Bed & Breakfast

In dieser Woche nehme ich in Saarbrücken an einer Tagung teil. Aufgrund der Empfehlung eines Freundes habe ich mir ein Bed and Breakfast-Zimmer gesucht (über Enjoy Bed & Breakfast). Irgendwie ist das ja ein komisches Gefühl, in die Privatsphäre fremder Menschen einzudringen; es ist zwar interessant, aber ich fühle mich schon etwas indiskret dabei. Insgesamt ist die Erfahrung aber positiv: Ich habe nicht nur ein schönes Zimmer und leckeren Espresso als Frühstücksersatz (was sich gut trifft, da ich sowieso kein Frühstücksfanatiker bin), sondern konnte sogar ein Fahrrad ausleihen. Das ist deshalb sehr praktisch, weil die Universität des Saarlands weit außerhalb der Stadt liegt.
Die Tagung selbst ist gut organisiert – einzig die Plenarvorträge lassen zu wünschen übrig. Die Eröffnungsveranstaltung zog sich über drei Stunden hin, was dazu führte, dass ich außer Sex so ziemlich alle körperlichen Bedürfnisse einstellten (Hunger, Durst, Müdigkeit, Harndrang usw.), aber nicht zu stillen waren. Schließlich wurde ich aber gerade noch rechtzeitig durch ein leckeres Abendessen versöhnt.

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