Archive for June, 2007

Thank You for Smoking

Friday, June 29th, 2007

I’ve just watched the film Thank You for Smoking. It’s a light entertaining movie that almost ever reader of mine must have seen already, since it came out last year. I simply missed it at that time—unfortunately, because it is a very funny film. The uncomplicated moral of the film is that taking responsibilities is more important than paying the mortgage and it contains some very good observations about rhetorics. It’s perhaps a good idea to combine this film with The Insider to a double-feature movie night.

Best novel I’ve ever read

Monday, June 25th, 2007

Yesterday I finished Vladimir Nabokov’s novel Pale Fire and I have to admit: I’m flabbergasted! This novel is without doubt one of the best novels I’ve ever read! First of all, it is the final reckoning with literary critique and scholarship and it is a really well constructed novel which is written in a way that it can never become a movie. The novel consists of a foreword, an “heroic” poem of 999 lines (by the imaginary writer John Shade) and a scholarly commentary to the poem (by the unreliable narrator  and scholar Charles Kinbote. Perhaps, this sounds boring to you, but in the commentary a totally different story is told which turns out to have something of a thriller. Why there is such a story (only) within the notes will become evident in the last commentary to the poem. I shall refrain from writing a spoiler, because you really have to read it yourselves!

The construction of the novel is really very special, although it remains highly readable throughout. I have said that it is the final reckoning with literary critique and scholarship, but it gives even literature itself a hard time. And it is very critical with the US and Old Europe (as usual in Nabokov’s novels). After reading Lolita and Pnin, I didn’t really become a fan of Nabokov’s writing (although at least Pnin isn’t bad either), but Pale Fire was a revelation for me. It is no surprise that the novel figures in the Random House lists of the 100 best novels.

LinuxTag bag

Sunday, June 24th, 2007

Linux-Tag bag

Due to my anger about Flickr’s censorship (which still annoys me), this post comes a bit late. Actually, I wanted to write about the last LinuxTag, which (finally) found its way to Berlin, but I think it’s too late to write a lengthy article about it. So a brief summary this year’s LinuxTag must suffice: the most attractive project for me was OpenStreetMap, whereas FreeBSD had the most attractive people. :-) And enjoy this pic of a LinuxTag bag, which I took inspired by the BoNY photoblog, powered by Jonathan.

Zensur bei Flickr

Monday, June 18th, 2007

English summary: I’m very alarmed and annoyed by flickr’s censoring which pictures German users can view and will leave the flickr community, if Yahoo doesn’t change its policy. In this article, I will argue that flickr’s interpretation of German law is not necessarily correct, albeit current German legislation doesn’t work either (my contribution to the flickr Forum).

Eigentlich haben ja schon genug Leute über Flickrs Bild-Zensur gebloggt, aber ich muss meinem Ärger hier auch mal Luft machen. Ich war ja immer ein Flickr-Fan, weil das Foto-Portal leicht zu bedienen ist (naja, wenn man sich eingedacht hat!) und durch seine Offenheit und die hervorragenden Bedingungen auch für nicht-zahlende Nutzer geglänzt hat. Es ist auch hinreichend international für meinen Geschmack. So habe ich flickr noch vor wenigen Tagen weiterempfohlen, ohne zu wissen, dass da jetzt eine neue Art von Zensur eingetreten ist – und zwar für Nutzer aus Deutschland! Sie können jetzt keine Bilder mehr sehen, die von der flickr-Gemeinschaft oder den Moderatoren als auch nur moderat bedenklich eingestuft wurden. Ich habe zwar keine solchen Bilder in meinem Account und suche bei flickr auch nicht speziell nach solchen Bildern, ab er allein die Tatsache, dass ich solche Bilder nicht sehen darf, finde ich nicht in Ordnung!

Ich könnte es nachvollziehen, wenn flickr angesichts der Jugendschutzgesetze in Deutschland nur registrierten und zahlenden Nutzern alles zu sehen gäbe, was sich dort bietet, aber auch zahlende Nutzer zu bevormunden, deren Alter durch die Kreditkartennutzung erwiesen ist, geht nun wirklich zu weit. Flickr wäre übrigens auf der sicheren Seite, wenn es das Postident-Verfahren nutzen würde. Ob das praktikabel oder wünschenswert ist, lasse ich mal dahingestellt, aber immerhin wäre es eine nachvollziehbare Maßnahme!

Zwei Aspekte sind hier auf jeden Fall bedenkenswert:

  1. Die deutschen Jugendschutzgesetze sind im Zeitalter des globalen Netzes ohnehin veraltet und bedürfen dringend der Überarbeitung. Am besten sollten alle Inhalte, die das Netz bietet, frei zugänglich sein, und Eltern auf ihre Kinder achten, denn nur so kann es funktionieren. Selbstverständlich können und sollen kriminelle Machenschaften im Netz, darunter das Online-Stellen von an sich verbotenen Inhalten auch künftig verfolgt werden.
  2. Zensurmaßnahmen, wie sie von Flickr jetzt durchgeführt werden, sind nur dazu geeignet, Nutzer zu vergraulen. Das muss sich flickr wohl noch einmal gründlich überlegen, um den Schaden zu begrenzen. Sie sind im Übrigen nicht nur ineffizient (denn jeder kann sich ja einen nicht-deutschen Account besorgen), sondern entlasten den Anbieter ja nicht davon, sich sein Angebot anzuschauen und zu moderieren; sich da allein auf die Nutzerschaft (die Community) zu verlassen, wird nicht funktionieren.

Jedenfalls werde ich meine Mitgliedschaft bei flickr nicht verlängern, wenn sich da nicht was tut. Ich habe den Eindruck, das sehen viele andere Nutzer genauso. Ich hoffe aber, dass die Leute von flickr bzw. Yahoo einsehen, dass es so nicht geht. Die Behauptung von flickr, es handele sich nicht um Zensur, ist übrigens unsinnig, denn flickrs Nutzerbevormundung entspricht genau der Definition von Zensur als Informationskontrolle. Weitere Links gibt es im Hamburg vs. Berlin-Blog und Alternativen zu Flickr gibt es auch.

Update: Eine schöne Zusammenfassung findet sich bei spiegel.de.

Internet in der Bahn

Thursday, June 14th, 2007

Ich habe mir gerade eine Base-UMTS-Karte für meinen Computer geklickt und habe endlich auch Internet im Zug. Bei der Deutschen Bahn wird das ja wohl in absehbarer Zeit nichts mehr mit einem Internetangebot. Da ist das so doch viel besser. Gerade teste ich das mal auf dem Land bei Regio Oberfranken und es geht (überwiegend im ländlichen Raum nur als GPRS, aber das ist ja egal, da ich es nicht extra bezahlen muss). Endlich fühl ich mich so richtig im Netz zuhause. Nie mehr ohne und das mit Flatrate! Jetzt ist nur noch die Stromversorgung ein Problem, denn mit meinen zwei Akkus schaffe ich mit der UMTS-Karte nur deutlich weniger als fünf Stunden, und die sind schneller um, als man denkt.

Außerdem habe ich mir eine Olympus-µ-Digitalkamera (µ 810) zugelegt, damit hier und in meinem flickr-Account endlich wieder ein paar mehr Fotos zu sehen sind. Die Konsumphase war einfach mal nötig angesichts des Stresses, den ich zur Zeit am Arbeitsplatz erlebe. Sollte ich also mal wieder halbwegs Zeit haben, werden meine (leider sehr schweigsamen) Leser davon profitieren. :-)