Archive for May, 2011

Anführungszeichen

Sunday, May 29th, 2011

Nachdem mich eine Reihe von Leuten gebeten haben, mal wieder Rechtschreibungs- und Sprachtipps zu verfassen und insbesondere Fragen zu den Anführungszeichen kamen, will ich das Thema mal aufgreifen, obwohl die Wikipedia schon die wichtigsten Tipps zusammenfasst, aber natürlich kann ein Besserwisser immer noch mehr zu so einem Thema sagen. Die folgenden Ausführungen beziehen sich nur auf das Deutsche. In anderen Sprachen gibt es andere Regeln und andere Anführungszeichen.

Verwendung

Anführungszeichen (Gänsefüßchen, Hochkommata) werden verwendet:

  • um die wörtliche Rede zu kennzeichnen: Er sagte: „Bis bald!“,
  • um Zitate zu kennzeichnen: „Gallia est omnis divisa in partes tres.“ (C. Iulius Caesar: De bello gallico 1,1) und
  • zur Kennzeichnung von Ausdrücken, die nicht wörtlich zu nehmen sind oder die nicht zur Stilebene des Textes passen, z.B. für Umgangssprache in schriftsprachlichen Texten: Auf der A1 ereignete sich ein „krasser“ Unfall.

Nicht verwendet werden Anführungszeichen, wenn innerhalb eines Textes fremdsprachige Wörter verwendet werden oder auch Wörter der Sprache des Textes, die aber als Wörter thematisiert werden; in solchen Fällen wird kursiv geschrieben: So ist krass im obigen Beispiel ein umgangssprachliches Wort – ähnlich wie im Englischen gross. Bedeutungsangaben werden (zumindest in der Linguistik) in einfache Anführungszeichen gesetzt. Der obige lateinische Satz bedeutet: ‚Gallien wird insgesamt in drei Teile geteilt.‘

Einfache Anführungszeichen werden auch verwendet innerhalb von doppelten Anführungszeichen (also als Anführungszeichen der zweiten Ebene). Eine besondere Rolle spielen sie in der (klassischen) Philologie (und möglicherweise auch in der Rechtswissenschaft; ich konnte leider nicht herausfinden, ob dieser Gebrauch dort noch aktuell ist): Sie dienen zur ungefähren Wiedergabe eines Textes (z.B. als Übersetzung oder bei Gedächtniszitaten). Sonst wird im Deutschen bei nicht-wörtlicher Rede- oder Textwiedergabe die indirekte Rede verwendet (auch so ein Kapitel für sich).

Titel von Werken können in Anführungszeichen gesetzt oder kursiv geschrieben werden (nicht beides!), wobei in der Tendenz bei selbstständigen Werken (Büchern, Zeitschriften) Kursivschreibung bevorzugt wird, sonst (doppelte) Anführungszeichen (also z.B. bei Aufsatztiteln, einzelnen Gedichten, Manuskripttiteln).

Form

Die öffnenden Anführungszeichen sind im Deutschen unten und sehen aus wie Kommata oder kleine tiefgestellte Neunen (, bzw. „); die schließenden wie kleine hochgestellte Sechsen (‘ bzw. “) – womit sie sich eindeutig vom Apostroph (’) unterscheiden. Microsoft Word und Powerpoint haben da leider beim schließenden einfachen Anführungszeichen ein Problem und setzen dort ein Apostroph ein (das identisch mit dem englischen schließenden Anführungszeichen ist). Das sieht ziemlich schlimm aus, insbesondere bei Powerpoint-Präsentationen.

Alternativ werden im Deutschen auch umgekehrte französische Anführungszeichen (guillemets) verwendet: »…«. Allerdings sind die einfachen Varianten dazu selten. Bei einfachen Anführungszeichen werden gelegentlich auch die englischen Varianten verwendet, also eröffnend das Zeichen, das wie eine hochgestellte Sechs aussieht (‘) und im Deutschen sonst ein schließendes Anführungszeichen ist, und schließend das Anführungszeichen, das wie ein Apostroph aussieht (kleine Neun: ’). Diese Verwendung hilft, wenn Microsoftprodukte es anders nicht können; man sollte sie nur nicht mischen.

Jede Sprache hat ihre eigenen typographischen Traditionen für Anführungszeichen. Fürs Deutsche merke man sich einfach: 9966.

Hintergrund

Es ist nicht ganz klar, auf was die Anführungszeichen zurückgehen: möglicherweise auf das antike Absatzzeichen, die Diplé. Aufgrund der Form könnte es sich auch um eine Abbreviatur handeln für lateinisch quod (‚was‘ bzw. ‚dass‘) bzw. quot (‚wieviel‘), woraus sich das englische Verb to quote entwickelt hat. Bei der Entstehung des Buchdrucks entstanden dann unterschiedliche Gepflogenheiten, wie dieses Zeichen genau auszusehen hat. Dabei wollten die Typographen besonders ungünstige Kombinationen vermeiden: So sind deutsche Anführungszeichen im Französischen unschön, weil es dort eine Reihe von nachgestellten Adjektiven gibt, die auf -f enden, wonach ein schließendes deutsches Anführungszeichen einfach schlecht aussieht. Im Deutschen sehen französische Guillemets (« + Leerzeichen) vor T schlecht aus wegen des großen Abstands, die umgekehrten französischen Anführungszeichen passen besser. So haben sich unterschiedliche Traditionen entwickelt, die leider in Zeiten schlechter Textverarbeitungssysteme leicht in Vergessenheit geraten.

Anführungszeichen und weitere Satzzeichen

Eine besondere Klippe des Deutschen ist die Kombination von Anführungszeichen mit anderen Satzzeichen. Unproblematisch ist: Er sagte: „Bis bald!“, aber was geschieht, wenn der Einleitungssatz nachgestellt wird? Eigentlich ist das ganz einfach: Nach der wörtlichen Rede steht ein Komma; ein Punkt am Ende der wörtlichen Rede wird weggelassen, nicht jedoch Frage- und Ausrufungszeichen: „Bis bald!“, sagte er. „Der kommt nicht zurück“, meinte Helene. Frage- und Ausrufungszeichen bleiben auch nach der wörtlichen Rede erhalten: Hat Helene gesagt: „Der kommt nicht zurück“?, so dass im Extremfall sogar vor und nach dem schließenden Anführungszeichen das gleiche Zeichen stehen könnte, was man aber vermeiden sollte.

Für weitere Auskünfte verweise ich auf das amtliche Regelwerk. Zu den Anführungszeichen in anderen Sprachen schreibe ich vielleicht noch mal etwas mehr.

Freiheit

Thursday, May 12th, 2011

Mit großer Verspätung habe ich endlich die Textfassung meines Vortrags von der OpenMind 2010 fertig schreiben können, der sich mit dem Thema Freiheit auseinandersetzt:

Die Textfassung enthält auch eine Reihe von interessanten Links. Über Feedback würde ich mich freuen!

Auch mein Vortrag von der re:publica 2011 über das verwandte Thema Freies Wissen ist inzwischen als Video verfügbar – sogar an mehreren Stellen (allerdings kommt es immer von Youtube):

Auch hier würde ich mich über Feedback freuen und kann bei der Gelegenheit gleich auf die OpenKnowledge Conference (OKCon) hinweisen.

Vimperator

Wednesday, May 11th, 2011

In letzter Zeit verwende ich wieder vermehrt den Firefox-Webbrowser – vor allem im Büro. Der Grund dafür ist, dass ich inzwischen am liebsten auf die Maus verzichte. Ich benutze im Büro nämlich einen Desktop-Computer, der kein Trackpad, sondern eine normale Tastatur und eine USB-Maus hat. Es ist also ein weiter Weg von der Tastatur zur Maus und wenn ich da oft rübergreife, habe ich nach kurzer Zeit schon das Gefühl, einen Tennisarm zu bekommen. Am liebsten möchte ich also meine Finger an der Tastatur behalten. Das würde beim Surfen im Web natürlich schwerfallen, gäbe es da nicht dieses geniale Firefox-Plugin Vimperator. Damit ist es möglich, die beim Surfen ja brach liegende Tastatur anstatt der Maus zu verwenden. Die Tastaturbefehle entsprechen den Befehlen, die im Editor Vim verwendet werden und die ich so ungefähr im Kopf habe (auch wenn ich kein Power-User dieses Editors bin). Das ist schon sehr praktisch: Um ein neues Tab zu öffnen, tippe ich logischerweise einfach ein t, reload ist r, runterscrollen kann man mit j, ctrl-d oder space, ganz ans Ende der Seite mit G, mit gg an den Anfang usw.

Besonders schön ist die Textvervollständigung: Wenn ich nach t anfange zu tippen, macht der Browser gleich Vorschläge aus der History und den Bookmarks, so dass eigentlich wenig zu tippen ist. Tippt man f kann man einen Link öffnen, und zwar über eine Zahl, die neben allen Links auf der gerade sichtbaren Seite erscheint, oder indem man einfach anfängt, den Linknamen einzutippen. Sobald eine eindeutige Zeichenfolge eingetippt ist, öffnet sich auch schon der zugehörige Link. Das ist überaus praktisch, denn man braucht meist nur ein paar Buchstaben zu tippen. Das geht in der Regel schneller als der Griff zur Maus, das Mausgeschubse und der nachfolgende Klick. Mit F öffnet sich der Tab im Hintergrund.

Einmal getätigte Kommandos (in die Kommandozeile kommt man mit dem Doppelpunkt) lassen sich natürlich aus der Kommando-Historie mit dem Pfeil nach oben wieder hervorholen. b zeigt die Buffer (also die offenen Tabs) an, die man dann über ihre Nummer anspringen kann. Aus alter Gewohnheit lasse ich mir aber die Tabs am oberen Browserrand anzeigen, weil ich eh einen großen Bildschirm habe. Ich kann dann mit ctrl-n/ctrl-p zum nächsten oder vorletzten springen oder mit gt/gT (davor kann ich auch eine Zahl angeben, um einen Tab direkt anzuspringen). Alle anderen Toolbars kann ich mir sparen, zumal der geöffnete Link sowieso unten angezeigt wird (und natürlich ob ssl verwendet wird), d.h. man hat fast eine Vollbilddarstellung.

Für Mac-User kommt erleichternd hinzu, dass cmd und ctrl unterschiedliche Tasten sind und sich deshalb nicht ins Gehege kommen, bei Nicht-Macs muss man aufpassen, dass man nicht versehentlich ctrl-c mit y (yank) für das Kopieren in den Zwischenspeicher verwechselt. Der Vimperator kann natürlich noch viel mehr, was zu entdecken ich den interessierten Lesern überlasse.

Meine Surf-Geschwindigkeit und auch mein Surf-Komfort haben sich dadurch ziemlich erhöht (vor allem durch den Verzicht auf die Maus). Ich verstehe gar nicht, wieso die Browser nicht standardmäßig so eine Tastaturbedienoption haben, denn wenn man nicht gerade irgendein Formular ausfüllt, ist die Tastatur ja beim Websurfen ungenutzt.

Update: Das Bessere ist bekanntlich der Feind des Guten! So wies mich @spicewiesel gerade darauf hin, dass der klassische Vimperator inzwischen unter pentadactyl als Fork von Vimperator von dem ursprünglichen Vimperator-Team weiterentwickelt wird. Ich sehe wenige Unterschiede, außer einem wichtigen: Unter Pentadactyl kann man https besser von http unterscheiden, was natürlich wichtig ist. Ich teste mal den Fork und bleibe möglicherweise dann dabei.

Prostprivacy

Saturday, May 7th, 2011

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber wenn ich „Postprivacy“ schnell genug spreche, kommt dabei „Prostprivacy“ heraus. Es handelt sich tatsächlich um einen Zungenbrecher – jedenfalls für mich. Seit einiger Zeit macht ja die datenschutzkritische Spackeria von sich reden, und ich habe schon zweimal über das Thema gepodcastet, einmal mit Ben und @fasel im Klabautercast 57 und mit alios im Klabautercast 60.

Dort habe ich die Meinung vertreten, dass Datenschützer und Spackeria keine Gegner sind: Denn Datenschützer fordern informationelle Selbstbestimmung als Freiheitsrecht vom Staat und die Spackeria will auf die Gesellschaft einwirken, um dort einen neuen, entspannteren Umgang mit Daten und Privatheit zu verbreiten. Ich habe die Spackeria mit der Schwulenbewegung der 1980er verglichen, die die Schwulen zum Coming-Out aufgerufen hat und somit Vorläufer von Postprivacy war, sich gleichzeitig aber auch gegen Rosa Listen und die Registrierung von AIDS-Kranken gewehrt, also Datenschutzpositionen vertreten hat.

Im Klabautercast hat sich in den Kommentaren mspro zu Wort gemeldet:

Die Formel ”Schwulen-Comingout gut, Schwulenregister böse” ist einfach nicht mehr möglich im digitalen Zeitalter und kommt auch nicht wieder.

Er verweist auf Programme, mit denen sich Schwule in sozialen Netzwerken identifizieren lassen („Gaydar“), und darauf, dass ja jeder ein Schwulenregister im Netz anlegen könne. Ein anderer Kommentator schreibt, dass Gayromeo ja schon ein solches Schwulenregister sei.

Hier macht mspro einen Denkfehler: Selbstverständlich hat er Recht, dass jeder ein Schwulenregister anlegen kann (und Gayromeo ein solches ist) und dass es Programme wie gaydar gibt, doch er übersieht, dass im Netz Menschen pseudonym (und bis zu einem gewissen Grad anonym) unterwegs sein wollen. Gayromeo ist da wieder ein gutes Beispiel: Wer hat da nicht multiple Identitäten und schwindelt nicht bei gewissen Angaben zu seiner Person? Solang der Staat informationelle Selbstbestimmung gewährleistet, ist es möglich, im Netz pseudonyme Identitäten aufzubauen und zu pflegen. Selbst wenn es möglich ist, aus Pseudonymen Rückschlüsse auf nicht-virtuelle Identitäten zu ziehen (und das ist oft möglich), bleibt so etwas wie Unsicherheit und Glaubhafte Bestreitbarkeit, die letztlich zur informationellen Selbstbestimmung beitragen.

Das ändert sich erst, wenn der Staat den Datenschutz abschafft, zum Beispiel indem durchgesetzt wird, dass man sich im Internet ausweisen muss (oder durch andere Maßnahmen, die eine nicht-virtuelle Identifizierbarkeit ermöglichen, wie die elektronische Gesundheitskarte, DRM und Ähnliches).

Letztlich bestätigt mspros Kommentar meine Annahme, dass es der Spackeria um eine Veränderung der Einstellung zur Privatheit in der Gesellschaft geht, wenn er schreibt:

Postprivacy stellt sich dem entgegen und sagt, […] dass wir dafür sorgen sollen, dass Schwulenregister existieren können, ohne dass sie Menschen gefährden.

Die Gesellschaft muss mit der Offenheit der Menschen angemessen umgehen lernen, aber jeder Mensch sollte die Möglichkeit besitzen, seine eigene(n) Identität(en) im Netz mehr oder weniger pseudonym zu entwickeln, ohne an eine „Identitätsverknüpfungsmaschinerie“ durch den Staat oder staatsähnliche Institutionen gebunden zu sein. Genau darin besteht informationelle Selbstbestimmung.

Bundesparteitagsvorbereitungen

Monday, May 2nd, 2011

Eigentlich wollte ich ja gar nicht so viel über Piraten-Interna hier bloggen, weil ich zur Piratenpolitik ja einen eigenen Podcast, den Klabautercast produziere. Am letzten Samstag fand die Sitzung der Antragskommission statt und irgendwie bin ich dann dort nicht mehr zum Podcasten über die Anträge für den Bundesparteitag gekommen, weil ich gegen Ende der Sitzung eine Episode für 1337kultur aufgenommen habe. Daher hier ein paar Beobachtungen zur „Antragslage“. Möglicherweise wird es auch noch einen Flaschencast über die Anträge geben.

Ich finde es ja gut, dass jeder Pirat antragsberechtigt ist und viele von diesem Recht auch Gebrauch machen. Durch ein von Alexandra Bernhardt entworfenes Antragsformular ging die Antragstellung diesmal auch deutlich strukturierter vonstatten als in der Vergangenheit. Leider blieb immer noch eine Menge Arbeit übrig, die mich nicht besonders motiviert hat, da ja die Wahrscheinlichkeit, dass viele Anträge abgearbeitet werden, eher gering ist, weil wieder viel Zeit für das Wählen drauf gehen wird.

Das Hauptproblem ist, herauszufinden, welche Anträge eventuell in Konkurrenz stehen zu anderen. Das haben die Antragsteller in der Regel nicht angegeben. Man kann das auch von Antragstellern nicht immer erwarten, da sie ja nicht wissen können, welche Anträge noch gestellt werden und möglicherweise auch nicht bereits veröffentlichte Anträge genau analysiert haben (dank Alexandras Formular erfolgte die Veröffentlichung diesmal sehr schnell nach der Einreichung, leider wurden viele Anträge erst kurz vor Fristende eingereicht). Der Antragskommission oblag es nun, Konkurrenzsituationen herauszuarbeiten (im Antragsportal inzwischen dargestellt). Wie kompliziert die Abhängigkeiten sein können, zeigt eindrucksvoll Markus Gerstels hilfreiches Flussdiagramm für die Anträge bezüglich der Schiedgerichtsordnung.

Wenn der übernächste Parteitag Satzungsänderungen und Programmerweiterungen in den Fokus nehmen soll, wird die Antragslage sicher noch komplizierter. Daher sollte die Vorbereitung anders erfolgen. Wenn man zum Beispiel konsequent Liquid Feedback einsetzte, wären Anträge und Gegenanträge schon einmal geordnet und man könnte auch eine Meinungstendenz erkennen. Natürlich muss der Parteitag frei entscheiden können (also auch unabhängig von in Liquid Feedback erzielten Ergebnissen), aber es könnte ja beschlossen werden, dass alle Anträge, die behandelt werden sollen, bis zu einem Stichtag in Liquid Feedback eingepflegt sein müssen. Wer partout nicht in Liquid Feedback mitmachen will, kann ja über eine Mittelsperson seinen Antrag dort platzieren – zum Beispiel auch über das Formular der Antragskommission. Außerdem können dann auch Leute mitwirken, die nicht zum Parteitag reisen können oder wollen.

Die Arbeit der Antragskommission zumindest zum Teil zu crowdsourcen, ist jedenfalls eine gute Idee, weil die Fülle der Arbeit durch eine Handvoll Kommissionsmitglieder kaum noch zu leisten ist und das Crowdsourcing natürlich auch die Möglichkeiten zur Partizipation steigert.

Update: Es gibt jetzt auch einen Klabautercast über die Vorbereitungen zum Bundesparteitag.