Weintransport mit dem Rad

Mit ein paar Freunden zusammen bestelle ich regelmäßig Wein bei einem Großhändler. Wir haben dazu eine so genannte „Weinbruderschaft“ ins Leben gerufen (merke: Bruderschaft ungleich Brüderschaft!). Gestern habe ich mal wieder eine Lieferung abgeholt. Diesmal hatte ich ein paar Flaschen Puilly-Fumé (Département Nièvre im Loiretal), eine Kiste Cave Lugny-Crémant aus Burgund und ein paar Flaschen Rioja.
Natürlich gab es bei der Gelegenheit auch etwas Leckeres zu essen: Kasseler Kamm mit Gemüse aus demselben Garten, in dem wir saßen. Das war sehr frisch, knackig und lecker. Zum Nachtisch gab’s dann auch noch frischgepflückte Himbeeren.
Zum Essen gab es auch Wein – in geringen Mengen natürlich, denn ich war mit dem Fahrrad unterwegs: Wir verglichen eine Flasche spanischen Merlot (2000) mit einem „klassischen Rioja“ (Tempranillo+Garnacha, 1998), beide aus dem Hause Ochoa, einer kleineren Bodega, deren Weine ich schon länger kenne und sehr empfehlen kann. Entgegen der Meinung des Weinexperten Hugh Johnson mussten wir feststellen, dass der klassische Rioja deutlich besser schmeckt!
Schließlich musste ich noch 15 Flaschen Wein auf dem Rad nach Hause transportieren. Dabei erwies sich das Fahrrad mal wieder als optimales Verkehrsmittel (kostenlose Werbeinlage für den ADFC). 😉 Neun Flaschen hatte ich geschultert, und die schweren Crémant-Flaschen passten in ihrer Kiste optimal in meinen Fahrradkorb. Zwischendurch ging es allerdings auch über Kopfsteinpflaster, was mich doch ziemlich ins Schwitzen brachte, 🙁 aber ich kam unfallfrei zuhause an. 🙂

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