Archive for October, 2007

Geburtstag

Wednesday, October 31st, 2007

Am Samstag habe ich meinen Geburtstag gefeiert. Wieder hat sich wuerfel als Chefkoch betätigt. Im KaDeWe hatten wir 7kg Wildschwein besorgt (zwei komplette Rücken), dazu Rotkohl und Serviettenknödel. Zum Nachtisch gab es Mousse au Chocolat (von Gregor) und Champagner-Limetten-Creme. Zum Essen gab es meinen Lieblings-Rioja (Wein): einen Ochoa Tempranillo von 2004 und danach Chunk natürlich.

Die Party war sehr nett, was sicher auch daran lag, dass fast fünfzig Personen gekommen waren. Da konnte ich nicht mal mit allen länger sprechen. Aber vielleicht waren ja auch nicht alle nur meinetwegen gekommen. Jedenfalls hat mir die Gesamtveranstaltung, die ja schon mit dem Einkaufen im KaDeWe begonnen hatte, viel Spaß gemacht. Allein das Gesicht des Verkäufers, als ich 2250g Weißbrot verlangte, war schon sehenswert. 8-) Als er dann begann, die 750g-Brotlaibe zu teilen, um genau 2250g zusammenzustückeln und am Ende feststellen musste, dass es – oh Wunder! – auch ohne Schneiden gegangen wäre, war köstlich zu beobachten. ;-)

Manche fragten, ob es nicht besser gewesen wäre, nur das Wildschwein im KaDeWe zu besorgen und die anderen Lebensmittel anderenorts billiger einzukaufen. Sicher hätte man so Geld sparen können, aber dann wäre die Aktion sehr aufwendig gewesen, denn ich hätte mit dem Auto von einem Laden zum anderen fahren müssen, wäre vielleicht nicht fündig geworden und hätte weiter durch die Stadt kurven müssen, ständig auf der Suche nach einem Parkplatz. Das wäre dann doch stressig geworden und hätte vielleicht auch nur wenig Geld gespart.

Fracture

Monday, October 22nd, 2007

Am Sonntag gab es wieder einen gelungenen Videoabend: wuerfel hatte falschen Hasen ;-) gekocht, dazu gab es einen Corvo aus dem Jahr 2000 und anschließend einen ganz tollen Film, nämlich Fracture, auf Deutsch Das perfekte Verbrechen. Der Titel ist mal wieder keine besonders gelungene Übersetzung, aber „Bruch“ wäre auch nicht besser gewesen.

Der Film glänzt vor allem durch zwei exzellente Schauspieler: Ryan Gosling und vor allem durch den großartigen Anthony Hopkins. Die Dialoge sind meist kurz und pointiert und sehr hintergründig. Die kleinen Feinheiten der Dialoge sind ein Genuss – und dazu die geschickt erzählte Geschichte: Es ist kein Whodunit, denn der Mörder steht von Anfang an fest. Die Frage ist bloß: Wie kann sich der Mörder aus der Schlinge ziehen? Und da kommt Spannung auf! Der Plan ist sehr raffiniert und dem Zuschauer wird immer wieder Gelegenheit gegeben, das Spiel zu durchschauen. Als sich der Mörder und der Inspektor unmittelbar nach dem Mord durch die Tür unterhielten, hatte ich schon so eine Ahnung bezüglich des Plans, die sich später als richtig erwies. Es kommt eben auf die Details an. Das sagt die Hauptfigur dann auch an einer Stelle. Ich habe den Film jedenfalls sehr genossen und kann ihn sehr empfehlen! Oskarverdächtig!

Stöckchen: Mein erstes Mal

Sunday, October 21st, 2007

Da ich ja in der kommenden Woche Geburtstag habe, wünsche ich mir hier ein Stöckchen unter dem Titel: Mein erstes Mal. Bevor jetzt falsche Vorstellungen aufkommen, worum es geht, hier eine kleine Fragenliste, die natürlich jeder nach Herzenslust erweitern kann, aber ich habe mal solche Fragen zusammengestellt, die ich selbst leicht beantworten kann.

  1. mein erstes Digitalfoto (Es muss ja nicht das allererste sein!),
  2. mein erster Online-Chat (nein, ein Chatprotokoll ist nicht nötig, nur ein paar Angaben: wann, mit welchem Client usw.),
  3. mein erstes Handy,
  4. mein erster Mailprovider bzw. meine erste Mailadresse,
  5. meine erste Musik-CD (oder DVD),
  6. mein erster Podcast,
  7. mein erster Loginname auf einem Computer,
  8. Thema meines ersten Beitrags im Usenet oder in einem Diskussionsforum,
  9. mein erstes Computerspiel,
  10. meine erste Homepage (-Adresse).

Ich werde diese Fragen im Laufe der Woche auch selbst beantworten. Ihr könnt das ja in euren Blogs, in einem Kommentar oder in einer Mail beantworten. Ich freue mich darauf!

Frosta

Friday, October 19th, 2007

Nachdem ich auf dem Effizenztag den Frosta-Blogger und Marketingleiter der gleichnamigen Firma Felix Ahlers kennen gelernt und seinen Vortrag gehört hatte, musste ich ja früher oder später mal ein Frosta-Produkt kosten. So habe ich mir dann heute mal das Thai Green Curry gegönnt und muss sagen: es war blitzschnell fertig und schmeckte sehr lecker. Ein Thai-Gericht kann eben auch ohne Glutamat schmecken! Das Besondere an den Frosta-Gerichten ist nämlich, dass sie ohne Farb- und Zusatzstoffe hergestellt werden. Das gibt einem als Esser erstmal vor allem ein gutes Gefühl und ist wahrscheinlich tatsächlich gesünder und wohlschmeckender als sonstiges Fertigessen. Möglicherweise ist es sogar besser als das, was in so manchen Gaststätten angeboten wird. Ich habe mir jetzt schon mal einen kleinen Tiefkühlvorrat an exotischen Frosta-Gerichten zugelegt und werde das mal weiter testen.

Übrigens verrät ein Artikel aus dem Greenpeace-Magazin, dass Frosta für Fremdmarken auch ohne das sich selbst für die eigene Marke gesetzte „Reinheitsgebot“ produziert. Die Frosta-Produkte sind also nur eine Sparte des Konzerns (für die Eigenmarke), also ist Frosta doch nur bedingt konsequent.

Selbstverständlich wäre es besser, wenn ich immer frische Produkte zum Kochen nehme, aber das kostet Zeit, und man muss Lust auf die zusätzliche Arbeit haben. Zum Glück finden sich ja im Chaos Computer Club immer mehr begeisterte „Kocher“, so dass mein Konsum von Frischprodukten sicher nicht zu kurz kommt.

The Chaos

Tuesday, October 16th, 2007

One of the reasons why English is a very candidate for an international second language. Interestingly, most of its speakers are second-language speakers. If we count only first-language speakers, the Romance languages (taken together) are in the second place after Chinese (which is not at all as monolithic as people think); the list of language families by percentage of speakers in mankind is also very outspoken in this respect.

The main flaw of English as an international second language is that if you hear a word, you never know how to write it, and if you read an unknown word, you don’t know how it is pronounced. If you want to test your knowledge of English pronunciation, try to read the poem The Chaos aloud. It is long but worthwhile, because it gets more and more absurd. Even for English native speakers Gerald Nolst Trenité’s poem is quite a task, and possibly an eye-opener. You can even test automatic reading of this text. Have fun and better use Esperanto as a second language for communicating with your friends abroad.

Meier & Chaosradio Express

Tuesday, October 16th, 2007

Am Sonntag habe ich die deutsche Komödie Meier von Peter Timm gesehen. Der Film von 1986 spielt im geteilten Berlin und zeigt, wie absurd das Leben in der geteilten Stadt war – zumindest aus heutiger Sicht, aber der Film ist ja 1986 gedreht worden, allerdings teilweise in Westberlin. So wird der Hauptgebäude-Neubau der TU Berlin kurzerhand zum Eingangsbereich am Flughafen Berlin-Schönefeld. Die Ähnlichkeit ist verblüffend und zeigt, dass auch der Westen an Geschmacksverirrung gelitten hat. Richtig gut sind die DDR-Mustertapeten. Aber ist spießige Raufasertapete wirklich besser?

Empfohlen wurde mir der Film von Tim Pritlove, der nach mehrmonatiger Pause nun wieder mit Chaosradio-Express angefangen hat – und das gleich richtig intensiv! Das freut mich sehr, zumal die Kürzung der „Muttersendung“ Chaosradio das Bedürfnis nach zusätzlichen Sendungen umso größer macht.

Blogcensus

Saturday, October 13th, 2007

Blogcensus vermisst (von vermessen, nicht von vermissen) 8-) die Blogosphäre, wie ich vom m-blog erfahren habe. Da will ich nicht nachstehen und melde mich mal freiwillig als Versuchskaninchen ;-) und bin auf das Ergebnis gespannt.

Strandbar an der Spree

Saturday, October 13th, 2007

On the Spree

Sollte es noch ein paar warme Tage im Oktober geben, empfehle ich die Biergartensaison in Berlin mit einem Besuch in einer Strandbar zu beschließen. Meine Entdeckung diesen Herbstes war die Capital Beach Bar direkt gegenüber des Hauptbahnhofs. Da kann man sich im Liegestuhl auch vom Streik für einen Fahrpersonaltarifvertrag schnell mal erholen.

Canon EOS 40D

Saturday, October 13th, 2007

Cacti

Ich habe noch gar nicht über meine neue Kamera berichtet, die ich mir zugelegt habe, nämlich eine Canon EOS 40D (ausführlicher auf Englisch). Dazu habe ich mir dann gleich noch ein Canon-EF-50mm-Objektiv f/1,4USM und ein Canon-EF-Objektiv 24–70mm f/2,8L zugelegt.Ein paar schöne Fotos konnte ich damit schon machen, zum Beispiel im Botanischen Garten Berlin zusammen mit hukl, der sich zugleich mit mir die gleiche Kamera gekauft hat.Es war mein erster Besuch im Botanischen Garten, obwohl ich da ja mal während meiner Zeit an der FU Berlin freien Eintritt hatte und sogar schon auf den Spuren Franz Kafkas über den Fichtenberg spaziert bin – beeindruckt von der Rückseite der Gewächshäuser.Aber zurück zur Kamera: Was ich nun noch lernen muss, ist das Bearbeiten der Dateien im Rohdatenformat, was leider sehr zeitaufwendig ist. Zusätzlichen Speicherplatz habe ich mir auch schon zugelegt. ;-)

Harry Potter 7

Tuesday, October 9th, 2007

I have just finished the seventh and presumably last volume of the Harry Potter series: Harry Potter and the Deathly Hallows, and as with the other books of the heptalogy, I liked it! The story was extremely thrilling and very convincing. Contrary to former parts, it presupposes knowledge about what happened in the sixth book: One has to know what horcruxes are and who the Half-Blood Prince is. I had forgotten about the Half-Blood Prince and wondered who the prince was in the chapter: The Prince’s Tale (which is a funny title, because it’s only function is the reference to the preceding book).

Some people told me they didn’t like the ending of the book. I do not share their opinion. I quite liked the final turn. It is impressive how well the loose ends finally fit together. I would like to criticize only one aspect: The last book extols the traditional family model. In the 21st century, we ought to surpass the straight mind or narrow-mindedness of the traditional family that eludes the characters (and possibly the readers) at the end of the story. J. K. Rowling started out better!

Nevertheless, the last book is by far the most suspenseful of the series and doesn’t lack humor. It is highly readable, especially if you feel at home in the Harry Potter universe.