Technikmuseum und Historisches Museum

Heute habe ich einen Museumstag eingelegt. Erst war ich mit fh im Technikmuseum, denn er hatte bei twotickets zwei Eintrittskarten bekommen. Es war mein erster Besuch in diesem Museum (in fast zehn Jahren Berlin), und ich hatte wirklich etwas verpasst. Besonders gefallen hat mir die Schiffsnavigation. Sehr interessant ist auch die Ausstellung über Konrad Zuse und die derzeitige Ausstellung zur Geschichte der Fotografie. Das Museum kommt zwar nicht an das Deutsche Museum in München heran, aber Berlin kann ja nicht alles haben.

Anschließend haben wir auf der Terrasse des Opernpalais (eigentlich das Prinzessinnenpalais) den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, bevor wir weiter zum Deutschen Historischen Museum gegangen sind, um die Ausstellungen Kunst und Propaganda im Streit der Nationen und Parteidiktatur und Alltag in der DDR zu sehen. Die Propaganda-Ausstellung empfehle ich nachdrücklich. Sie ist nur noch bis zum 29. April zu sehen! Sie ist deshalb so interessant, weil die Propaganda von Deutschland, Italien, der SU und der USA in den Dreißigerjahren gegenübergestellt wird. Es ist erstaunlich, wie sich die Propaganda ähnelt! Einzig der italienische Futurismus fällt etwas heraus, obwohl er in der staatlichen Instrumentalisierung dann auch langweilig wird (besonders in der Architektur von EUR). Die DDR-Ausstellung ist hingegen allein dadurch, dass sie so klein ist, eher enttäuschend. Irgendwie erkennt man keinen roten Faden. Möglicherweise muss ein großes DDR-Museum irgendwo geschaffen werden, um der Sache gerecht zu werden.

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