Archive for March, 2008

Frühstück im Hardenberg

Monday, March 31st, 2008

Italian Breakfast at Café Hardenberg

Der Nichtraucherschutz macht es möglich, Cafés neu zu entdecken, die ich in den vergangenen Jahren wegen Zigarettenrauchs gemieden habe, wie zum Beispiel das Café Hardenberg, wo ich wahrscheinlich schon seit 10 Jahren nicht mehr war. Heute frühstückte ich dort mit einer langjährigen Freundin, mit der ich mich zum Computerkauf am Ernst-Reuter-Platz verabredet hatte.

Nach einem ausgiebigen italienischen Frühstück, das sicher kein Italiener zum Frühstück, sondern eher zum Abendessen vertilgen würde, kauften wir dann ein Apple MacBook Pro, das „Rechts-Unten-Modell“ von Apple. Wir haben dann noch den ganzen Nachmittag damit verbracht, das Gerät auszutesten, Software zu installieren usw. – nicht ohne den fahlen Schein des Neids meinerseits. Spätestens im Sommer werde ich dann aber meine Computerausstattung auch aufrüsten.


Neusprech-Podcast bei Chaosradio Express

Thursday, March 27th, 2008

Da ich weiß, dass nicht alle meiner Leser auch den Chaosradio-Feed verfolgen, möchte ich kurz auf das Erscheinen von Chaosradio Express 81 hinweisen, in dem ich mit Tim Pritlove über Neusprech im Schnüffelstaat spreche. Der Podcast ist ganz lebhaft geworden, und ich freue mich über Feedback (hier oder im Chaosradio-Blog) und weitere Hinweise für den gleichnamigen Vortrag in Dresden am 18. April 2008.

Some thoughts on this year’s Olympic Games

Wednesday, March 26th, 2008

Today I read some comments against boycotting this year’s Olympic Games. The president of the Deutscher Olympischer Sportbund and vice-president of the International Olympic Committee Thomas Bach thinks that the 2008 Summer Olympics will create people-to-people contacts in China and that boycotting the Olympics would be the wrong way. This is nonsense! It is already more than evident (even without the unfortunate events in Tibet) that China has been setting up a surveillance state where the freedom of information does not exist. All media, including the internet, are censored. The language barrier alone will help to avoid direct face-to-face contacts between Chinese people and foreigners, and those Chinese people that will be allowed to contact foreigners directly will be everything but dissidents. All this is done for the profit of international corporations that sponsor the Olympics. This is simply not acceptable any more! China is setting up an almost perfect surveillance and censor state to make the Olympics a success for their sponsors and in 2012 some of the Chinese concepts of “safe Games” will certainly be reimported into the Western world where the surveillance technology has come from. I remember the 2006 FIFA World Cup in Germany, where some substantial rights were temporarily suspended for security reasons.

Beijing graphic with handcuffs as olympic rings

All things considered, I’m fed up! I will definitely boycott the 2008 Olympics: I will not watch any television reports (which is easy for me, since I do not have a television set) and I will not buy products of the sponsors until the end of the year. I hope other people will do the same. You can always drink Club Mate when it comes to caffeinated soft drinks, eat healthier fast food from an oriental or North-African fast-food restaurant and get your sports equipment from a less expensive non-olympic label, and be proud of it. This is the only way to stop the suppression of freedom in China and all places where freedom will be “reduced” in the name of the perverted “olympic idea” of commercial profit.

Easterhegg – dritter Tag

Monday, March 24th, 2008

Der dritte Tag des Easterheggs ging ganz gemütlich los. Irgendwie verpasste ich nach und nach alle Vorträge und Workshops, sondern nutzte die Gelegenheit, mit vielen Leuten zu plaudern. Abends fuhr ich dann mit blackwing zu bef, wo intensiv gekocht und lecker gegessen wurde. Es gab Zucchini-Suppe, Pasta mit Ruccola-Walnuss-Pesto und dann ein südostasiatisches Gemüse-Reis-Gericht, dessen Name ich leider vergessen habe. Dazu gab es eine Riesling-Spätlese vom Mittelrhein (Weinbaugebiet) (sehr lecker!) und zum Nachtisch einen Griesbrei mit Obst und Muffins. Das Dinner war auch Daizys Geburtstagsfeier und Treffen der icmp4-Orga.

Danach bin ich dann wieder zurück ins Bürgerhaus Stollwerck, wo ich dann noch zwei meiner Blog-Leser und Podcast-Hörer (yuize und yath) kennen lernen konnte (ich freu mich ja immer darüber, wenn ich mal wieder feststelle, dass das hier jemand liest, den ich noch nicht kenne). Dann testete ich noch das neue Web 2.0-Tool dopplr, über das es noch keinen Wikipedia-Artikel gibt (cutting-edge!). Mal sehen, wie das so funktionieren wird! Jedenfalls freute es mich, dass mein Nick noch frei war.

Easterhegg – Tag 2

Sunday, March 23rd, 2008

Der zweite Tag des Easterheggs begann gleich sehr spannend mit einem Vortrag von Paul über Pflanzen für Geeks. Leider ging es nur um Pflanzen, die mich persönlich weniger interessieren, aber der Vortrag war trotzdem sehr gut, weil ihn eine Steigerung durchzog, die an ein absurdes Theaterstück erinnerte: zunächst glaubte man, da züchte jemand nur ein paar Pflanzen, aber dann steigerte sich die „Sophistizierung“ fast ins Unermessliche.

Ein Programmpunkt über die Zukunft des Chaos Computer Clubs war hingegend ernüchternd, weil alle aneinander vorbeiredeten. Glücklicherweise ergaben sich im Nachhinein ein paar interessante Vier- bis Sechs-Augen-Gespräche, die letztlich bis in den frühen Morgen andauerten.

Easter(h)egg – Tag 1

Saturday, March 22nd, 2008

Gestern bin ich in Köln eingetroffen, um am Easterhegg teilzunehmen, aber bevor es so richtig losging, traf ich heute zunächst einen Freund, den ich seit zehn Jahren nicht gesehen hatte. Leider konnte ich nicht sehr lange mit ihm sprechen, denn kurz drauf traf ich jemanden, den ich fünfundzwanzig Jahre nicht gesehen hatte. Das war schon sehr bewegend. Immerhin bin ich nicht der Einzige, der älter geworden ist!

Anschließend habe ich dann den Workshop über Stricken besucht. Das ist schon spannend! Ich hoffe, dass ich da noch ein paar Fertigkeiten hinzugewinne, denn Stricken ist die ideale Ergänzung zum Podcast-Hören im Zug. Danach habe ich noch an einem Massage-Workshop teilgenommen. Ich habe die Massage immer unterschätzt, aber die Tatsache, dass plötzlich jemand neben mir ohnmächtig wurde, zeigt doch, dass es sich schon um eine ernst zu nehmende Tätigkeit handelt.

Der weitere Abend verlief dann weniger spektakulär. An netten und interessanten Gesprächen mangelt es jedenfalls nicht. Im Vergleich zu den letzten drei Easterheggs wirkt dieser allein durch die Location, das Bürgerhaus Stollwerck, größer und eindrucksvoller.

Podcasting, Twitter und der technische Fortschritt

Wednesday, March 19th, 2008

Vorgestern habe ich mit Tim Pritlove einen neuen Chaosradio Express-Podcast gemacht, was wieder viel Spaß gemacht hat. Wir haben sehr viel Zeit auf die Vorbereitung verwendet und dann fluppte es so richtig. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis. Nach CRE41 und CRE43 wird CRE81 dann mein dritter Auftritt bei Chaosradio Express. Ich bin schon mal gespannt und verraten wird hier natürlich nichts.

Nach unserem Podcast haben wir noch an Tims Bar gesessen und über den technischen Fortschritt diskutiert. Dabei machte mich Tim darauf aufmerksam, dass man Twitter nun auch mit Jabber benutzen kann. Seither habe ich einen Twitteraccount. Durch die leichte Benutzbarkeit mit Jabber und Growl kann man leicht nebenbei twittern, was dann zu einer Mischung aus öffentlichem Chat und Mini-Weblog wird. Wer möchte, kann unter meinem Twitteraccount Einzelheiten erfahren. Mal sehen, wie sich das so entwickelt.

Tim war voll des Lobes für WebKit, was ich jetzt auch mal teste. Man kann mithilfe des Programms Nightshift den neuesten nightly build von WebKit herunterladen und testen. Das macht Spaß, denn es erlaubt so einen kleinen Blick in die Zukunft. Die stabile Safari-Version bleibt erhalten, so dass man kein Risiko eingeht. Es ist schon erstaunlich: bei Acid (Browsertests) schafft Safari mit neuestem WebKit 93 von 100 Tests. Der neueste Firefox (in der Vorabversion Minefield genannt) schafft immerhin schon 71 von 100 und sieht auch sehr hübsch aus. Parallel zu Nightshift gibt es den Firefox-Updater Firefix, der allerdings die stabile Version ersetzt. Vorsicht!

re:publica08

Sunday, March 16th, 2008

re:publica08-Logo
Gerade habe ich mich für die re:publica08 angemeldet. Wollte ich nur mal sagen, weil man da ja die eine oder den anderen Blogger treffen wird. Ich bin schon sehr gespannt!

Stuttgart

Sunday, March 16th, 2008

Hermes or Mercury from behind

In der vergangenen Woche war ich in Stuttgart. Ich kannte Stuttgart bis dahin kaum, war lediglich einmal in der Staatgalerie Stuttgart, die allerdings besonders in Bezug auf moderne Kunst sehr empfehlenswert ist. Diesmal nahm ich mir die Stadt selbst vor, die allerdings seltsam verbaut ist. Ich habe ein paar frühe Hochhäuser fotografiert und mich schließlich doch wieder der Kunst zugewandt.

Im Kunstmuseum Stuttgart gibt es nämlich zur Zeit eine sehr interessante Ausstellung mit dem Titel Getroffen. Otto Dix und die Kunst des Portraits. Es ging nicht nur um Otto Dix, sondern auch um das Portrait im Allgemeinen – sehr interessant! Das Kunstmuseum ist auch architektonisch sehr ansprechend.

Zudem konnte ich mich über Stuttgart 21 im Turm des Hauptbahnhofs informieren. Das lohnt auch, denn das Projekt ist sehr beeindruckend. Bin mal gespannt, bis wann es umgesetzt sein und was es kosten wird.

Bahnfahren macht Spaß

Sunday, March 9th, 2008

Heute bin ich von Berlin nach Stuttgart gefahren. Da das endlich mal eine längere Strecke war, habe ich mein Upgrade für die erste Klasse eingesetzt, das ich noch vom letzten Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer übrig hatt; die Deutsche Bahn hatte sich nämlich nicht lumpen lassen und wegen des Streiks zum Jahreswechsel solche Upgrades an ihre Flatrate-Kunden geschickt.

Ich hatte noch einen entspannenden Zwischenhalt in Hannover eingelegt, um die lange Fahrt zu verkürzen und habe mich anschließend im ICE nach Stuttgart so richtig verwöhnen lassen: Zuerst gönnte ich mir eine französische Käseplatte mit einem 2005er Spätburgunder des Weinguts Bernhard Huber, der mir sehr mundete; da die Fahrt etwas länger dauerte, bestellte ich dann noch einen Spätburgunder vom Kaiserstuhl, einen 2005er von Joachim Heger, der mir dann doch nicht so gut schmeckte wie der aus Südbaden, obwohl er auch sehr gut war. Als ich gerade bedauerte, dass ich meinen Käse schon aufgegessen hatte, wurden plötzlich Kaschu-Nüsse verteilt, und so konnte ich meinen Wein gepflegt zu Ende genießen. Von Belinea wurden dann noch Nackenkissen als Werbegeschenke ausgeteilt, so dass ich gleich mal ein kleines Nickerchen einschieben muss. Wie Nibbler neulich schon bemerkte: Bahnfahren macht Spaß!