Archive for July, 2007

The Wagner Ring in Nürnberg

Tuesday, July 31st, 2007

In the last two weeks I went to Nürnberg four times in order to see Der Ring des Nibelungen by Richard Wagner. The Nürnberg production of Das Rheingold didn’t convince me. Very often the choreography wasn’t right and the orchestra played correctly, but without inspiration and was often too loud. In the ensuing Valkyrie the situation didn’t get much better: The valkyries reminded me of the Nürnberg Christkindl, just like the forest bird (Waldvogel) in Siegfried. Fortunately, the singing was very good from the beginning.

My impression became much more positive with the third opera of the cycle: Siegfried – the staging became better, Brünnhilde looked more like a ‘real’ valkyrie, and the singers’ performance was really extraordinary. They even managed to make the orchestra sound less blasting. Thus, the last opera Götterdämmerung really became the culmination of the whole cycle. I liked the idea to underline the transformation of the characters by their costumes (and hair). Considering all four operas together, I think the Ring cycle in Nürnberg was really worthwhile.

Neues Netzteil, Blog-Probleme

Thursday, July 26th, 2007

Bereits gestern traf das neue Netzteil ein. Mit anderen Worten: Der Versand erfolgte innerhalb von 24 Stunden. Das ist schon ein toller Service! Das defekte Gerät musste ich aber zurückschicken, so dass ich da nichts herumlöten kann. :-( Aber ich kann wieder normal online gehen, ohne darauf achten zu müssen, dass der Akku gleich leer ist. 

Dafür macht das Bloggen jetzt Probleme: Gestern wies mich fh darauf hin, dass mein letzter Artikel fast unsichtbaren Spam enthielt, den man nur im Quelltext sehen konnte (oder wenn JavaScript abgeschaltet ist). Da frage ich mich, wie der da reingekommen ist. Sehr beunruhigend!

Und noch etwas ist seltsam. Ich blogge ja normalerweise mit TextMate, aber seit dem letzten Update gibt es da immer eine Fehlermeldung, nämlich: Received exception:wrong dateTime.iso8601 format. Komischerweise erscheint dann aber der Blogeintrag mit dem richtigen Datum. Ja, ich weiß, ich sollte lieber Vim benutzen, der sicher bereits eine Schnittstelle für WordPress-Blogs hat (oder gleich haben wird). ;-)

Hilfe! Ich benötige morgen ein neues Powerbook-Netzteil

Monday, July 23rd, 2007

Gerade habe ich das Netzteil meines Powerbooks final zerstört. Der Stecker, der ins Powerbook gehört ist in Einzelteile zerfallen. Jetzt stellt sich die Frage, wo ich in Bamberg, einer fränkischen Provinzstadt, bis morgen Ersatz herbekomme. Schließlich habe ich gerade noch 35 Minuten Akkulaufzeit. Ich gehe jetzt mal offline und hoffe auf einen Tipp bis morgen. Einen Apple-Store gibt es hier leider nicht, und selbst mit Apple Care dürfte der Versand länger dauern. Hilfe! 

Update: Apple Care schickt ein Netzteil, das in den nächsten drei Tagen ankommen wird. Das alte muss ich dann zurückschicken. Ich bin gespannt! Ein Kollege hat mir vorübergehend sein Netzteil geliehen. Ich komme also wahrscheinlich gut über die Runden.

The Last King of Scotland & 11:14

Monday, July 16th, 2007

After last week’s numerous activities I spent a more or less quiet weekend: among other relaxing activities, I watched two very good movies: The Last King of Scotland and 11:14. Despite the somewhat misleading title The Last King of Scotland is set in Uganda, and is a fictional story about the friendship between a Scottish doctor and the Ugandan dictator Idi Amin. I liked the film mainly because of Forest Whitaker’s acting (79th Academy Awards#Acting), the African music and the plot on how political power can corrupt and make people lose their self-control.

11:14 reminds of Memento or Pulp Fiction, since it is not based on linear chronological continuity. As in a police investigation the spectator has to find the links between seemingly unrelated events that take place in a small Californian town at around 11:14 p.m. That is the reason why the film demands some attention, in order not to miss a crucial detail. The soundtrack is great too!

Hollywoodland und Kin-dza-dza!

Saturday, July 14th, 2007

Am letzten Sonntag habe ich den Film Die Hollywood-Verschwörung (englischer Titel: Hollywoodland) gesehen. Es geht um den mysteriösen Tod des ersten Superman-Darstellers George Reeves (nicht zu verwechseln mit dem berühmteren Superman Christopher Reeve). Leider ist der Film ab und an etwas lahm, obwohl ich ihn schön erzählt finde, denn es wird nicht linear erzählt, sondern in Rückblenden, die in drei möglichen Abläufen der (Selbst-) Mordnacht enden. Es ist schade, dass der Film ein paar Längen hat und wenig Humor. Auch schauspielerisch finde ich ihn nur minder überzeugend.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch einen anderen Film erwähnen, den ich neulich gesehen habe und der sehr lustig ist: Kin-dza-dza!, ein Film, der noch in der Sowjetunion entstanden ist. Es ist ein Science-Fiction-Film, der zwei Sowjetbürger auf einem fremden Planeten zeigt. Vielleicht geht es dabei um eine etwas märchenhafte Auseinandersetzung mit der Perestroika. Russischkenntnisse erhöhen den Genuss des Filmes.

Aktiv im E-Werk

Saturday, July 14th, 2007

Lightning

Das Erlanger E-Werk feiert gerade sein 25-jähriges Jubiläum und gestern durften sich die Gruppen vorstellen, die im e-werk aktiv sind, darunter auch die Computergruppe, die gleichzeitig „Erfa-Kreis“ des Chaos Computer Clubs ist. Hier gab es drei interessante Vorträge: einen über Trojaner, einen über „Mitmachen im Netz“ von Arnomane und einen über Wahlcomputer von erdgeist und mir. Es waren zwar nur so 17 Besucher sa, aber ich fand unser Programm sehr gut und denke, dass bei den wenigen Zuhörern auch was angekommen ist. Vielleicht konnten wir dazu beitragen, dass Erlangen wahlcomputerfrei bleibt. Eigentlich sollte man solche Veranstaltungen öfter machen – ganz im Sinne der Freiheitsredner.

A Scanner Darkly

Friday, July 13th, 2007

Last night I was unusually tired, so I went home rather early and watched a movie. Unfortunately, I chose a film that was quite demanding: A Scanner Darkly (imdb) by Richard Linklater based on a novel by Philip K. Dick. It is an extraordinary movie, first and foremost due to the rotoscope technique. The film contains very many dialogues, so I had to concentrate very much and almost gave up. I liked the scrambling suit which creates a constantly changing simulacron of the person who is wearing it. The film is a little less experimental than Waking Life, but slightly funnier. I think I have to see more Linklater films in the near future. Before Sunrise and Before Sunset sound interesting. Suggestions?

Willis und Potter statt Schillers Räuber

Thursday, July 12th, 2007

Am Dienstag wollte ich eigentlich mal wieder ins Staatstheater Nürnberg, um Die Räuber von Friedrich Schiller zu sehen. Das Stück sollte zum letzten Mal in dieser Spielzeit gespielt werden, war gut besprochen worden, und außerdem tritt mein Nürnberger Lieblingsschauspieler Constantin Lücke dort nackt auf, was ich mir auch nicht entgehen lassen wollte. Aber es kommt halt oft anders: Wegen eines Personenunfalls bei der Deutschen Bahn war die Strecke nach Nürnberg voll gesperrt, und es gab keine Chance rechtzeitig ins Theater zu kommen. Also entschloss ich mich kurzfristig aus dem verpatzten Theaterabend eine lange Filmnacht zu machen, zumal ich noch Freikarten für das Cinestar hatte.

Zunächst sah ich Stirb langsam 4.0, der mir wider Erwarten sehr gut gefallen hat: Das Drehbuch ist deutlich besser als das anderer Action-Filme und ist voll mit witzigen Sprüchen. Die Geschichte hat sogar eine durchaus positive Botschaft: Zentrale Datenbanken und Videoüberwachung sind gefährlich, denn der Böse hatte genau da Angriffsmöglichkeiten, wo er sich in die Videoüberwachung einklinken konnte und wo immer Daten zentralisiert worden waren. Negativ zu vermerken ist, dass dem Helden eine Tochter zur Seite gestellt wird, was ein bisschen an die schauspielerisch unsägliche Tochter von Jack Bauer erinnert. Actionstars sollten mal eine Initiative gründen unter dem Motto: Not With My Daughter. Der Oberschurke, gespielt von Timothy Olyphant, war übrigens viel zu hübsch für einen Bösewicht.

Anschließend folgte dann die Mitternachtspremiere von Harry Potter 5, die ich mir nicht entgehen lassen wollte. Ich kann den Film sehr empfehlen! Mehr noch als im Buch geht es um ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, nämlich die schlimmen Konsequenzen, wenn Politiker meinen, sich in Bildungsinstitutionen einmischen zu müssen. Auch in Hogwarts wird evaluiert, und zwar von der fachlich und didaktisch und pädagogisch katastrophalen Professorin Dolores Umbridge, die alle Eigenschaften einer guten Evaluatorin mitbringt. Die ministerialen Eingriffe in den Bildungsalltag sind in der Fiktion fast so schlimm wie im realen Leben.

Safari 3.0

Monday, July 9th, 2007

Bisher habe ich ja auch auf meinem Apple Powerbook vor allem Firefox verwendet, weil ich zum einen das freie Projekt unterstützen wollte und zum anderen der Firefox einfach der beste Browser war. Zumindest der zuletzt genannte Grund dürfte dank Safari 3.0 nun wegfallen, denn der neue Safari-Browser hat sich enorm gemausert: Er speichert jetzt auch offene Tabs, so dass man nach einem Neustart des Browsers zu seinen Tabs zurückkehren kann. Man kann Tabs verschieben und aus ihnen neue Fenster machen. Die Suchfunktion ist allein schon deshalb besser, weil die Suchbegriffe jetzt auch deutlich hervorgehoben werden. Wie schon vorher hat Safari gegenüber Firefox den Vorteil, besser in die Mac-Oberfläche integriert zu sein und besser mit Farbprofilen von Fotos umgehen zu können, die er jetzt auch wie der Firefox an die Fenstergröße anpassen kann; hukl hat das deutlich demonstriert.

Allerdings benötigt man für den Safari mindestens zwei sinnvolle Erweiterungen:

  • Das Plug-In In Inquisitor, mit dem man das Suchfeld so umgestalten kann, dass sie wie Spotlight nur eben im Internet funktioniert. Dabei kann man sich dann auch von der Google-Suche verabschieden und andere Suchmaschinen hinzufügen – zum Beispiel serchilo, das ultimative Suchwerkzeug!.
  • Das Plug-In safaristand, mit dem man Safari noch weiter tunen kann.

Vermutlich werde ich den Safari-Browser jetzt deutlich öfter benutzen – zumindest bis Firefox (vor allem in Bezug auf die Farbprofile) nachzieht.

VW-Werbespots, deutsche Ingenieure und Politiker

Wednesday, July 4th, 2007

Dass die deutschen Diplom-Ingenieure international einen sehr guten Ruf hat, beweist zum Beispiel die Kampagne, mit der Volkswagen in den USA für seine Autos wirbt (Spot 1, Spot 2, Spot 3). Man beachte dabei den gespielten deutschen Akzent! Während VW mit dem deutschen Ingenieur erfolgreich seine Autos verkauft, wird das Ingenieursdiplom in Deutschland gerade abgeschafft und durch den Bachelor ersetzt.

Dabei ist der studienzeitverlängernde Bachelor (Bologna-Prozess) gar nicht mal das Schlimmste. Ich kann ihm vielleicht sogar noch etwas Positives abgewinnen, weil er schlechteren Studenten die Möglichkeit gibt, mit Würde die Universität zu verlassen. Schlimm ist hingegen, dass die Auswahl der zu berufenden Hochschullehrer in Zukunft in Bayern nicht mehr von den Fachleuten (den Professoren einer Fakultät), sondern von Fachfremden durchgeführt wird.

Die Hochschulreform ist eindeutig gegen den Willen und die Interessen der betroffenen Hochschulangehörigen durchgeführt worden, sondern von Politikern, die offensichtlich von den Dingen, über die sie entscheiden, wenig bis gar keine Ahnung haben schlecht beraten wurden von Leuten, die vom Hochschulwesen offensichtlich auch wenig verstehen. Vorhaben wie die Gesundheitskarte, das Verbot so genannter Hackertools, der Ausbau von Videoüberwachung und Biometrie und die Vorratsdatenspeicherung sind weitere beredte Beispiele für die Ahnungslosigkeit der Entscheidungsträger, deren Unkenntnis zum Thema Computer und Internet kürzlich nachgewiesen wurde.