22c3-Programmplanung, offenes Wasser, Plan 9

Meinen Geburtstag, der sich am letzten Dienstag begab, habe ich an diesem Wochenende in zwei Teilen nachgefeiert: mit einem Tortenessen am Samstag und am Sonntag mit einem Essen und zwei Kinofilmen im Berliner Chaos Computer Club. Zu essen gab es einen Schinken mit Sauerkraut und Erbspüree. Der Schinken musste den ganzen Tag im Ofen sein (ca. 7 Stunden). Zwischendurch konnten Chefkoch Wuerfel und ich noch an einem philosophischen Frühstück in der c-base teilnehmen. Anschließend schälte ich Kartoffeln während des 22c3-Programmplanungstreffen. Die Programmplanung kommt eigentlich recht gut voran. Ich freue mich sehr auf das ziemlich abwechselungsreiche Programm!
Nach dem Essen schauten wir Open Water, einen Low-Budget-Film, der keinem so recht gefallen wollte, und anschließend den Kultfilm Plan 9 from Outer Space von Ed Wood, der die Meisten wohl wieder versöhnt hat. Es soll ja der schlechteste Film aller Zeiten sein! Besonders schön ist der Rahmentext, den The Amazing Criswell spricht. Demnächst sollten wir dann noch den Film Ed Wood sehen. Zu den Filmen gab es (ausnahmsweise wegen meines Geburtstags) Augustiner Bier. Ansonsten sind wir ja drogenfrei, denn geraucht wird inzwischen vor der Tür. Diese strikte Regelung hat mich etwas überrascht, ist aber gut!

The Zone-H.org Comics Section

Thanks to the preparations for the Chaos Communication Congress I have come across Zone-H.org * Comics Section. Don’t miss it! I particularly like the second (DEF CON) episode, because of the really thrilling story. My favorite character is, of course, Evil Angelica, a powerful haeckse who can hack without a computer (you’ll know why if you read the Prologue/1st episode). The author characters are based on real hackers, among them the authors themselves, who will attend the Congress by the way! Chances are that there will be a special 22c3 issue.

22c3 Content Review

Am Wochenende fand das Treffen der Programmkommission des 22. Chaos Communication Congress. Es ging vor allem um die Entscheidung, welche Vorträge ins Programm aufgenommen werden sollen, welche weiter reviewt werden müssen und welche zurückzustellen sind. Da über 200 Vorträge im Review waren, dauerte die Veranstaltung erwartungsgemäß lang, war aber sehr effektiv und interessant. Die Atmosphäre war sehr kooperativ und konzentriert! Nicht zuletzt wegen des ausgefeilten Programms Pentabarf, mit dem die Veranstaltung verwaltet wird, orientierten sich alle an Kriterien (zum Beispiel: thematische Relevanz und Akzeptanz durch das nicht nur deutsche Publikum, internationales Niveau, Aktualität, Kompetenz und Performanz der Vortragenden). Ich denke, wir haben es geschafft, die Spreu vom Weizen zu trennen. Fast alle Entscheidungen, die gefällt wurden, erscheinen mir plausibel. Natürlich ist der Auswahlprozess noch nicht abgeschlossen, aber es gab schon Kritik in einem Chat des CCC – noch bevor den Vortragskandidaten etwas mitgeteilt wurde. Zusammenfassend lässt sich jedenfalls feststellen, dass uns ein wirklich außergewöhnliches Programm erwartet.

22c3 Content Meeting

Today we had another meeting in order to prepare the prepare the 22nd Chaos Communication Congress, in short: 22c3. We went through the first submissions and proposals for lectures and decided who else should be invited and get a CfP. As usual, it was quite a lengthy session, but it looks as if this year’s program is going to be really good—and even better than last year’s. 🙂
I think by October, 1st there will be about 300 submissions for perhaps 150 slots; that’s why it will be tough to review and evaluate the proposals. On the other hand, what will be accepted, will be promissing. This is a good perspective…
The theme or motto of this year’s Congress is “Private Investigations” with an allusion to Blade Runner. The theme has two perspectives:

Of course, the theme will not cover every aspect of the Chaos Communication Congress

22c3

Gestern fand die erste Sitzung der Programmplanungskommission des 22. Chaos Communication Congress statt und eine ganze Reihe von Planern war aus Deutschland und Österreich angereist. Ein paar neue Gesichter waren dabei, und so bestand die Sitzung zum größten Teil aus einer Einführung in die Programmplanung und ihre technischen Hilfsmittel. Die technische Seite nahm meines Erachtens etwas viel Raum ein. Das mag ja für einige interessant gewesen sein, für mich war es eher verlorene Zeit. Beim nächsten Mal wird es bestimmt interessanter, da dann die Abstracts vorliegen. Ob wirklich alle neuen Programmplaner einen Gewinn für die Programmplanung bedeuten, wird sich dann auch herausstellen.
Da die Sitzung nicht immer wirklich relevant war, habe ich noch einmal das Call for Papers durchgeschaut und eine Presseerklärung zum biometrischen Reisepass verpasst, den es ja ab 1. November geben wird.