Meine erste Filmrolle

Manchmal werde ich gefragt, was ich an Berlin so toll finde, dass ich dort gar nicht wegziehen will. Ein wichtiger Grund ist der kulturell-kreative Nährboden, der immer wieder für Überraschungen sorgt. So fragte mich neulich ein befreundeter Filmemacher, ob ich in seinem neuen Kurzfilm „Das Andere“ eine Mini-Rolle übernehmen wolle. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen. Der Auftritt ist nur wenige Sekunden lang: mein Text beschränkt sich auf den denkwürdigen Satz: „Das war ja mal wieder nichts, sechs!“ Aber ein durchgeknallter Lehrer ist auch schon mit wenigen Sekunden eine Traumrolle. :-) Jetzt wünsche ich dem Regisseur alles Gute, dass ihm der sicher sehr lustige Film die Aufnahme an eine Filmhochschule verschafft. Dann wird er sicher noch berühmt! Sein letzter Kurzfilm „Fremdkörper” war auch schon eine stattliche Leistung.

Für mich war die Filmerfahrung recht interessant. Ich glaube aber, dass Filmproduktion auf die Dauer nichts für mich wäre. Ich finde, es dauert einfach viel zu lang, ein paar Sekunden Film in den Kasten zu bekommen. Wir haben fast zwei Stunden für nicht mal zehn Sekunden gebraucht. Bei einer größeren Produktion ist es wahrscheinlich die Hauptaufgabe der Mitwirkenden zu warten. Da helfen ein gutes Buch und/oder ein iPod.

An diesem Wochenende habe ich auch eine neue Band entdeckt, die chillige Elektromusik mit Gesang macht, nämlich: Everything but the Girl. Sehr zu empfehlen ist ihr Album Like the Deserts Miss the Rain, das mir am Wochenende unterkam – das Richtige für Winterabende am heimischen Lagerfeuer!

2 Responses to “Meine erste Filmrolle”

  1. Kewagi says:

    Ja da gratulier ich – und wenn ich dann im Frühjahr meinen “Bitte bitte nehmt mich auf der Filmakademie auf”-Streifen drehe, lassen wir dich einfach durchs Metalab einfliegen ;) Cheers aus Wien!

  2. maha says:

    Na, wenn das kein Grund ist, nach Wien zu kommen… Dort ist der kulturell-kreative Nährboden ja vielleicht sogar zur Zeit noch fruchtbarer als der in Berlin.

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