Everything is illuminated & Death of a President

Am Sonntag gab es beim traditionellen Videoabend gleich zwei Highlights: Der erste Film war Everything Is Illuminated. Trotz Shoa-Thematik ist das ein schöner und irgendwie märchenhafter Film, den ich sehr empfehle! Er ist zwar traurig, enthält aber sehr viel intelligenten Humor, zumal es ja eigentlich um das Verhältnis zwischen mythischem Amerika und der ukrainischer Realität geht. Dass Elijah Wood ständig nur den Frodo Baggins-Blick drauf hat, passt eigentlich sehr gut für diese Rolle (die blauen Augen sind ja auch wirklich hübsch!). Der Film ist wirklich sehenswert!

Anschließend gab es einen weiteren beeindruckenden Film, der noch dazu nicht unumstritten ist: Death of a President. Der Film wird von manchen Leuten als Geschmacklosigkeit angesehen, weil es um ein erfolgreiches Attentat auf George W. Bush geht, aber eigentlich geht es um ganz andere Fragen: Vor allem steht die Rolle der Medien im Vordergrund. Insofern schließt der Film an Wag the Dog an, ist aber ganz anders, da es sich um ein Mockumentary handelt. Zudem wird hier auch sehr schön deutlich, dass nicht die Medien die Menschen manipulieren, sondern das bringen, was die Menschen hören wollen. Daher ist der Film hochgradig aufklärerisch. Außerdem ist er wahnsinnig gut gemacht und schon deshalb ausgesprochen sehenswert!

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