Russisches Bier & Brasilianische Küche

Heute abend habe ich mich mit einem Freund am Rosenthaler Platz im Gorki Park (das schreibt sich wirklich in zwei Wörtern!) getroffen. Dort gibt es ganz brauchbares russisches Bier vom Fass. Danach sind wir weiter zum „Ipanema“ in der Torstraße 164, von dem sogar Brasilianer sagen, dass es eins der besten brasilianischen Restaurants in Deutschland sei (auch im Brasilienwiki gelistet, es gibt auch meiner Ansicht nach unberechtigte negative Kritik). Ein wenig wie in einer Churrascaria gab es ein großes Büffet mit Beilagen, Fleisch- und Fischtöpfen und Nachtisch. Ständig wurde auch etwas nachgestellt. Man konnte sich richtig satt essen für nur 6 Euro, was wirklich ein guter Preis ist (die Getränkepreise sind entsprechend höher). Traditionell ist in Brasilien die Feijoada, also Bohnen mit Schwarten, die natürlich richtig sättigen. Überhaupt gab es viel Churrasco, das den Getränkekonsum deutlich forcierte, bis das Weizenbier vom Fass schließlich zur Neige ging. Es gab auch eingewickelten Fisch (Moqueca), auf den ich aber wegen des leckeren Fleisches verzichtet habe. Dass das Essen gut ist, kann man auch daran sehen, dass an den anderen Tischen überwiegend Brasilianer speisten, unter anderem der Hertha BSC-Spieler Marcelinho, der hier Stammgast ist und sich mehrmals mit anderen Gästen fotografieren ließ. Ich fand ihn etwas dick für einen Sportler, was aber an seiner unvorteilhaften Kluft gelegen haben könnte.
Ich kann einen Besuch in diesem Restaurant nur empfehlen. Allerdings muss man brasilianische Musik im Hintergrund mögen (manchmal wohl auch live). Es wurde aber eine wesentlich größere Bandbreite eingespielt, als der Name des Restaurants vermuten lässt. Die länglichen Tische sind bei größeren Gruppen etwas unkommunikativ.

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