Grand Prix Eurovision

Den Grand Prix Eurovision konnte ich diesmal aufgrund von Terminschwierigkeiten nicht – wie in den vergangenen Jahren – auf einer Grand-Prix-Party begehen, aber ich habe den Sängerwettstreit zumindest zeitversetzt verfolgen können, und ich muss sagen: es war sehr spannend und hat mir aufgrund der Vielfalt sehr gut gefallen. Mein Tipp war:

  1. Serbien
  2. Ukraine
  3. Weißrussland

Abgesehen von Weißrussland lag ich damit auch goldrichtig: Während ich im letzten Jahr mit Lordi (oder 2004 mit Ruslana) nur den ersten Platz vorhersagen konnte, gelang mir diesmal sogar die Vorhersage des zweiten Platzes, was aber auch nicht wirklich schwierig war. Dass die Serbinnen gewinnen war mir deshalb gleich klar, weil es nicht nur ein schönes und wirklich gut vorgetragenes Lied ist, was natürlich Punkte besonders bei den Nachbarstaaten bringt, sondern weil viele auch den lesbischen Aspekt des Auftritts gut finden.

Vielleicht kann ich mich ja wirklich als Nachfolger von Peter Urban) ins Gespräch bringen, wenn ich jetzt auch noch sage, was mein Tipp für die letzten Plätze war:

  1. Frankreich
  2. Irland
  3. Vereinigtes Königreich

OK, ich habe Irland und Großbritannien vertauscht, aber sonst kam das doch dem richtigen Ergebnis ziemlich nahe.

Die Kritik am Abstimmungssystem kann ich übrigens nicht so richtig nachvollziehen, denn obwohl es unschöne Abstimmungskartelle gibt, wurden die ersten und letzten Plätze verdientermaßen besetzt. Und gern würde ich auch noch mehr von Mikko Leppilampi, dem Grand-Prix-Moderator, sehen.

5 Responses to “Grand Prix Eurovision”

  1. dsve says:

    Hier in NL war man sehr empört über die Ergebnisse des Halbfinales (in dem dann die Niederlande auch prompt auf Platz 21 oder so landeten), bei denen es schien als ob es sich echt um einen Osteuropa-Grand Prix handelt… Hast Du da auch eine Meinung?
    Ansonsten hier eine jährlich wiederkehrende Diskussion, ob man überhaupt noch mitmachen und aussenden sollte. Die Quoten sind auf jeden Fall auch von Jahr zu Jahr schwächer…
    Wir haben nicht geschaut (sondern stattdessen aufgenommene Desperate Housewifes gesehen… war bestimmt spannender).

  2. maha says:

    Ja, Desperate Housewives muss ich demnächst auch mal wieder en bloc sehen. Der NDR hat einmal das rein westeuropäische Abstimmverhalten dargestellt. Das ist ziemlich aufschlussreich und entkräftet so ein bisschen die Hypothese, dass die Osteuropäer da was unter sich ausmachen. An den niederländischen Beitrag erinnere ich mich nicht mehr.

  3. Zeo says:

    Du hast das wirklich vorausgesagt? Also ich fand die alle schlecht und überhaupt… garnichts für mich!! :D

  4. dsve says:

    Oh je, der “grammar god” hat meine Mehrzahl von “housewife” verbessert… Was ganz bemerkenswert ist, ist dass man bei Yahoo! auch ziemlich viele Hits kriegt, wenn man ausdrücklich nach der verkehrten Schreibart sucht (nicht zuletzt auch bei Wikipedia). Ist das ein Beispiel von “semantic web” oder nur ein Beispiel dafür, dass Englisch bekannt schwierig ist?
    Hier noch ein link zu einem lustigen “column” (auf Niederländisch), der hier täglich erscheint in einer tabloid Ausgabe der Qualitätszeitung NRC, getitelt nrc.next, die sich vor allem auf junge, hippe Leute wie uns richtet. Die Autorin teilt die Faszination für Mikko Leppilampi…

    http://weblogs.nrc.nl/weblog/aaf/2007/05/14/genoeg-over-mikko-leppilampi/#more-293

  5. maha says:

    @dsve: Danke für den Link! Der Artikel ist wirklich gut. Ich kenne Inge Diepman zwar nicht, aber denke mir meinen Teil. :-)

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