Archive for February, 2007

Schläfer, 13 Conversations, Factotum

Saturday, February 24th, 2007

Ich komme leider nicht so richtig nach mit dem Bloggen, weil ich zur Zeit in der Schlussphase meines neuen Buches stecke. Da geht fast jede Minute drauf. Aber bald wird das Buch in Druck sein, und dann werde ich hier wieder aktiver schreiben. Es hat übrigens eine kleine Veränderung in der Farbgebung der Links gegeben, die hoffentlich positiv aufgefallen ist: Ich habe das Farbschema etwas an das der Wikipedia angepasst, weil nicht nur ich das WordPress-Farbschema für nicht besonders gut hielt.

Neulich gab es eine lange Filmnacht. Es gab den deutschen Kinofilm Schläfer, der sehr lange braucht, um aus dem Knick zu kommen und erst gegen Ende interessant wird. Ich fand ihn insgesamt etwas zu anstrengend. Er passt tatsächlich in die Kategorie: Das kleine Fernsehspiel.

Danach gab es Thirteen Conversations About One Thing, einen interessanten Episodenfilm, der ganz unterhaltsam ist; leider löst er den philosophischen Anspruch nicht ein, den er an sich selbst stellt (durch die den Episoden vorangestellten Aphorismen). Er bleibt leider etwas oberflächlich.

Um aus dem Abend gleich eine lange Filmnacht werden zu lassen, gab es dann noch Factotum, ein Film mit ziemlich unterhaltsamen Dialogen nach einem biografischen Roman von Charles Bukowski. Der Film ist sehenswert, allerdings war ich dann doch schon etwas müde und habe ihn nicht zu Ende gesehen. So mitreißend war er dann doch nicht.

Berlinale und andere Filme

Monday, February 12th, 2007

Am Sonntag hab ich endlich etwas Berlinale-Flair genossen und einen Film des Festival-Programms gesehen, und zwar den sehr abgefahrenen Film Dasepo Sonyeo – Dasepo Naughty Girls. Der Film ist ziemlich schräg und, wie man deutlich erkennt, aus einem koreanischen Anime entstanden. Er wurde in der Siegessäule als schwul-lesbischer Film angekündigt, was nun überhaupt nicht passte. Aufgrund eines rosa Luftballons und etwas allgemein gehaltenem Sadomasochismus qualifiziert er sich wohl höchstens als queer. Ich halte den Film aber durchaus für sehenswert, wenn man mal was wirklich abgefahren Absurdes sehen will.

Eigentlich bin ich ja gar nicht so der Berlinale-Typ. Das liegt schon daran, dass ich die herumlaufende Prominenz nie erkenne. Was habe ich auch davon, wenn ich von weitem Clemens Schick erkenne, der angeblich dort herumlief. Ich kenne den ja gar nicht! (OK, Casino Royale (2006) habe ich noch nicht gesehen!)

Es war überhaupt das Wochenende der absurden Filme! Nachdem ich am Freitag bis in die Puppen an meinem Buchmanuskript gearbeitet hatte, gönnte ich mir am Wochenende etwas Auszeit und sah mit Keks den Film Party Monster, der auch etwas seltsam bis absurd ist. Er hat mir aber trotz der schlechten Bewertung bei imdb sehr gut gefallen.