Jarhead

Vor einer Woche (ja, ich weiß, das ist schon etwas her) habe ich Jarhead (imdb-Eintrag) gesehen, einen Anti-Kriegsfilm, der zur Zeit ziemlich weit oben auf den deutschen DVD-Charts ist. Glücklicherweise konnte ich ihn auf Englisch sehen. Der Film basiert auf dem autobiografischen Bericht eines US-amerikanischen Elitesoldaten im Kuwait-Krieg. Ich finde den Film deshalb so gut, weil er sehr unterschiedliche Aspekte von Militarismus und Krieg zeigt: das sinnentleerte Soldatenleben, die Langeweile im Lager, sinnloses Sterben, die Schrecken des Krieges und was die Überlebenden erwartet. Obwohl im Film größtenteils fast gar nichts passiert, schafft es der Regisseur, die Spannung aufrechtzuerhalten. Sehr gut ist die schauspielerische Leistung der Soldaten, insbesondere Jake Gyllenhaal (imdb-Eintrag), den man spätestens seit Brokeback Mountain kennt, spielt sehr überzeugend. Zudem sieht man die meisten der Rekruten auch mal leicht bekleidet, was die Attraktivität des Films noch steigert. 🙂 Es ist schade, dass dem Film in den USA offensichtlich weniger Erfolg beschieden ist. Eigentlich sollten Anti-Kriegsfilme wieder Konjunktur bekommen.

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