Les Chansons d’amour

Gerade komme ich aus Berlins schönstem Kino zurück, dem Kino International, wo sogar das Rauchverbotsschild noch volkseigen ist. Am schönsten sind ja die Plaste-Lüster im Barbereich, wo man durch riesige Fenster, die seit der Berlinale mit dem Berliner Bär verziert sind, einen sagenhaften Blick auf den Berliner Fernsehturm hat, bekanntermaßen die Antenne einer in Berlin abgestürzten Raumstation.

Heute gab es einen sehr schönen Kinofilm (in der Reihe Mongay), nämlich Les Chansons d’amour. Der Musikfilm erinnert so ein bisschen an 8 Frauen oder Das Leben ist ein Chanson, hat aber auch etwas „Hypersexuelles“ (den Terminus habe ich frei erfunden aufgrund eines Hinweises von Herrn Gesundbrunnen). Es ist ein zwar etwas tragischer, aber dennoch sehr hoffnungsvoller Wohlfühlfilm aus Frankreich, der mal wieder beweist, dass das europäische Kino sehr schön sein kann und möglicherweise unterschätzt wird. Sehenswert!

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