25th Chaos Communication Congress

maha's Neusprech Talk by nr1@flickr cc-by-sa

This year’s Chaos Communication Congress was an overwhelming experience, mostly because of the great number of participants and the good atmosphere, although everybody had a hard time to find empty seats in the lecture halls. Fortunately, the lectures were streamed. So, I didn’t always fought my way through the crowd, but simply watched the stream instead. This is, of course, not quite the same thing. Here are some impressions of the lectures I attended or watched as a stream:

  • I was late at the opening event and wasn’t particularly captured by the keynote, so I gave up on it after some minutes. I cannot tell exactly why the keynote didn’t touch me; possibly it was John Gilmore’s way of speaking. Moreover, the opening event should be more stimulating.
  • As expected, Hacking the iPhone was the highlight of the first day. The lecture hall was very crowded; fortunately, I came early enough to get into the room and sit on the floor. Unfortunately, one of the speakers was almost incomprehensible, but the talk was certainly very interesting.
  • My personal favorite of the first day was the live feature on Kurt Gödel. Such presentations are always very funny and informative at the same time. I hope there will be more!
  • The talk on swarm robots on the second day was very thought-stimulating. In this project, the robots communicate through infra-red sensors, but it gave me an idea of how they could communicate even without a special communication device. Perhaps, I should start my own project on robot communication….
  • Magnus Manske’s talk on DNA sequencing was interesting to me, because it’s a field I don’t know anything about.
  • Rose White’s talk The Infinite Library was very entertaining, although it didn’t yield much new information. I liked it nonetheless for its entertainment value.
  • I started the third day with my own contribution on Newspeak (recording) which provoked some interesting discussions. I even gave four interviews afterwards: a very short videocast on Netzpolitik (with closed eyes), 🙁 one for Bayerischer Rundfunk (aired on January 9th, 2009), one for a free radio in Southern Germany and another one for the German Free Radio Network. I’m very happy that so many people found my ideas interesting.

I followed some other lectures, but passed most of the time in the Speakers’ Room, which is a cosy, unfortunately a little too small room where speakers like myself were accepted and could prepare their talks (there is always need for last-minute preparations). I coordinated the Speakers’ Room volunteers, which was an easy task this year, because the group worked together very harmoniously and effectively. Moreover, the Speakers’ Room is always a good place to meet interesting people.

Not surprisingly, with so many people around, it is easy to catch some viruses (computer viruses and others). Unfortunately, I caught a bad cold and had to spend the first days of the new year in bed. 🙁

„Neusprech“ in Dresden

Am Freitag bin ich nach Dresden gefahren, um dort beim c3d2 einen Vortrag über Neusprech im Schnüffelstaat zu halten. Dresden ist ja quasi ein Vorort von Berlin, denn mit dem Eurocity nach Prag ist man in zwei Stunden dort und kann dabei noch Velkopopovický Kozel und Palatschinken genießen. Am Bahnhof hat mich dann Leon abgeholt und mir noch einen Schnellrundgang durch Dresden geboten. (Leon hat auch über meinen Besuch ausführlich berichtet.) Dann sind wir zum Dresdner Hackerspace, ein kleines, aber feines Zweiraumbüro am Rande der Innenstadt (Plattenbau).

Später ging es dann zur Berufsakademie Dresden, wo ich meinen Vortrag hielt. Es waren relativ viele Leute gekommen (vielleicht auch wegen der guten Werbung, unter anderem dank Chaosradio Express 81), die Technik funktionierte erwartungsgemäß wie am Schnürchen und das Publikum diskutierte interessiert mit. Insgesamt hat es mir großen Spaß gemacht. Gegen Mitternacht brachte dann Sven meinen Gastgeber und mich in die Neustadt, wo wir noch was essen wollten. Aufgrund der vorgerückten Stunde gingen wir dann aber zum Bahnhof und fuhren in die Friedrichstadt, wo mein Gastgeber wohnte. Da er mich davor gewarnt hatte, dass es hier viele Neonazis gebe, fühlte ich mich schon etwas verunsichert, zumals einschlägige Graffiti zu sehen waren. In der Küche meines Gastgebers wurde es dann noch sehr spät, was aber wohl mehr an mir als an ihm lag, denn ich war eindeutig wacher, und anregende Gespräche über den Zusammenhang von Mathematik und Religion haben keinerlei ermüdende Wirkung auf mich. Am nächsten Mittag reiste ich dann wieder ab.

Wenn man mal von der rechten Gefahr absieht, ist Dresden eine sehr lebendige Stadt, wo man massenweise kreative und interessierte Leute treffen kann. Da komme ich doch gern wieder hin!

Neusprech-Podcast bei Chaosradio Express

Da ich weiß, dass nicht alle meiner Leser auch den Chaosradio-Feed verfolgen, möchte ich kurz auf das Erscheinen von Chaosradio Express 81 hinweisen, in dem ich mit Tim Pritlove über Neusprech im Schnüffelstaat spreche. Der Podcast ist ganz lebhaft geworden, und ich freue mich über Feedback (hier oder im Chaosradio-Blog) und weitere Hinweise für den gleichnamigen Vortrag in Dresden am 18. April 2008.

Easterhegg – dritter Tag

Der dritte Tag des Easterheggs ging ganz gemütlich los. Irgendwie verpasste ich nach und nach alle Vorträge und Workshops, sondern nutzte die Gelegenheit, mit vielen Leuten zu plaudern. Abends fuhr ich dann mit blackwing zu bef, wo intensiv gekocht und lecker gegessen wurde. Es gab Zucchini-Suppe, Pasta mit Ruccola-Walnuss-Pesto und dann ein südostasiatisches Gemüse-Reis-Gericht, dessen Name ich leider vergessen habe. Dazu gab es eine Riesling-Spätlese vom Mittelrhein (Weinbaugebiet) (sehr lecker!) und zum Nachtisch einen Griesbrei mit Obst und Muffins. Das Dinner war auch Daizys Geburtstagsfeier und Treffen der icmp4-Orga.

Danach bin ich dann wieder zurück ins Bürgerhaus Stollwerck, wo ich dann noch zwei meiner Blog-Leser und Podcast-Hörer (yuize und yath) kennen lernen konnte (ich freu mich ja immer darüber, wenn ich mal wieder feststelle, dass das hier jemand liest, den ich noch nicht kenne). Dann testete ich noch das neue Web 2.0-Tool dopplr, über das es noch keinen Wikipedia-Artikel gibt (cutting-edge!). Mal sehen, wie das so funktionieren wird! Jedenfalls freute es mich, dass mein Nick noch frei war.

Easterhegg – Tag 2

Der zweite Tag des Easterheggs begann gleich sehr spannend mit einem Vortrag von Paul über Pflanzen für Geeks. Leider ging es nur um Pflanzen, die mich persönlich weniger interessieren, aber der Vortrag war trotzdem sehr gut, weil ihn eine Steigerung durchzog, die an ein absurdes Theaterstück erinnerte: zunächst glaubte man, da züchte jemand nur ein paar Pflanzen, aber dann steigerte sich die „Sophistizierung“ fast ins Unermessliche.

Ein Programmpunkt über die Zukunft des Chaos Computer Clubs war hingegend ernüchternd, weil alle aneinander vorbeiredeten. Glücklicherweise ergaben sich im Nachhinein ein paar interessante Vier- bis Sechs-Augen-Gespräche, die letztlich bis in den frühen Morgen andauerten.

Easter(h)egg – Tag 1

Gestern bin ich in Köln eingetroffen, um am Easterhegg teilzunehmen, aber bevor es so richtig losging, traf ich heute zunächst einen Freund, den ich seit zehn Jahren nicht gesehen hatte. Leider konnte ich nicht sehr lange mit ihm sprechen, denn kurz drauf traf ich jemanden, den ich fünfundzwanzig Jahre nicht gesehen hatte. Das war schon sehr bewegend. Immerhin bin ich nicht der Einzige, der älter geworden ist!

Anschließend habe ich dann den Workshop über Stricken besucht. Das ist schon spannend! Ich hoffe, dass ich da noch ein paar Fertigkeiten hinzugewinne, denn Stricken ist die ideale Ergänzung zum Podcast-Hören im Zug. Danach habe ich noch an einem Massage-Workshop teilgenommen. Ich habe die Massage immer unterschätzt, aber die Tatsache, dass plötzlich jemand neben mir ohnmächtig wurde, zeigt doch, dass es sich schon um eine ernst zu nehmende Tätigkeit handelt.

Der weitere Abend verlief dann weniger spektakulär. An netten und interessanten Gesprächen mangelt es jedenfalls nicht. Im Vergleich zu den letzten drei Easterheggs wirkt dieser allein durch die Location, das Bürgerhaus Stollwerck, größer und eindrucksvoller.

Working with the Z shell

Some days ago I thought it would be a good idea to copy the files I have created on my office computer to my laptop. This seems to be an easy task. I just had to find all recently changed files and copy them, if they are newer than any versions found on my laptop. I thought of a combination of the find command with rsync. After a quick look at the manual pages I typed the following command:

rsync -avuR `find ./* -user maha -mtime -300 -type f` maha@sputnik:

This means: first, find all the files (and only files, -type f) that belong to user maha and were modified within the last 300 days, then archive them (rsync -a) with their relative pathnames (-R) to maha’s home directory on sputnik (my laptop) without deleting files or overwriting existing newer versions (-u), and be verbose (-v). This worked fine for all file names which didn’t contain special characters or blanks. But unfortunately, I had quite some file names with blanks, umlaut characters, etc., and the find command does not escape special characters. 🙁

I remembered that I usually use the Z shell on my computers, which makes use of extensive globbing that can tackle with blanks and other special characters. The commands became a lot easier, the only disadvantage being that I had to use two commands to get all files:

rsync -avuR ^[.]*/*(mM-10.u:maha:) maha@sputnik:

This command catches all files in subdirectories not beginning with a dot, since I wanted to exclude files in my .mozilla directory and the like; mM-10 stands for modified within the last 10 months (of 30 days), the dot prescribes that only files are to be transferred and they have to belong to user maha (I later found out that it works even without the u before :maha:).

rsync -avuR ^[.]*(mM-10.u:maha:) maha@sputnik:

This command catches all files in my home directory not beginning with a dot. (The find command ignores dotted files by default, Z-shell globbing doesn’t, which may sometimes be an advantage.)

I find the wildcard syntax of the Z shell quite straight forward. Unfortunately, I didn’t find out how to condense the two commands into one. Anyone got an idea?

It is very easy to avoid complicated find-command constructions in the Z shell. As a comparison of computer shells shows, Bash has caught up a lot, but I still prefer the command line completion of the Z shell and its easy-to-use command history: if I have begun to type a command I can browse through all variants of that command I typed in earlier (by just hitting the up-key). This is very useful for me who always forgets how commands work.

Freiheit statt Angst

Heute fanden überall in Deutschland Demos und Kundgebungen gegen die Vorratsdatenspeicherung statt (das Wiki dazu). Vielleicht auch wegen des schlechten Wetters waren nicht besonders viele Leute zu mobilisieren, aber mit 50 Teilnehmern (auf 60000 Einwohner) kann man in der fränkischen Provinz schon zufrieden sein. In Erlangen waren es ein paar Hundert und in Berlin auch nicht viel mehr als tausend Teilnehmer, wie ich telefonisch erfuhr.Ein wenig wirkte die Veranstaltung wie eine Kundgebung der F.D.P., was ich etwas schade fand, denn so konnten Passanten, denen die Problematik unbekannt war, nicht richtig angesprochen werden. Neben einem Hochglanz-Flugblatt der Jungen Liberalen (mit zahlreichen sprachlichen Fehlern und Tippos) 🙁 bekam ich auch das sehr informative Flugblatt des FoeBuD. Leider gab es auch noch Flugblätter einer obskuren christlich-fundamentalistischen Gruppe, die in RFID ein Mittel zur Christenverfolgung sieht. Das war schon sehr seltsam!Einer der smarten Jungliberalen trug sogar ein grünes (!) Tor-T-Shirt. Wenn das nicht ein gutes Zeichen ist! Ich glaube, ich kann Frank zustimmen, wir sind auf dem besten Weg, einen Kampf zu gewinnen.

Frosta

Nachdem ich auf dem Effizenztag den Frosta-Blogger und Marketingleiter der gleichnamigen Firma Felix Ahlers kennen gelernt und seinen Vortrag gehört hatte, musste ich ja früher oder später mal ein Frosta-Produkt kosten. So habe ich mir dann heute mal das Thai Green Curry gegönnt und muss sagen: es war blitzschnell fertig und schmeckte sehr lecker. Ein Thai-Gericht kann eben auch ohne Glutamat schmecken! Das Besondere an den Frosta-Gerichten ist nämlich, dass sie ohne Farb- und Zusatzstoffe hergestellt werden. Das gibt einem als Esser erstmal vor allem ein gutes Gefühl und ist wahrscheinlich tatsächlich gesünder und wohlschmeckender als sonstiges Fertigessen. Möglicherweise ist es sogar besser als das, was in so manchen Gaststätten angeboten wird. Ich habe mir jetzt schon mal einen kleinen Tiefkühlvorrat an exotischen Frosta-Gerichten zugelegt und werde das mal weiter testen.

Übrigens verrät ein Artikel aus dem Greenpeace-Magazin, dass Frosta für Fremdmarken auch ohne das sich selbst für die eigene Marke gesetzte „Reinheitsgebot“ produziert. Die Frosta-Produkte sind also nur eine Sparte des Konzerns (für die Eigenmarke), also ist Frosta doch nur bedingt konsequent.

Selbstverständlich wäre es besser, wenn ich immer frische Produkte zum Kochen nehme, aber das kostet Zeit, und man muss Lust auf die zusätzliche Arbeit haben. Zum Glück finden sich ja im Chaos Computer Club immer mehr begeisterte „Kocher“, so dass mein Konsum von Frischprodukten sicher nicht zu kurz kommt.