Archive for the ‘CCC’ Category

Easterhegg – dritter Tag

Monday, March 24th, 2008

Der dritte Tag des Easterheggs ging ganz gemütlich los. Irgendwie verpasste ich nach und nach alle Vorträge und Workshops, sondern nutzte die Gelegenheit, mit vielen Leuten zu plaudern. Abends fuhr ich dann mit blackwing zu bef, wo intensiv gekocht und lecker gegessen wurde. Es gab Zucchini-Suppe, Pasta mit Ruccola-Walnuss-Pesto und dann ein südostasiatisches Gemüse-Reis-Gericht, dessen Name ich leider vergessen habe. Dazu gab es eine Riesling-Spätlese vom Mittelrhein (Weinbaugebiet) (sehr lecker!) und zum Nachtisch einen Griesbrei mit Obst und Muffins. Das Dinner war auch Daizys Geburtstagsfeier und Treffen der icmp4-Orga.

Danach bin ich dann wieder zurück ins Bürgerhaus Stollwerck, wo ich dann noch zwei meiner Blog-Leser und Podcast-Hörer (yuize und yath) kennen lernen konnte (ich freu mich ja immer darüber, wenn ich mal wieder feststelle, dass das hier jemand liest, den ich noch nicht kenne). Dann testete ich noch das neue Web 2.0-Tool dopplr, über das es noch keinen Wikipedia-Artikel gibt (cutting-edge!). Mal sehen, wie das so funktionieren wird! Jedenfalls freute es mich, dass mein Nick noch frei war.

Easterhegg – Tag 2

Sunday, March 23rd, 2008

Der zweite Tag des Easterheggs begann gleich sehr spannend mit einem Vortrag von Paul über Pflanzen für Geeks. Leider ging es nur um Pflanzen, die mich persönlich weniger interessieren, aber der Vortrag war trotzdem sehr gut, weil ihn eine Steigerung durchzog, die an ein absurdes Theaterstück erinnerte: zunächst glaubte man, da züchte jemand nur ein paar Pflanzen, aber dann steigerte sich die „Sophistizierung“ fast ins Unermessliche.

Ein Programmpunkt über die Zukunft des Chaos Computer Clubs war hingegend ernüchternd, weil alle aneinander vorbeiredeten. Glücklicherweise ergaben sich im Nachhinein ein paar interessante Vier- bis Sechs-Augen-Gespräche, die letztlich bis in den frühen Morgen andauerten.

Easter(h)egg – Tag 1

Saturday, March 22nd, 2008

Gestern bin ich in Köln eingetroffen, um am Easterhegg teilzunehmen, aber bevor es so richtig losging, traf ich heute zunächst einen Freund, den ich seit zehn Jahren nicht gesehen hatte. Leider konnte ich nicht sehr lange mit ihm sprechen, denn kurz drauf traf ich jemanden, den ich fünfundzwanzig Jahre nicht gesehen hatte. Das war schon sehr bewegend. Immerhin bin ich nicht der Einzige, der älter geworden ist!

Anschließend habe ich dann den Workshop über Stricken besucht. Das ist schon spannend! Ich hoffe, dass ich da noch ein paar Fertigkeiten hinzugewinne, denn Stricken ist die ideale Ergänzung zum Podcast-Hören im Zug. Danach habe ich noch an einem Massage-Workshop teilgenommen. Ich habe die Massage immer unterschätzt, aber die Tatsache, dass plötzlich jemand neben mir ohnmächtig wurde, zeigt doch, dass es sich schon um eine ernst zu nehmende Tätigkeit handelt.

Der weitere Abend verlief dann weniger spektakulär. An netten und interessanten Gesprächen mangelt es jedenfalls nicht. Im Vergleich zu den letzten drei Easterheggs wirkt dieser allein durch die Location, das Bürgerhaus Stollwerck, größer und eindrucksvoller.

Working with the Z shell

Friday, November 16th, 2007

Some days ago I thought it would be a good idea to copy the files I have created on my office computer to my laptop. This seems to be an easy task. I just had to find all recently changed files and copy them, if they are newer than any versions found on my laptop. I thought of a combination of the find command with rsync. After a quick look at the manual pages I typed the following command:

rsync -avuR `find ./* -user maha -mtime -300 -type f` maha@sputnik:

This means: first, find all the files (and only files, -type f) that belong to user maha and were modified within the last 300 days, then archive them (rsync -a) with their relative pathnames (-R) to maha’s home directory on sputnik (my laptop) without deleting files or overwriting existing newer versions (-u), and be verbose (-v). This worked fine for all file names which didn’t contain special characters or blanks. But unfortunately, I had quite some file names with blanks, umlaut characters, etc., and the find command does not escape special characters. :-(

I remembered that I usually use the Z shell on my computers, which makes use of extensive globbing that can tackle with blanks and other special characters. The commands became a lot easier, the only disadvantage being that I had to use two commands to get all files:

rsync -avuR ^[.]*/*(mM-10.u:maha:) maha@sputnik:

This command catches all files in subdirectories not beginning with a dot, since I wanted to exclude files in my .mozilla directory and the like; mM-10 stands for modified within the last 10 months (of 30 days), the dot prescribes that only files are to be transferred and they have to belong to user maha (I later found out that it works even without the u before :maha:).

rsync -avuR ^[.]*(mM-10.u:maha:) maha@sputnik:

This command catches all files in my home directory not beginning with a dot. (The find command ignores dotted files by default, Z-shell globbing doesn’t, which may sometimes be an advantage.)

I find the wildcard syntax of the Z shell quite straight forward. Unfortunately, I didn’t find out how to condense the two commands into one. Anyone got an idea?

It is very easy to avoid complicated find-command constructions in the Z shell. As a comparison of computer shells shows, Bash has caught up a lot, but I still prefer the command line completion of the Z shell and its easy-to-use command history: if I have begun to type a command I can browse through all variants of that command I typed in earlier (by just hitting the up-key). This is very useful for me who always forgets how commands work.

Freiheit statt Angst

Tuesday, November 6th, 2007

Heute fanden überall in Deutschland Demos und Kundgebungen gegen die Vorratsdatenspeicherung statt (das Wiki dazu). Vielleicht auch wegen des schlechten Wetters waren nicht besonders viele Leute zu mobilisieren, aber mit 50 Teilnehmern (auf 60000 Einwohner) kann man in der fränkischen Provinz schon zufrieden sein. In Erlangen waren es ein paar Hundert und in Berlin auch nicht viel mehr als tausend Teilnehmer, wie ich telefonisch erfuhr.Ein wenig wirkte die Veranstaltung wie eine Kundgebung der F.D.P., was ich etwas schade fand, denn so konnten Passanten, denen die Problematik unbekannt war, nicht richtig angesprochen werden. Neben einem Hochglanz-Flugblatt der Jungen Liberalen (mit zahlreichen sprachlichen Fehlern und Tippos) :-( bekam ich auch das sehr informative Flugblatt des FoeBuD. Leider gab es auch noch Flugblätter einer obskuren christlich-fundamentalistischen Gruppe, die in RFID ein Mittel zur Christenverfolgung sieht. Das war schon sehr seltsam!Einer der smarten Jungliberalen trug sogar ein grünes (!) Tor-T-Shirt. Wenn das nicht ein gutes Zeichen ist! Ich glaube, ich kann Frank zustimmen, wir sind auf dem besten Weg, einen Kampf zu gewinnen.

Frosta

Friday, October 19th, 2007

Nachdem ich auf dem Effizenztag den Frosta-Blogger und Marketingleiter der gleichnamigen Firma Felix Ahlers kennen gelernt und seinen Vortrag gehört hatte, musste ich ja früher oder später mal ein Frosta-Produkt kosten. So habe ich mir dann heute mal das Thai Green Curry gegönnt und muss sagen: es war blitzschnell fertig und schmeckte sehr lecker. Ein Thai-Gericht kann eben auch ohne Glutamat schmecken! Das Besondere an den Frosta-Gerichten ist nämlich, dass sie ohne Farb- und Zusatzstoffe hergestellt werden. Das gibt einem als Esser erstmal vor allem ein gutes Gefühl und ist wahrscheinlich tatsächlich gesünder und wohlschmeckender als sonstiges Fertigessen. Möglicherweise ist es sogar besser als das, was in so manchen Gaststätten angeboten wird. Ich habe mir jetzt schon mal einen kleinen Tiefkühlvorrat an exotischen Frosta-Gerichten zugelegt und werde das mal weiter testen.

Übrigens verrät ein Artikel aus dem Greenpeace-Magazin, dass Frosta für Fremdmarken auch ohne das sich selbst für die eigene Marke gesetzte „Reinheitsgebot“ produziert. Die Frosta-Produkte sind also nur eine Sparte des Konzerns (für die Eigenmarke), also ist Frosta doch nur bedingt konsequent.

Selbstverständlich wäre es besser, wenn ich immer frische Produkte zum Kochen nehme, aber das kostet Zeit, und man muss Lust auf die zusätzliche Arbeit haben. Zum Glück finden sich ja im Chaos Computer Club immer mehr begeisterte „Kocher“, so dass mein Konsum von Frischprodukten sicher nicht zu kurz kommt.

Metalab

Wednesday, September 26th, 2007

Gerade bin ich in Wien anlässlich einer Tagung, aber diese Tagung verliert an Bedeutung angesichts des Wiener Metalab, in dem ich viel Zeit verbringe. Das ist eine tolle Einrichtung, was letztlich auch an der Wiener Kaffeehaus-Mentalität liegt. Hier kann diskutiert werden, was das Zeug hält – einfach super! Heute habe ich viel mit kewagi diskutiert, unter anderem über das Nachfolgekonzept der Familie. So ein Hackerspace kann ein Nachfolger für die traditionelle Familie sein.

Das Metalab hat mir gezeigt, dass ich es in Wien gut aushalten könnte. Ich bin ja erblich vorbelastet, da ich einen österreichischen Großvater habe, aber bisher war mir gar nicht so klar, wie sehr ich mich in Wien heimisch fühlen kann.

Bundestrojaner

Thursday, August 30th, 2007
Troianus ad portas

In den letzten Tagen war der Bundestrojaner sehr im Gespräch. Ich habe dazu mal ein Foto gemacht. Nicht nur Leute vom Chaos Computer Club kamen zu Wort, sondern auch Politiker, deren Kenntnisse über das Internet ja bekanntlich nicht wirklich überzeugen. Dieter Wiefelspütz, den ich als Demokrat schätze, forderte, dass das Schäuble 2.0 den Bundestrojaner mal vorführen solle. Eigentlich ist das unnötig, zumal die Chinesen ja schon gezeigt haben, wie es geht.

Der Camp-Effekt

Friday, August 24th, 2007

Am Dienstag nach dem Chaos Communication Camp war ich mal wieder bei der Erlanger Computergruppe. Es waren zwei neue Erlanger dort, die auf dem Camp waren und nun auch plötzlich Interesse an lokalem „Erfahrungsaustausch“ hatten. Es ist ein interessantes Phänomen, dass manche Leute erst zu einer Großveranstaltung fahren, bevor sie auf lokaler Ebene aktiv werden. Man erwartet das ja eher umgekehrt, denn auf lokaler Ebene ist es ja viel einfacher, erst einmal Leute kennen zu lernen. In der Praxis beobachte ich aber eher die umgekehrte Verhaltensweise. Daher hat so ein Camp – wie auch der Chaos Communication Congress – auch eine positive Wirkung auf lokaler Ebene, und der einzelne Erfa-Kreis kann sich Werbemaßnahmen sparen. Das übernimmt dann schon heise.de und die sonstige computeraffine Presse.

Als ich nach dem Treffen noch Geschirr in die E-Werk-Kellerbühne zurückbrachte, fiel jemandem mein Nerd-T-Shirt auf und er fragte, ob ich auch auf dem Camp war. Als ich das bejahte, zeigte er mir das Camp-Armband, das er noch am Handgelenk trug. Offenbar gibt es noch eine größere „Dunkelziffer“…

Inzwischen läuft der flickr-Pool cccamp07 geradezu über, und es kommen immer mehr dazu, demnächst auch welche von mir. :-) Sehr schöne Fotos hat übrigens auch Sascha gemacht, man sollte allerdings lieber irgendwo bei den Nachtfotos beginnen, die doch sehr spektakulär sind und die Atmosphäre schön einfangen.

Camp Talks

Thursday, August 23rd, 2007

Here are some comments on the talks & workshops I attended at the Chaos Communication Camp. If you have missed some or all of them, you’ll be able to watch the camp video recordings that will be ready by the end of the year (and announced on the CCC events blog).

  • The first lecture was Constance & starbug’s talk on the avoidance of surveillance & biometrics which I liked, although it didn’t contain anything new to me, but of course, it was meant for a general public.
  • This talk was followed by Frank & Ron’s contribution on Stasi 2.0. Again, I didn’t learn so much and began to get a bit disappointed, because I had higher expectations. Nevertheless, their talk gave a good overview and will have some follow up at an upcoming CCC event.
  • I went to another talk by Frank (this time with erdgeist) with the somewhat misleading title How to (really) forget your secret crypto key. It dealt with security flaws of flash memory. I finally got some new information, but I recommend the lecturers to do their talks in German.
  • Levien’s lecture on Life & Complexity promised to be interesting. Unfortunately, the lecturer spent to much time on his introduction (more than 40 out of 50 minutes, including discussion time!). Somebody has to tell him that human beings (unlike Shiva) have but two hands, which wasn’t enough for holding a microphone and a manuscript while handling a computer and pointing to slides.
  • Hacking on the Nanoscale was a real highlight of the camp lectures. It has probably stimulated some new approaches to hardware hacking.
  • Dan Kaminsky’s Black Ops was an entertaining contribution to the Camp’s program, but unfortunately Dan hopped from one topic to the next which got me rather confused at about one o’clock in the morning, all the more that switched between his talk and the Taugshow, which wasn’t less confusing.
  • Aleχ’s workshop on Lojban was another highlight of my personal Camp program. I hope he’ll be offering a follow-up too.

As you can see from the program schedule, I missed quite a lot of interesting stuff. That’s why I’m desperately waiting for the video documentation.