10 Jahre Wikipedia

Zum zehnjährigen Wikipedia-Jubiläum hatte ich mehrfach Gelegenheit, mich über die Wikipedia medial auszulassen. Hier eine kleine Linkliste:

Ich muss leider befürchten, dass die Aufnahmen beim Bayerischen Rundfunk und beim Deutschlandradio dem Depublizieren zum Opfer fallen werden. Daher empfehle ich Interessenten einen baldigen Download.

Einen Klabautercast soll es auch noch geben, aber erst Ende Januar. ich werde den genauen Link hier nachreichen.

Ideen zur Wikipedia

Nachdem sich nun alle möglichen Leute zur Relevanzdiskussion in der Wikipedia äußern, möchte ich als langjähriger Wikipedianer und Inkludist auch mal meine Meinung kundtun. (Die besseren deutschen Termini sind Inkludist und Exkludist, während inclusionist/exclusionist englische Bezeichnungen sind, die man nicht einfach ins Deutsche übertragen sollte, da dort andere Ableitungsprinzipien gelten.)

Meine Meinung zum Exkludismus habe ich ja schon mal im Chaosradio geäußert und Leon bringt es schön auf den Punkt: Unter Exkludismus leidet immer die Gesamtqualität der Wikipedia, während unter Inkludismus bestenfalls die durchschnittliche Qualität der Wikipedia-Artikel leiden kann. Ich finde es zum Beispiel sehr schlimm, dass ein kulturelles Phänomen wie der Tschunk einfach für irrelevant erklärt und dem enzyklopädischen Vergessen anheimgestellt wird. Das widerspricht geradezu dem Wort Enzyklopädie, das ja umfassende Lehre oder Bildung bedeutet. Wo – wenn nicht in der Wikipedia – soll man so etwas finden? Pavel hat ja schon die Absurdität der Relevanzkriterien deutlich angeprangert. Dass da Handlungsbedarf besteht, ist kaum zu bezweifeln. Die Löschung von Tschunk, nachdem dieses Lemma bereits einen Löschversuch überstanden hat, zeigt auch, dass das Argument falsch ist, dass Relevanz in der deutschen Wikipedia nicht verjähre.

Zudem sollten aus Relevanzgründen gelöschte Artikel für alle Nutzer zum Beispiel in einem besonderen Namensraum zugänglich bleiben, denn ein Artikel wie Tschunk ist kaum ausbaubar, wenn man ihn nur unter großen Schwierigkeiten überhaupt findet. Und wenn eine Schule – aus welchen Gründen auch immer – an Relevanz gewinnt, möchte man vielleicht auf Vorarbeiten zurückgreifen. Ich muss allerdings sagen, dass ich kaum verstehen kann, warum Schulen an sich irrelevant sein sollten, und über freiwillige Feuerwehren möchte ich lieber in der Wikipedia etwas lesen als auf herbeigegoogleten Seiten. Auch die Geschichte eines 120 Jahre alten Landgasthauses macht die Wikipedia noch nicht zu einem Restaurantführer. Hier zeigt sich wieder, dass Relevanz keine Eigenschaft von Lemmata ist (weshalb die meisten Relevanzkriterien eigentlich irrig sind), sondern damit zu tun hat, wie viel und was über ein Lemma geschrieben wird. Wikipedia wird nur dann zu einem „Verzeichnis“, wenn Lemmata aufgenommen werden, über die keine interessanten Artikel geschrieben werden. Und ich finde es ausgesprochen schade, dass ich zu bestimmten Themen regelmäßig auf die englische Wikipedia zurückgreifen muss (zum Beispiel wenn es um Filme geht, die demnächst ins Kino kommen). Das ist letztlich eine Provinzialisierung der deutschen Sprache, vor der ich als Sprachwissenschaftler nur warnen kann. Wie Leser der deutschen Wikipedia kulturell in die Irre geführt werden, zeigt sehr schön die Suche nach den Morlocks in der deutschen, englischen, französischen und portugiesischen Wikipedia. Die entscheidenden Morlocks fehlen in der deutschen Wikipedia – vermutlich aus Relevanzgründen.

Ich habe noch einen sehr radikalen Vorschlag zur Lösung der Löschproblematik, auf dessen Durchsetzbarkeit ich mir allerdings keine Hoffnungen mache: Ich schlage vor, die Administratoren abzuschaffen. Schon jetzt gibt es die Möglichkeit, dass fleißige Wikipedianer Artikel „sichten“ können; dabei könnte man ihnen auch gleich die Administrator-Schaltflächen geben. Dann entstünde eine ganz neue Situation: Die Zahl der „Admins“ (die dann nicht mehr so hießen) wäre größer und direkt bzw. automatisch an die Intensität der Mitarbeit gebunden. Die beobachteten konservativen Tendenzen der jetzigen Admins würden wahrscheinlich verschwinden. Da nun jeder, der unangenehm auffiele, seinen Zugriff auf die entsprechenden Schaltflächen verlöre, ist zu erwarten, dass insgesamt zurückhaltender vom Löschen und Sperren Gebrauch gemacht würde, wobei es natürlich ein Löschen aus Relevanzgründen eigentlich gar nicht mehr gäbe (weil da nur noch in den Namensraum: „auszubauen“ verschoben würde). Das wäre doch einen Versuch wert!

Das Löschen von Artikeln ist immer sehr frustrierend für die Leute, die Arbeit darein gesteckt haben. Daher halte ich die Verschiebung in einen besonderen Namensraum für sinnvoller, denn dann kann an dem entsprechenden Artikel weitergebaut werden, bis er ansehnlich und/oder aus anderen Gründen plötzlich an Relevanz gewinnt. Zwei Dinge sollten verhindert werden: Das Entstehen von Machtstrukturen und das Frustrieren von aktiven Autoren, denn beides kann sich eine Quelle freien Wissens nicht erlauben. Daher besteht jetzt auch dringender Handlungsbedarf, der erstaunlicherweise von manchen nicht gesehen wird.

Wikipedia-Workshop in Köln

Unibody MacBook Pro

An diesem Wochenende war ich beim Wikipedia:Workshop Köln. Es war der dritte Workshop, und ich war wieder gern dabei. Diesmal habe ich viel weniger aktiv an der Wikipedia gearbeitet als in vergangenen Jahren, sondern überwiegend Gespräche mit anderen Teilnehmern geführt.

Der Workshop bestach auch wirklich durch die gelungene Mischung der Teilnehmer. Es waren sehr viel mehr Geisteswissenschaftler da als sonst, und ich habe viele neue, interessante Bekanntschaften gemacht. Stellvertretend für alle, nenn ich mal drei: Benutzer:Pitichinaccio, mit dem ich lange über phonetische Transkription und andere sprachliche Fragen diskutiert habe, Benutzer:Stefan, der Germanist aus der Stadt mit dem hässlichen Busbahnhof und Benutzer:Schwarze Feder, von dem man einiges über die „ewig Gestrigen“ in der Wikipedia lernen konnte.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war dann auch die Gedichtrezitation am Samstagabend, in der wir uns durch die deutsche, kurdische, italienische und französische Literatur hindurchdeklamierten. Mein neues MacBook Pro hat sich bestimmt auch über die artgerechte Umgebung gefreut.

Funkwelle

Gestern habe ich mit Tim Pritlove auf Funkwelle FM meinen ersten Live-Podcast gemacht, und zwar unter dem Titel Qualitätsmanagement in der Wikipedia. Live war er deshalb, weil er nicht nur gestreamt wurde, sondern auch in Berlin als Radiosendung auf UKW live ausgestrahlt wurde (95,2 MHz). (Das klingt jetzt irgendwie nach Steinzeittechnik, aber ist auch ganz nett.) 🙂

Eine Live-Sendung ist ganz schön stressig, zumal man in der Studio-Sofa-Situation bei Funkwelle nicht gut auf den Laptop schauen kann, weshalb ich einige Male überfragt war. Mit einem Headset am Tisch ist die Podcastproduktion praktischer. Es hat trotzdem irre Spaß gemacht! Ich sollte wirklich unter die Podcaster gehen. Das Equipment habe ich ja eigentlich.

Diejenigen, die den Podcast nicht live gehört haben, können ihn sich natürlich als Chaosradio Express 093 herunterladen. Viel Spaß und vielen Dank für alle Kommentare!

Archive des Öffentlichen

Gerade befinde ich mich auf der Rückfahrt aus Viersen, wo ich an dem Symposium Archive des Öffentlichen teilgenommen habe, und zwar als Wikipedia-Experte. Im Mittelpunkt stand dort nämlich die Frage nach dem Einsatz eines Wikis für die Dokumentation von Kunst im öffentlichen Raum, das publicartwiki, das ich für eine sehr viel versprechende Initiative halte. Allerdings muss es noch verändert werden:

  1. Es muss in die Trägerschaft eines Vereins überführt werden oder in die Trägerschaft der öffentlichen Hand, damit gewährleistet ist, dass das Wiki auch Bestand hat und nicht von Privatinteressen abhängig ist.
  2. Das Wiki sollte unter einer freien Lizenz stehen (das muss wohl nicht weiter begründet werden; ein Grund ist oben schon genannt worden).
  3. Das Wiki sollte als offenes Wiki funktionieren, das heißt: es sollte mehr oder weniger frei zugänglich sein, vielleicht beschränkt auf angemeldete Nutzer, um deren Klarnamen man bittet. Damit kann sichergestellt werden, dass man es mit „Experten” im weitesten Sinne zu tun hat (Künstler, Kunstinteressierte usw.).

Wenn diese Punkte erfüllt sind, wird das publicartwiki wahrscheinlich über kurz oder lang ziemlich erfolgreich sein können. Ich bin mir (vor allem nach der Tagung) sicher, dass es ein Bedürfnis gibt, Kunst im öffentlichen Raum zu dokumentieren. Dies kann nur beschränkt in der Wikipedia geschehen, denn in einem speziellen Wiki stellen sich Fragen der Relevanz ganz anders als in der Wikipedia, zudem muss das publicartwiki auch Informationen enthalten, die in der Wikipedia keinen Platz haben (zum Beispiel über die Erreichbarkeit des Kunstwerks, touristische Informationen, Bedienungsanleitung, unter Umständen subjektive Interpretationen, ästhetische Urteile usw.); ein eigenes Wiki scheint daher unumgänglich und wäre für die unterschiedlichen Mitspieler in der öffentlichen Kunstszene sicher ein Gewinn. Vielleicht kann ich die Macher und Wikimedia Deutschland zu einer Zusammenarbeit bewegen.

Im Nachtmagazin

Gerade bin ich zurück von der Wikipedia Academy 2007, die im Rahmen des Jahrs der Geisteswissenschaften in Zusammenarbeit mit der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur ebenda stattfand.

Insgesamt war es eine sehr stimulierende Veranstaltung, was am Veranstaltungsort, am Programm und an den Teilnehmern lag. Leider war die Zeit zu kurz, um mit allen ins Gespräch zu kommen, was ich in Hinblick auf einige Personen sehr bedauere. Ich war auch etwas eingespannt, denn an beiden Tagen musste ich der Presse zur Verfügung stehen (was diesmal eine eher angenehme Pflicht war) und an beiden Tagen war ich zudem auf dem Podium. Das Ergebnis war ein Fernsehauftritt im ARD-Nachtmagazin der Tagesschau, den ich allerdings nicht so besonders gelungen fand, und ein Radiobeitrag beim Deutschlandfunk morgen (Sonntag) um 17.30 Uhr bei Kultur Heute oder natürlich als gleichnamiger Podcast. Ich bin gespannt!

Update: Der Link zum Nachtmagazin hat sich geändert und wurde aktualisiert. Danke für den Hinweis!

Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland in Frankfurt am Main

Frankfurt Skyline

Am letzten Wochenende fand die Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland in Frankfurt am Main statt. Am ersten Tag gab es ziemlich interessante Workshops. Obwohl ich ja eigentlich juristische Fragen allgemein nicht so interessant finde, war der Workshop mit den Anwälten von jbb sehr interessant. Juristische Themen können sehr interessant sein, wenn die richtigen Leute vortragen! Das habe ich ja auch schon bei Udo Vetter beobachten können, der mich noch zu einem Jurastudium verleiten wird – nach der Pensionierung.

Ich habe so ganz nebenbei die Teilnehmer mit Internet versorgen können – dank meiner UMTS-Karte und -Flatrate. Dabei konnte ich unvergütet für die Base-Flatrate werben. Eigentlich sollte ich dafür von denen gleich mal ein paar Freimonate geschenkt bekommen. 🙂

Die Mitgliederversammlung verlief eigentlich recht gut. Ich hätte zwar gern eine Verkleinerung des Vorstands durchgesetzt (weshalb ich ja selbst auch nicht mehr kandidiert habe), aber damit konnte ich mich nicht durchsetzen. Das nächste Mal dann! Mit der Zusammensetzung des neuen Vorstands bin ich aber sehr zufrieden und wünsche ihnen viel Erfolg! Alle meine Wunschkandidaten sind auch gewählt worden und die Geschäftsstelle wird weitergeführt (immerhin mein Vorschlag!) 😉

Globalisierung 2.0

Museum of Communication

Anlässlich der Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland habe ich die Ausstellung Globalisierung 2.0 im Museum für Kommunikation angeschaut. Das Museum befindet sich standesgemäß am Frankfurter Museumsufer. Da ich selten in Frankfurt bin, kannte ich das Museumsufer noch gar nicht und habe es erst einmal in Ruhe erkundet, zumal das Museum für Kommunikation am Wochenende erst um 11 Uhr öffnet. Ich werde im Winter mal einen ausführlichen Museumsbesuch in Frankfurt machen müssen, denn es gibt da auch sonst viele interessante Museen.

Die Ausstellung hätte man wohl auch als DVD produzieren können, denn ihre Stärke liegt in der multimedialen Präsentation und in den Texten, weshalb ich auch gleich den Katalog Globalisierung 2.0. Chancen, Risiken, Nebenwirkungen gekauft habe. Es werden nämlich nur wenige Artefakte gezeigt, die an sich auch nicht besonders interessant sind. Man lernt jedoch eine ganze Menge aus den Texten, Filmen, Bildern und Präsentationen. Gerade das Funktionieren des internationalen Blumenhandels oder der Zusammenhang zwischen US-amerikanischen Pensionsfonds und meiner Miete waren mir bisher nicht klar; beide Beispiele zeigen sehr schön, was Glokalisierung ist. Als angenehm habe ich wahrgenommen, dass sich die Ausstellung sehr um einen neutralen Standpunkt bemüht und weder dem Neoliberalismus noch den Globalisierungsgegnern das Wort redet.

Im Katalog fand ich den Beitrag von Claus Leggewie besonders interessant. Er zeigt sehr schön am Beispiel des öffentlichen Gutes Gesundheit, dass pauschale Globalisierungskritik zu kurz greift (bzw. möglicherweise sogar auf zweifelhaften Ideologien beruht), denn Gesundheit kann nur als „Weltgesundheit“ funktionieren, denn eine isolierte „Volksgesundheit“ ist schon lange unmöglich geworden.

Einer der zwölf Themenbereiche ist übrigens auch dem globalisierten Wissen in Form der Wikipedia gewidmet mit einem überdimensionalen Foto von Benutzer:Jcornelius (Blog – rehi in Deutschland!). 🙂 Auch wegen der Würdigung von Wikipedia kann ich den Besuch der Ausstellung nur empfehlen oder alternativ den Kauf des Buches!

Nachts auf Kölner Straßen

Am Samstagabend hatte es mir beim Kölner Wikipedia-Workshop so gut gefallen, dass ich mich erst gegen 2 Uhr zu meiner Unterkunft aufgemacht habe. Da die Stadtbahn Köln selbst am Wochenende so spät nicht mehr fährt, musste ich mich zu Fuß auf den Weg machen, was aber nicht so schlimm war, denn ich hatte mir einen zusätzlichen warmen Kapuzenpullover mitgebracht, und der Weg quer durch Ehrenfeld war auch nicht weit und sicher auch ungefährlich, zumal es sich überwiegend um ein bürgerliches Wohnviertel handelt. Zudem fuhr ein Polizeifahrzeug Streife, das einige Zeit langsam neben mir entlang fuhr, dann aber das Interesse verlor und in die Richtung zurückfuhr, aus der ich gekommen war.

Kurz darauf – ich war nach 15 Minuten Fußmarsch fast am Ziel – hielt ein anderes Polizeiauto direkt vor mir, ein junger, gut aussehender Polizist sprang heraus, blendete mich mit einer Taschenlampe und rief „Hände hoch!“ Gleich darauf hielt ein weiteres Polizeiauto, und ich war zwischen den Polizeiautos eingekeilt. Ein etwas älterer Polizist stieg aus dem zweiten Auto, während der jüngere begann, mich abzutasten und meine Taschen zu leeren. Er kreischte dabei, dass er mir später erklären werde, was los sei, und war recht unfreundlich. So fragte er mich zum Beispiel nach Waffen; ich hätte nicht gedacht, dass ich so aussähe, als ob ich Waffen bei mir trüge! Seine Untersuchungsmethode war etwas verklemmt, denn er tastete den Bereich zwischen den Knien, den Schritt und den Gesäßbereich nicht ab, obwohl man ja gerade hier Waffen tragen könnte. Aufgrund seiner Unfreundlichkeit vermute ich, dass diese Unterlassung nicht aus Rücksichtnahme auf mich erfolgte. Auch die Innentaschen meiner Jacke, die Taschen des Kapuzenpullovers und mein Handy am Gürtel fanden keine Beachtung. Ich hätte bequem und unbemerkt eine Pistolentasche unter der Jacke oder statt des Handys am Gürtel tragen können.

Schließlich setzte er sich in den Wagen, um meinen Personalausweis über Funk zu überprüfen. Indessen erklärte mir der etwas freundlichere, ältere Polizist, dass sich ein Sexualdelikt ereignet habe und nach einem Täter mit Kapuzenpullover gesucht werde. Das ist ja auch ein untrügliches Kennzeichen – vor allem wenn es kalt draußen ist! Er erklärte, eine Frau sei vergewaltigt worden, und ich konnte gleich ein überzeugendes Argument für meine Unschuld vorbringen, worüber der Polizist sogar schmunzeln musste. Er wollte noch wissen, woher ich kam, und ich erwähnte den Workshop. Das fand er ausgesprochen interessant und lobte die Wikipedia. Dann gab mir der junge Polizist auf gewohnt unfreundliche Weise meine Sachen und den Personalausweis zurück, und ich konnte meines Weges ziehen.

Den Kapuzenpullover habe ich dann am nächsten Tag im Chaos Computer Club Cologne liegen lassen…

Zweiter Wikipedia-Workshop in Köln

An diesem Wochenende findet der zweite Wikipedia-Workshop in Köln. Am ersten Tag gab es gleich einen Höhepunkt: Es gelang mir, meinem iPod Linux beizubringen. Das war schon ein tolles Gefühl. Jetzt kann ich schnell mal was notieren mit meinem iPod und vielleicht noch ein paar nützliche Programme installieren. Mal sehen, was sich da für Möglichkeiten auftun. Für Tipps bin ich natürlich dankbar.

Am zweiten Tag gab es gleich einen Höhepunkt in wörtlichem Sinn. Wir besuchten das „Hohe Dach“ des Kölner Doms und bekamen dort eine professionelle Führung, die wirklich sehr interessant war. Eindrucksvoll fand ich die Stahlkonstruktion für das Dach und besonders dann den Abstieg zum Triforium. Von dort hatte man einen atemberaubenden Blick auf den Innenraum.

Nachmittags gab es dann Diskussionen zu den stabilen Versionen und zu der Aktion Nichts Neues. Das Wikipedianische Quartett fand ich nicht so prickelnd. Was alles so lief, findet man unter Wikipedia:Workshop Köln/Live. Ich nutzte also einen Großteil der Zeit für private Gespräche und den Ausbau einiger Wikipedia-Seiten, was noch mehr Spaß macht, wenn man es nicht allein tut (sondern so ein wenig im Extreme Programming-Stil).