNIX-Shell-Kommandos

Sunday, October 1st, 2006

Nach Tim und Johl (Original) hab ich auch mal geschaut, wie meine Unix-Shell-Kommandos aussehen:

Die Befehlszeile (history + awk), mit der man das abruft, lautet in der zshell für die letzten 300 Befehle (types):

history 300 |awk '{print $2}'|awk 'BEGIN {FS="|"} {print $1}'|sort|uniq -c|sort -rn|head -10

Und hier das Ergebnis für mich als Nutzer:

  1. 328 ping
  2. 306 cd
  3. 254 sudo
  4. 213 ls
  5. 159 ssh
  6. 123 ll (Abkürzung für ls -l)
  7. 115 man
  8. 83 ifconfig
  9. 62 port
  10. 56 vi

…und als root (bash):

history|awk '{print $2}'|awk 'BEGIN {FS="|"} {print $1}'|sort|uniq -c|sort -rn|head -10
  1. 99 ls
  2. 71 cd
  3. 48 gpsd
  4. 33 exit
  5. 22 man
  6. 22 emerge
  7. 20 sudo
  8. 18 port
  9. 15 less
  10. 14 locate

Die Idee stammt übrigens von einer Unix-Tipps-Seite, auf der ich auch den sehr nützlichen leave-Befehl endeckt habe.