Vernissagen

Am Samstag war ich zur Vernissage des 11. Gay Photo Awards in der auch sonst empfehlenswerten Weddinger Galerie Laine-Art; ich hatte die Moderation dieses Abends übernommen und schlug mich wacker. Wie immer gab es interessante Fotos zu sehen und das Abendprogramm war ganz schön: Es gab eine kurze Schlangenbeschwörung, die mich persönlich jetzt nicht besonders beeindruckt hat, und den Nachwuchssänger Daniel Soltwedel, der nicht nur hübsch aussieht, sondern auch singen kann. Die Texte seiner Pop-Balladen habe ich allerdings nicht so gut verstanden, weil die Gitarre etwas zu laut war. Danach waren wir dann noch im Schraders.

Anschließend schlug Rolf vor, noch eine weitere Vernissage zu besuchen, nämlich zu einer Ausstellung über einen frühen Fotografen namens Otto Ehrhardt im Kunstoffice. Auf dem Weg sah ich noch eine weitere Galerie, in der an diesem Samstag eine Vernissage stattfand (allerdings nicht mit Fotos). Das ist das Schöne an Berlin: Man kann (sogar spontan) an einem Samstag gleich mehrere Vernissagen besuchen. Das soll erst mal eine andere deutsche Stadt nachmachen!

3 Gedanken zu „Vernissagen“

  1. Die Frage ist natürlich, wie weit diese Galerien voneinander entfernt waren… wenn man den entsprechenden Kreis auf der Landkarte mal auf die “Provinz” überträgt, kommt da oft auch ganz schön was zusammen… 😉

  2. Im Prinzip hast du natürlich Recht, aber in Berlin sind die meisten Galerien im Bezirk Mitte (wozu der Wedding inzwischen auch gehört). Die Entfernung zwischen dem Laine-Art und dem Kunstoffice dürfte etwa 3km betragen und zwischen dem Laine-Art und der anderen (mir unbekannten Galerie) sind etwa 500 m. Das Kunstoffice ist wiederum ca. 1 km vom Galerienviertel in Mitte (Auguststr. usw.) entfernt. Wir sprechen also für den bewussten Abend von einem Kreisradius von 1,5 km und, wenn man das Galerienviertel einbezieht, von einem Radius von 2 km. Das dürfte wohl kaum anderswo möglich sein, selbst in Städten wie Hamburg oder München nicht, wobei zu beachten ist, dass Entfernungen in Berlin an sich schon immer etwas größer sind.

  3. …aber mit dem ÖPNV auch gut zu überwinden sind. 😉

    Der Daniel ist in der Tat hübsch. Sogar schnucklig. Ein Leckerli. 🙂

    Liebe Grüße, Keks

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