Jahresrückblick 2006

Soeben ist ein erlebnisreiches Jahr zu Ende gegangen. Hier ein paar Dinge, die sich in meinem Leben 2006 so ereignet haben:

  1. Im Februar war ich zu einer Fachtagung in Bielefeld. Es war mein erster längerer Aufenthalt in der Stadt, die es gar nicht gibt, und ich konnte mir nebenbei einen Eindruck über die Arbeit des FoeBuD machen, was sehr interessant war.
  2. Kurz danach ging es in die USA, da ich eine Einladung an die Rice University hatte und dann noch eine Weile quer durch das Land gereist bin. Das war sehr eindrucksvoll! Ich sollte solche Reisen öfter unternehmen, weil man seinen Horizont dabei ungemein erweitert.
  3. Kaum war ich zurück, fuhr ich (noch im Jet-Lag) nach Weimar, in die Stadt, in der unter anderem auch das Bauhaus gegründet wurde und der Baustil erfunden wurde, den ich wenige Tage zuvor in Chicago bewundert hatte. Ich war schon beeindruckt über diesen Zusammenhang zwischen der Alten und der Neuen Welt.
  4. So richtig in das alte Europa ging es dann über Ostern, denn die Ostertage verbrachte ich in Wien beim Easterhegg. Ich war sehr angetan, nicht nur von der Stadt, die ich schon kannte und die sich bei schönem Osterwetter präsentierte, sondern auch und vor allem vom dortigen Metalab, wo die Veranstaltung stattfand.
  5. Der Sommer ließ auf sich warten und traf bekanntlich erst pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ein, die ich weniger fußballerisch, sondern eher „privat“ genoss. Es war jedenfalls eine schöne Zeit!
  6. Im August gab es dann endlich Ferien und es war schon zu kalt; ich habe trotzdem im Steigerwald erholsam gezeltet und an der ICMP3 teilgenommen.
  7. Im September reiste ich nach Nord-Portugal. Es war mein erster Aufenthalt in diesem schönen Land, von dem ich gleich sehr beeindruckt war. Schön war auch, dass ich auf der dortigen Tagung eine Reihe alter Freunde wiedergetroffen habe, die ich viele Jahre nicht gesehen hatte.
  8. Die zweite Jahreshälfte war sehr arbeitsintensiv, da zwei Forschungsanträge fertig werden mussten und ich außerdem mit einem Buchmanuskript sehr viel zu tun hatte. Leider ist das Manuskript im alten Jahr noch nicht ganz fertig geworden, aber das wird Anfang Januar nachgeholt. Neben der beruflichen Belastung habe ich ein Wikipedia-Forschungssymposium im Rahmen der WOS organisiert und mich auch wieder etwas in die Vorbereitung und Durchführung des Chaos Communication Congress eingebracht, was ja immer sehr viel Spaß macht. Ich habe dort auch einen Vortrag gehalten. Der Congress war insgesamt mal wieder ein echtes Erlebnis!
  9. Den Jahreswechsel selbst verbrachte ich auf der 50. Internationalen Woche der Deutschen Esperanto-Jugend; ich war dort nämlich eingeladen, einen Festvortrag anlässlich des Jubiläums zu halten, und es war interessant, zu sehen, was denn heute auf solchen Veranstaltungen passiert. Da speziell zum Jubiläum ein paar meiner seinerzeitigen Mitstreiter angereist waren, kannte ich genug Leute, so dass ich mich immer nett unterhalten konnte. Jedenfalls waren der Congress und das Seminar ein schöner Ausklang eines tollen Jahres!

2 Gedanken zu „Jahresrückblick 2006“

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