Archive for March, 2007

Ausflug nach Finowfurt

Tuesday, March 27th, 2007

Luftfahrtmuseum Finowfurt

Als Fahrer des Phone Operation Center hatte ich Gelegenheit, den Standort (neudeutsch: Location) vom Chaos Communication Camp 2007 in Finowfurt anzuschauen. Dieser befindet sich auf dem Gelände des Luftfahrtmuseums Finowfurt: Dieses Museum wird in die Camp-Aktivitäten mit Gewinn eingebunden, denn dort steht viele interessante Hardware herum. Ich sehe schon vor meinem geistigen Auge, wie die Funker große Antennen aus den leeren Parabolscheiben bauen werden. Schön sind die Hangars, in denen man bei angenehmen Temperaturen im Sommer sicher schön tagen kann. (Besonders beeindruckt haben mich die tonnenschweren Tore der Hangars.) Ich freue mich sehr auf das sommerliche Outdoor-Event! Sascha hat schon mal viele schöne Fotos gemacht!

How grammatically correct are you?

Thursday, March 22nd, 2007

A colleague of mine told me that he prefers to write in English after the German spelling reform. But English isn’t so easy either. If you don’t believe it, have a look at the English grammar quiz: How grammatically correct are you?. Luckily enough, I’m a “Grammar God” according to the test results. :-)

Noch mehr Blog-Spam

Thursday, March 22nd, 2007

Mein Blog ist mal wieder Ziel von Spam-Attacken. Trotz der eingebauten kleinen Rechenaufgabe, die tatsächlich hilfreich bei der Spamvermeidung ist/war, und einiger anderer Maßnahmen, erhalte ich inzwischen wieder Unmengen von Kommentar- und Trackbackspam. Ich habe daher den Zugang noch einmal etwas dichter gemacht und muss nun testen, wie das funktioniert. Ich gehe das Spam-Problem jetzt auf drei Ebenen an:

  1. Die eine oder andere Spam-IP-Adresse bleibt per .htaccess-Datei einfach aus dem Apache HTTP Server ausgeschlossen. Das hält eine riesige Menge Spam raus; genaue Zahlen kann ich nicht mehr nennen, da ich das nicht mal testweise deaktivieren werde.
  2. Den Mathetest will ich erst mal beibehalten, weil er eine Menge Spam einfach wegschafft (beim letzten Test über 200 am Tag). Ich möchte mich bei denjenigen entschuldigen, die damit Probleme hatten, weil die Abfrage irgendwie nicht richtig funktioniert hat. Ich denke aber, dass dieser Test in der Regel unproblematisch ist, zumal ihn inzwischen sogar die Spam-Bots überwinden.
  3. Akismet (WordPress-Extension) prüft Kommentare auf Spam, offenbar nach dem Prinzip eines zentralen Bayesschen Filters bei wordpress.com. Das ist eigentlich eine gute Idee, da ja viele Leute unter dem gleichen Problem leiden.

Ich hoffe nur, dass diese dreistufige Herangehensweise nicht zu strikt ist. Das muss ich irgendwie testen, also bitte fleißig Kommentare schreiben und mich benachrichtigen, wenn’s nicht funktioniert!

Wikipedia für Fortgeschrittene (Chaosradio Express)

Wednesday, March 21st, 2007

Um mein neues Audio-Equipment zu testen, haben Tim und ich einen gemeinsamen Podcast zum Thema Wikipedia für Fortgeschrittene gemacht. Das war sehr unterhaltsam (ich hoffe, auch die Sendung ist es für die Hörer). Auch die neuen Headsets DT 297 von Beyerdynamic haben sich bewährt – mein Mischpult weniger, weil gleich das Ladegerät den Geist aufgab.

Da Chaosradio immer noch keine Kommentarfunktion hat, bitte ich wieder um Rückmeldung an dieser Stelle!

Böttcherstraße

Wednesday, March 21st, 2007

Anlässlich einer Tagung in Bremen war ich im Hilton Bremen einquartiert, dessen Hintereingang sich in der Böttcherstraße befindet; ich kann das Hotel nur bedingt empfehlen, denn obwohl es sich zum Teil im Haus Atlantis befindet, ist der größte Teil ein moderner Anbau aus den 1970er oder 1980er Jahren, dem es an Atmosphäre gebricht und dessen Ausstattung schon erste Zeichen des Verfalls zeigt. Unverschämt ist auch der Preis für den Internetzugang: 10 Euro für eine Stunde bzw. 150MB. Da war es billiger, über GPRS ins Netz zu gehen (allerdings auch anstrengend, weil langsam und instabil). Wann werden die deutschen Hotel- und Gaststättenbetriebe eigentlich mal wach? Ohne Internet fühlt man sich einfach nicht wohl. Das umständliche Einloggen in ein teures Bezahlsystem ist unattraktiv. Die Gäste würden sich, bei kostenlosem Internet viel länger im Hotel oder in der Gaststätte aufhalten und eben auch konsumieren.

Zum Hotel gehört auch das Haus Atlantis. Eindrucksvoll ist das spiralförmige Treppenhaus von Bernhard Hoetger, das den Strudel symbolisiert, mit dem Atlantis wieder aus dem Meer aufsteigt. Die frei stehende Wendeltreppe aus den 1920er Jahren zeigt, was man mit Beton und Glasbausteinen alles machen kann. Schade, dass diese Möglichkeiten des Betons nie wieder genutzt wurden! Am Ende der 13-Meter-hohen Treppenspirale (die aufgrund einer optischen Täuschung viel höher wirkt) befindet sich der Himmelssaal – ebenfalls aus den 1920er Jahren. Der Saal (heute ein Tagungsraum) ist sehr eindrucksvoll: Das parabolische Deckengewölbe zeigt in Glasbausteinen einen Lebensbaum (Ornament). An der Spitze des Saals ergießt sich ein goldener Wasserfall aus einer Sonnenscheibe, die auch am anderen Ende des Saals wieder aufgenommen wird. Das Ganze bildet ein hübsches Art Déco-Ensemble.

Auch die übrige Böttcherstraße (niederdeutsch: Bodekkerstraat) ist sehenswert: das Paula Modersohn-Becker-Museum, in dem gerade eine sehenswerte Ausstellung über einen eher unbekannten Künstler namens John Elsas(s) zu sehen ist (schon 2003 in Berlin zu sehen gewesen), das Museum im Roselius-Haus, die Crusoe-Halle, der Lichtbringer… alles sehr sehenswert!

Bahn unterm Hammer

Wednesday, March 21st, 2007

Als passionierter Bahnfahrer interessieren mich die Geschicke der Deutschen Bahn natürlich sehr. Zufällig erfuhr ich von der Premiere des Dokumentarfilms Bahn unterm Hammer im Berliner Kino Babylon (ein schönes Kino, das ich erst bei dieser Gelegenheit von innen kennen gelernt habe). Premiere und Film entstanden im Rahmen des Aktionsbündnisses Bahn für alle.

Der Film gegen die Privatisierung der Bahn enthielt ein paar sehr schöne Bilder: Hier die Highlights:

  • Nachdem Bahnchef Hartmut Mehdorn vollmundig verkündet hatte, dass man für Mobilität sei, wird eine stillgelegte Strecke mit Draisinenverkehr gezeigt.
  • Ein Zug rollt endlich in einen Bahnhof ein. Viele Leute warten darauf einsteigen zu dürfen (unter anderem ein Radfahrer); die Tür öffnet sich, und man sieht die Fahrgäste im Zug, die wie Sardinen im Zug stehen.
  • Nach einem Interview mit Minister Wolfgang Tiefensee sieht man den Bahnhof des gleichnamigen Orts samt stillgelegter Strecke.

Trotz dieser und anderer wirksamer „Bilder“ hat der Film in der derzeitigen Version viele Längen: Viele Informationen über die Situation in Großbritannien sind eigentlich überflüssig. Die länglichen Interviews mit klagenden Rangierern und Berliner S-Bahnern sind auch eher anstrengend. Lustig (wenn auch nicht besonders informativ) ist der deutsche Professor, der von der Schweizerische Bundesbahnen begeistert und fast im Loriot-Stil berichtet. Übrigens fällt auf, dass bis auf einen Journalisten nur alte Leute interviewt wurden. Vielleicht gewinnt der Film, wenn er von 90 Minuten auf 60 Minuten gekürzt wird.

Staatsfeind Nr. 1

Tuesday, March 20th, 2007

Gestern war mal wieder ein Filmabend angesagt. Es gab Nudeln mit leckerer Soße und natürlich Filme. Da wir aber sehr spät angefangen hatten, reichte mein Durchhaltevermögen nur für den ersten Film, nämlich: Der Staatsfeind Nr. 1 bzw. auf Englisch Enemy of the State (wie immer haben wir ihn auf Englisch gesehen). Der Film ist sehr aktuell, weil es nämlich um den Überwachungsstaat geht – erstaunlich, wenn man bedenkt, dass er von 1998 ist! Natürlich werden die technischen Möglichkeiten der Überwachung etwas plakativ dargestellt, aber die Kritik ist genau richtig und passt in die derzeitige Diskussion.

Will Smith und Gene Hackman spielen sehr gut. Interessant ist, dass Hackman bereits einen Überwachungsspezialisten in Der Dialog/The Conversation gespielt hat und auf diesen Film auch angespielt wird. Diesen Film muss ich auch mal auf das Kinoprogramm setzen! Viele Ideen aus dem Staatsfeind (und sogar der mehrfach vorgeführte Satellit) finden sich in der Serie 24 wieder.

Anschließend wurde Layer Cake gezeigt, aber ich war einfach zu müde und bin nach Hause. Das bedauere ich etwas, weil es ein interessanter Film zu sein scheint, aber vielleicht habe ich ja zu einem späteren Zeitpunkt noch Gelegenheit, den Film zu sehen.

GEZ

Saturday, March 17th, 2007

Kürzlich bekam ich einen Brief von der Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland. Ich zahle ja gern für mein Radiogerät, weil mir das Programm auch wirklich gut gefällt. Da ich mich fürs Fernsehen nicht begeistern kann, habe ich aber keinen Fernseher. Obwohl ich der GEZ unmissverständlich mitgeteilt habe, dass ich nicht beabsichtige, einen Fernseher zu kaufen, werde ich jedes Jahr mit einem lästigen Brief genervt, den ich hier einmal vorlesen möchte, sozusagen als Stilübung für künftige Podcasts.

GEZ-Brief (mp3)

Lob

Saturday, March 17th, 2007

Küchenradio lobt in seiner 92. Ausgabe den Sprachenpodcast und Chaosradio. Das tut besonders gut, weil die Küchenpodcaster Radioprofis sind. (Eilige können bis zur 33. Minute vorspulen; es lohnt aber, Küchenradio auch in Gänze zu hören.)

Gemischtwarenladen

Saturday, March 17th, 2007

Miscellaneous Products/Gemischtwarenladen

Das ist schon eine seltsame Mischung; klingt fast wie ein Menü, aber selbst mit viel Glutamat dürfte so eine knackige Telefonkarte im Geschmack zu wünschen übrig lassen!