re:publica

Zur Zeit findet in der Berliner Kalkscheune die re:publica statt, eine Veranstaltung über Weblogs, podcasting, Web 2.0. Das Vortragsprogramm des ersten Tags hat mich nicht besonders überzeugt, denn es war eigentlich gar nicht visionär. Außerdem gab es zu viele Podiumsdiskussionen, so genannte Panels, eine Krankheit moderner Tagungen: drei bis vier Leute führen nacheinander ihre Folien vor und beantworten dann Fragen aus dem Publikum. Eine zu erwartende Diskussion unter den Podiumsmitgliedern findet meist nicht statt. Interessant ist es jedoch, am Rande des Programms viele Leute kennen zu lernen, die man zum größten Teil irgendwie schon kennt (aus Blogs und Podcasts), und das macht diese Veranstaltung aus!

Am zweiten Tag war ich dann selbst auf dem Podium: Es ging um die Zukunft der Wikipedia. Das Podium haben wir versucht, etwas alternativer zu gestalten, indem auch wirklich ein Gespräch stattfand. Eigentlich waren wir ja nur ein frühmorgendliches Vorprogramm für das Podium mit Udo Vetter, das erwartungsgemäß unterhaltsam und lehrreich war.

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