Der Camp-Effekt

Am Dienstag nach dem Chaos Communication Camp war ich mal wieder bei der Erlanger Computergruppe. Es waren zwei neue Erlanger dort, die auf dem Camp waren und nun auch plötzlich Interesse an lokalem „Erfahrungsaustausch“ hatten. Es ist ein interessantes Phänomen, dass manche Leute erst zu einer Großveranstaltung fahren, bevor sie auf lokaler Ebene aktiv werden. Man erwartet das ja eher umgekehrt, denn auf lokaler Ebene ist es ja viel einfacher, erst einmal Leute kennen zu lernen. In der Praxis beobachte ich aber eher die umgekehrte Verhaltensweise. Daher hat so ein Camp – wie auch der Chaos Communication Congress – auch eine positive Wirkung auf lokaler Ebene, und der einzelne Erfa-Kreis kann sich Werbemaßnahmen sparen. Das übernimmt dann schon heise.de und die sonstige computeraffine Presse.

Als ich nach dem Treffen noch Geschirr in die E-Werk-Kellerbühne zurückbrachte, fiel jemandem mein Nerd-T-Shirt auf und er fragte, ob ich auch auf dem Camp war. Als ich das bejahte, zeigte er mir das Camp-Armband, das er noch am Handgelenk trug. Offenbar gibt es noch eine größere „Dunkelziffer“…

Inzwischen läuft der flickr-Pool cccamp07 geradezu über, und es kommen immer mehr dazu, demnächst auch welche von mir. :-) Sehr schöne Fotos hat übrigens auch Sascha gemacht, man sollte allerdings lieber irgendwo bei den Nachtfotos beginnen, die doch sehr spektakulär sind und die Atmosphäre schön einfangen.

One Response to “Der Camp-Effekt”

  1. jotwe says:

    Schade, dass wir bei der StuTS diese Effekt weder “top down” noch “bottom up” haben. Zumindest nicht nachhaltig. :(

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