FoeBuD

In dieser Woche bin ich zu einer Tagung nach Bielefeld gefahren – in die Stadt, die es gar nicht gibt! Ich habe auch einige Zeit gebraucht, um herauszufinden, warum die Straßenbahn hier „mobiel“ heißt!

Zu Gast war ich im FoeBuD; ja ich durfte sogar am internen Treffen des FoeBuD teilnehmen. Manche Dinge, die hier besprochen wurden, erinnerten mich sehr an meine Jugend in den 1970er und 1980er Jahren, denn irgendwie scheint in Bielefeld die Zeit stehen geblieben zu sein: Es ging um Unbescholtene, die noch heute vom Bundesamt für Verfassungschutz beobachtet werden; außerdem ging es um Aktionen gegen den Überwachungsstaat und um RFID-Chips; die gab es zwar seinerzeit noch nicht, aber die Proteste gegen den maschinenlesbaren Personalausweis und die Volkszählung gingen eindeutig in dieselbe Richtung.

Damit nicht der Eindruck entsteht, dass ich den FoeBuD kritisiere, möchte ich betonen, dass seine Ideale auch meine sind, aber so ein gewisses nostalgisches „Rückbesinnungsgefühl“ werde ich nicht los. Besonders interessant finde ich übrigens die Aktionen im Sinne des Informationsfreiheitsgesetz. Ich werde darüber noch einmal gesondert schreiben.

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