Beim RBB

Haus des Rundfunks

Gestern hat der Chaos Computer Club Berlin einen Ausflug zum Rundfunk Berlin-Brandburg gemacht, um mal zu sehen, wie man “old-skewl” Radio produziert. Wir konnten eine Menge lernen über Nachhall und Studiotechnik. Besonders interessant war das Schalltote Studio und das digitale Studio.

Auch das Gebäude selbst, das Haus des Rundfunks des Architekten Hans Poelzig fand ich sehr eindrucksvoll. Poelzig ist zwar kein Bauhaus-Architekt, wie ich dachte, aber seine Neue Sachlichkeit kommt dem Bauhaus schon sehr nahe. Was ich erst gar nicht bemerkt hatte: Die Farben des Gebäudes sind Schwarz-Rot-Gold (na, eher -Gelb).

Der RBB hat es noch nicht so mit Podcasting, aber das wird sicher noch kommen. Wenn man bedenkt, dass es mit dem Rundfunk in Deutschland 1925 losging, stellt sich die Frage, ob er auch noch sein 100-jähriges Jubiläum feiern wird, denn als Distributionsmethode wird es ihn vielleicht solange nicht mehr geben. Irgendwann wird es dann nur noch Internet-Distribution geben, also Podcasts.

Dass es Podcasts gibt, wird sich jetzt bald herumsprechen, denn sogar die Bundeskanzlerin macht jetzt einen: Die Kanzlerin > direkt. Tim hat auf seinem Blog schon die Parodie verlinkt: Die Bundescasterin von Ehrensenf. Die Parodie ist vor dem Original produziert worden, kommt aber dem Original erstaunlich nah (bis auf die fehlende Brille).

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