Von dummen, smarten und oberschlauen Karten

Am Donnerstag war mal wieder ein Datengarten im Chaos Computer Club Berlin, diesmal der 25. Es ging um Chipkarten. Der Vortrag war – wie vom Referenten Dexter nicht anders zu erwarten – sehr technisch, dabei aber doch gut verständlich und interessant. Anschließend konnte man sich dann selbst eine DeveloperCard zusammenlöten, die im Wesentlichen aus einem Microcontroller bestand (ATmega8), der mit einem offenen Kartenbetriebssystem namens ECOS ausgestattet ist.

Während Magnetstreifen-Karten eher als „dumm“ bezeichnet werden können, sind Chipkarten richtig kleine Computer, weshalb man sie auch “SmartCards” nennt; wenn man die Karte durch einen richtigen Microcontroller ersetzt, wird sie so richtig schlau und man kann sich mit ihr nett unterhalten. Um das tun zu können, musste ich mir allerdings mein Exemplar selbst zusammenlöten, was sich bei den schlechten Lichtverhältnissen und meinem irregulären Astigmatismus als nicht gerade leichte Aufgabe herausstellte. Umso größer war das Erfolgserlebnis, als meine Karte auf Anhieb funktionierte. Das ging natürlich nur dank Dexters ausführlicher Bauanleitung, Beschriftung und tatkräftiger Unterstützung.

Wer jetzt traurig ist, den Datengarten verpasst zu haben, kann sich einen Mitschnitt herunterladen, denn den Datengarten gibt es auch als Chaosradio-Podcast. Und Dexter hat noch eine größere Zahl von Bausätzen! Viel Spaß am Gerät!

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