Gastvortrag

Gestern morgen stellte ich in meinem Seminar die Frage, ob in der nächsten Woche überhaupt eine Seminarsitzung stattfinden soll. Es gibt nämlich nur 13 Teilnehmer, von denen 5 an einer Exkursion teilnehmen werden. Die übrigen wollten aber unbedingt, dass die Sitzung stattfindet. Das nenne ich lernbeflissen! Ich hätte zwar prinzipiell nichts gegen eine Verlängerung der Pfingstferien gehabt, aber wenn man mich so gern hören will, dann komme ich dem Wunsch natürlich nach, 🙂 auch wenn es etwas lästig ist, dass so viele Teilnehmer fehlen.
Am Mittag fuhr ich dann nach Hannover. Ich war in den Linguistischen Arbeitskreis (LinguA) der Universität Hannover zu einem Gastvortrag über das Baskische eingeladen. Es hat mir sehr großen Spaß gemacht, mal wieder einen Gastvortrag zu halten, vor allem über ein Thema, über das ich ziemlich gut Bescheid weiß. Ich sollte mich öfter einladen lassen! 😉
Es ist akademische Tradition, dass der Einladenden den Gast kurz vorstellt. Da kommen dann so Informationen über den Werdegang (*gähn*) des Eingeladenen. Dann sagte der Gastgeber aber noch, dass er mich neulich im Deutschland-Radio gehört habe (in der Sendung „Im Gespräch“); beeindruckt habe ihn, dass ich mich auch für die Wikipedia engagierte. Er hielt das für ein Kompetenzmerkmal. Diese Einschätzung hat mich sehr gefreut, zumal sie zeigt, dass die Wikipedia durchaus ein gutes „Standing“ an den Unis hat.
Anschließend war ich noch mit einigen Teilnehmerinnen des Arbeitskreises italienisch essen, und zwar im Restaurant La Locanda (Tagliatelle mit Grünem Spargel und Scampi, dazu ein Glas Montepulciano aus den Abruzzen). Dann bin ich gemütlich mit dem Non-Stop-ICE nach Berlin gefahren (das ist offiziell kein Sprinter, aber eigentlich schon; eine Stunde dreißig ist eine tolle Zeit!).

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