Krieg der Welten

Da das Treffen der örtlichen Esperanto-Gruppe ziemlich schwach besucht und somit schon um halb neun vorbei war, entschied ich mich spontan, noch ins Kino zu gehen und den Film Krieg der Welten zu sehen. Das Kino war sehr leer, insgesamt waren wir wohl zu dritt im großen Saal. Der Film ist auch ziemlich schwach. Am Anfang fand ich ihn noch ganz spannend – besonders die Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn kamen gut rüber (während das Mädchen ziemlich nervig gespielt hat; auch Tom Cruise war gewohnt schwach); dann aber – etwa ab der Szene im Keller des zerstörten Hauses, wo dann die Aliens auftauchen, fand ich den Film ziemlich unerträglich. Die Story wurde immer lahmer, die Effekte wiederholten sich, und ich fragte mich, ob die Außerirdischen zum Lachen oder zum Weinen sein sollten. Diese Mischung aus Alien und E.T. ist beinahe peinlich. Auch das Ende überzeugt nicht, aufgrund der überraschenden Deus ex machina-Lösung. Im Original war das nach meiner Erinnerung etwas besser gelöst oder doch zumindest vorbereitet. Gut, auch im Film gibt es ganz am Anfang eine Andeutung.
Ein kleines Highlight aus dem Film: Der Sohn fragt, ob es sich um Terroristen handelt; der Vater gibt zur Antwort, dass die Wesen von weither kommen, darauf fragt der Sohn: „Aus Europa?“

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