Silvester im Februar

Unix Timestamp Installation

Gestern war ich in der Kreativfabrik Wiesbaden zu einer Silvesterparty des Chaos Computer Clubs Mainz. Bevor sich jetzt jemand wundert, nach welchem Kalender gefeiert wurde: Es ging um die Unixzeit 1234567890, die um 1.31 Uhr erreicht wurde. Das wurde mit einer Party, Feuerwerk und allem, was man so zu Silvester macht, begangen. Die Mainzer haben da einen schönen Standort in Wiesbaden aufgetan, direkt hinterm Bahnhof (allerdings wird im Meta-Rhein-Main-Gebiet eher Auto gefahren), wo sie sich regelmäßig treffen und eben auch solche chilligen Veranstaltungen durchführen können.

Dort steht sogar ein Matemat, also ein mit Club Mate befüllter Getränkeautomat, und selbstverständlich gab es Tschunk und andere Cocktails. Die Mucke war am Anfang recht seltsam, wurde aber im Laufe des Abends immer besser. Die Stücke der Darmstädter Band Pornophonique haben mir besonders gefallen (“Gameboy meets Lagerfeuer”) – sehr zu empfehlen! Vielleicht spielen sie ja auf der sigint09.

Übernachtet habe ich als couch surfer in einer echten Nerd-WG in Frankfurt-Sachsenhausen, was mir unter anderem gezeigt hat, was man als Technikbegeisterter alles mit Autos anstellen kann. Nur Apfelwein gab’s diesmal keinen, dafür Lassi und leckeren Nerd-Kaffee.

Auf der Rückfahrt habe ich mich im Zug mal wieder so richtig verwöhnen lassen, und zwar mit einer Käseplatte und Spätburgunder. Ich weiß gar nicht, warum so wenige Leute Bahn fahren. Gibt es was Schöneres?

5 Responses to “Silvester im Februar”

  1. janWo says:

    Doofe Frage: Worin unterscheidet sich denn Nerd-Kaffee von anderen Kaffees (außer durch denjenigen, der ihn zubereitet hat)?

  2. janWo says:

    … oder konsumiert?

  3. maha says:

    Da es sich um technikbegeisterte Nerds handelt, haben sie natürlich eine High-Tech-Kaffeemühle und sind auch mit einer Espressomaschine ausgestattet, wie man sie sonst nur in einem (italienischen) Gastronomiebetrieb vorfindet (einschließlich Zubehör). Auch der Kaffee muss die richtige Qualität haben. Dann wird technisch versiert mit den Maschinen umgegangen, und herauskommt ein Espresso, wie man ihn in Deutschland selten findet.

  4. janWo says:

    Achso. Inzwischen gibt’s ja auch entsprechende Nerdmaschinen, die eine IP und eine entsprechende Schnittstelle haben. ;)

  5. maha says:

    Genau! Ich überlege seit einiger Zeit, meine Heizungsanlagen IP-fähig zu machen. Es wäre so schön, wenn ich die von außen steuern könnte. Die Energieersparnis wäre enorm!

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