Bahn für alle

Heute war meine Bahnfahrt besonders interessant, denn ich hatte ein interessantes Gespräch mit einem verantwortlichen IT-Experten der Bundesagentur für Arbeit. Da konnte man aus erster Hand erfahren, was dort alles so schief läuft. Dummerweise finde ich jetzt seine Visitenkarte nicht mehr. Ich hoffe, die findet sich wieder oder er meldet sich von sich aus; ich könnte ihn vielleicht mal zu so einer Veranstaltung wie dem Chaos Communication Congress holen, denn er hat eine Menge zu erzählen, und das tut er auch auf sehr interessante Art.

Ja, Bahnfahren macht schon Spaß, besonders wenn man wie ich eine Flatrate hat. 🙂 Umso beunruhigter war ich aufgrund der Information eines Bekannten über die möglichen Folgen des bevorstehenden Börsengangs der Deutschen Bahn. Möglicherweise wird dann sogar irgendwann die BahnCard 100 wegfallen, was schade wäre! Die Gegner der Privatisierung formieren sich unter dem Motto: „Bahn für alle“. Mit den Argumenten muss ich mich noch ausführlich beschäftigen. Auch Attac ist dabei, was mich etwas beunruhigt, denn ich habe mit der Attac-Ideologie bis zu einem gewissen Grad Probleme: So bereitet mir die  von Attac vertretene Idee der Kulturflatrate als Zwangsabgabe leichte Bauchschmerzen (wie ich schon berichtet habe). Mir sind viele Ideen von Attac auch nicht liberal genug. Man kann ja vor den Gefahren der Globalisierung warnen, aber stattdessen den Staat zu stärken, kann ja kein Rezept sein. Ich will einfach mehr Freiheit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.