Filmnacht mit Steckrübensuppe

Zum sonntäglichen privaten Videoabend gab es gestern im Berliner Chaos Computer Club Steckrübeneintopf („Chefkoch“-Rezept, anderes Rezept) und dazu eine von meinen letzten Flaschen Sausenheimer Klostergarten Kerner Kabinett von 1998, den ich sehr empfehlen kann. Zunächst gab es The I Inside mit Ryan Phillippe, der mir sehr gefallen hat, vor allem wegen seiner nicht-linearen Erzählweise (und natürlich wegen des Hauptdarstellers, den man ständig im Closeup sieht). Anschließend gab es – thematisch passend – The nine lives of Tomas Katz, der zwar mehr oder weniger linear erzählt wird, aber ziemlich absurd ist. Der Film war der Höhepunkt des Tages, denn auch wenn der letzte Film, Carlito’s Way, Brian De Palma als Regisseur und Al Pacino als Hauptdarsteller hatte, kam die Story erst recht spät in Fahrt und konnte mich nicht wirklich überzeugen. Wahrscheinlich sollten wir in Ergänzung zu diesem Film noch die beiden Scarface-Verfilmungen sehen: die erste Verfilmung von 1932 und das Al-Pacino-De-Palma-Remake.

Saarbrücken und Metz

Am Mittwoch habe ich mit dem Fahrrad Saarbrücken etwas näher erkundet. Es gibt ganz nette Ecke in dieser Stadt; leider stört die ständige Präsenz der Bundesautobahn 620, die in der Innenstadt nahe der Saar ständig zu hören und teilweise auch zu sehen ist. Das ist wirklich eine Verschandelung, für die ich nur zwei Lösungen sehe: entweder die Autobahn in einen Tunnel verlegen oder abreißen!
Abends habe ich dann mit ein paar befreundeten Kollegen in Metz gegessen. Man musste ja die Nähe Frankreichs mal kulinarisch nutzen. Wir haben in dem kleinen Restaurant Le Bouchon in der Nähe des Platzes St. Jacques ein sehr gutes Drei-Gang-Menü für nur 13 Euro gegessen: ich hatte als Vorspeise einen salade fermière, eine Art Kartoffelsalat auf der Basis von Bratkartoffeln, dann ein faux-filet (also das Stück vom Rind, das in etwa unserem flachen Roastbeef entspricht) und schließlich als Nachspeise eine Waldbeeren-Sahneschnitte. Dazu gab es einen einfachen, aber durchaus akzeptablen Tischwein aus Okzitanien.
Das war schon ein Kontrastprogramm zum Essen am Vorabend. Ein Münchner Ästhet hatte nämlich ein Lokal in Saarbrücken vorgeschlagen, das auf den merkwürdigen Namen „Faro Belén“ hörte (womöglich eine Verballhornung des Ortsnamens Belém). Schon das konnte aufgrund der spanischen Orthografie eines portugiesischen Namens wenig Gutes bedeuten. Auch hatten die Europreise das Aussehen von DM-Preisen und der teure Wein kam schließlich in 0,1l-Gläsern. Zu allem Überfluss schwamm in meiner Sauce auch noch ein Fetzen der Plastikverpackung der zähen Kalbsnieren. Zum Glück konnte mich der Besuch Stiefel von der Qualität der Saarländischen Küche überzeugen (besonders empfehlenswert sind Gefillde, das sind Klöße mit Fleischfüllung).
Aber eigentlich wollte ich ja von Metz berichten: Wir schauten uns vor der Rückfahrt noch den Metzer Bahnhof an, der als Prunkbau des Wilhelminismus gilt. Kaiser Wilhelm II. hatte hier speziell für einen Besuch mit der so genannten Kanonenbahn in Lothringen, das damals zum Deutschen Reich gehörte, Prunkräume für den Bahnhof konzipiert, die leider für die Öffentlichkeit – und somit auch für uns – unzugänglich sind. Von außen erinnert der Bahnhof architektonisch etwas an das Neue Rathaus von Hannover, auch wenn er nicht so hoch ist.

Gedächtnis, Wikipedia-Stammtisch Köln

Gestern bin ich auf einem Nostalgietrip durch Köln gelaufen, durch die Stadt, in der ich immerhin sieben Jahre meines Lebens verbracht habe (in den spießigen 1980er Jahren, der „Vorwendezeit“). Ich habe dabei eine Menge über mein Gedächtnis erfahren: Als ich an meinem früheren Wohnhaus in der Kölner Südstadt vorbeikam, vielen mir bei der Betrachtung des Klingelschilds plötzlich wieder die längst vergessen geglaubten Namen meiner Nachbarn ein, die dort gar nicht mehr wohnen. Das war vielleicht ein sonderbares Gefühl!
Anschließend habe ich mich an der Hahnentorburg noch mit einem Freund getroffen. Das schöne Wetter trug ebenfalls zu meinem Wohlbefinden bei, und plötzlich bekam ich fast so etwas wie Heimweh nach Köln.
Abends war ich dann beim Kölner Wikipedia-Stammtisch, den Elya wohl auch mir zu Ehren organisiert hatte. Das war ein nettes Zusammentreffen: auch Magnus war dabei und zufällig ein Bekannter aus meiner Studentenzeit, den ich gleich wiedererkannte, während er doch etwas überlegen musste, nämlich Loegge. Später kamen noch towo und Ezri, die zusammen ein wenig an Tünnes und Schäl erinnerten. (Wahrscheinlich habe ich es mir mit dieser Bemerkung mit beiden verscherzt.) 🙁
Erdal war wahrscheinlich meine interessanteste Neuentdeckung unter den Wikipedianern: ein ausgewiesener Kurden-Experte, mit dem ich lange über Sprachplanung und ähnliche Themen diskutiert habe.

Mascarpone-Creme

Ganz spät wurde mit Factumquintus auch noch der Frauenanteil vergrößert. Es war eine nette Runde, die sich an diesem Abend im Literaturcafé Goldmund zusammengefunden hatte. Die Mascarpone-Crème kann ich übrigens empfehlen!

Kochrezepte per Kochwikis/Rezeptwikis und Kochforen

Ich habe heute mal etwas die Suchwörter analysiert, die auf meine Seite führen. Das geht sehr gut dank des Randy Petermans kleinem WordPress-Plugin StatTraq. Dabei musste ich feststellen, dass wenn man bei Google nach dem Stichwort Wahlplakate sucht, mein Blog an achter Stelle gelistet wird. Das ist für mich schier unglaublich.
Eine andere Gruppe von Nutzern kommt auf mein Blog auf der Suche nach Kochrezepten bzw. Kochtipps, aber meine wenigen Hinweise auf Schweinemedaillons Toskana und auf blanchierte Tomaten werden diese Nutzer eher enttäuschen. Daher hier eine etwas sinnvollere Linkliste:

Während das etwas ältere Rezeptforum chefkoch.de schon sehr floriert, kommen die Kochwikis, die man auch Rezeptwikis nennen könnte, nur langsam auf einen grünen Zweig. Das ist eigentlich schade, denn so ein Wiki ist ja gerade dafür geeignet, Wissen, das in Soziotopen wabert, dingfest und somit überlieferbar zu machen. Das ist die bisher noch etwas verkannte Hauptfunktion von Wikis. Ich denke, dass nicht nur Kochamateure und Köche von Wikis inskünftig ungeheuer profitieren werden. Auch andere Wissensbereiche, die auf tradiertem Erfahrungswissen aufbauen, können mit Hilfe von Wikis ziemlich beeindruckende Fortschritte machen. So zum Beispiel die Medizin. Ich hoffe, dass sich hier bald ein paar Wiki-Initiativen ergeben werden.

Einstein in Berlin

Anlässlich des Einsteinjahrs hat Stattreisen Berlin einen Rundgang zum Thema Einstein in Berlin ins Programm genommen, an dem ich heute teilgenommen habe. Er begann am Kronprinzenpalais, in dem noch bis Ende September eine Einsteinausstellung zu sehen ist. Von dort ging es über den Bebelplatz zur Humboldtuniversität. Auf dem Bebelplatz (vormals Opernplatz) wurden anlässlich der Bücherverbrennung 1933 in Deutschland auch Einsteins Schriften verbrannt, hier befand sich bis nach dem ersten Weltkrieg auch die Verwaltung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, die dabei mitgewirkt hatte, Einstein nach Berlin zu holen. Weiter ging es zur Staatsbibliothek zu Berlin, der ehemaligen Akademiebibliothek und zum ehemaligen Physikalisch-Chemischen Institut der Humboldtuniversität in der Bunsenstraße, neben dem ARD-Hauptstadtstudio. Der Zwischenhalt an dem nach Marie-Elisabeth Lüders benannten Gebäude des Bundestages sollte daran erinnern, dass Einstein mit ihr und anderen zusammen die Deutsche Demokratische Partei gegründet hatte. Dann ging es zum Theater am Schiffbauerdamm, um von Einsteins Verhältnis zu Brecht zu hören. Schließlich schloss der Rundgang im Scheunenviertel, wo Einstein als Jude thematisiert wurde. Die Führung, die von der Stadtführerin Barbara Müller geleitet wurde, war sehr interessant und gut ausgearbeitet – unvorteilhaft war der gelegentlich etwas feministische „Touch“ der Führung (Einstein als Macho, Physiker als Männerclub) und dass die Führerin darauf beharrte, dass Einstein „Ministerpräsident“ von Israel werden sollte, obwohl es um das Amt des Staatspräsidenten ging.
Nach der Tour bin ich in den Chaos Computer Club Berlin (auch so ein Männerclub, s.o.). Diesmal gab es dort nichts zu essen (jedenfalls nichts Gekochtes und die Küche lud nicht sehr zum Kochen ein), und so machten sich ein paar von uns auf, um im Tagore 2 am fernen Rosenthaler Platz indisch zu essen. Das ist ein günstiges, aber leckeres Indisches Restaurant. Auf dem Weg zurück kamen wir dann noch bei Newthinking vorbei; der Laden war zwar geschlossen, aber durch das Schaufenster sahen wir Markus Beckedahl dort sitzen, der uns hineinließ. Wir plauderten dort noch ein wenig und tranken eine Club-Mate. Es war mein erster Besuch bei Newthinking und fand die Räumlichkeiten ganz schön. Anschließend ging es zurück in den Club, wo wir unter anderem Musik von Meiko Kaji hörten.

La Cocotte

Die Deutsche Bahn hat mich wieder erholsam zurück in die Hauptstadt gebracht, und gleich abends habe ich mich im französischen Restaurant „La Cocotte“ mit einem früheren Mitarbeiter getroffen. Man kann dort schön im Vorgarten sitzen und französisch essen. Die Preise sind einen Tick zu hoch, denn so überragend ist die Qualität nicht, sie orientieren sich eben am französichen Modell. Cocotte bedeutet nichts Unanständiges, sondern heißt auf Deutsch ‚Kokotte‘. Das ist nicht nur eine Prostituierte, sondern vor allem ein besonderer Kochtopf, in dem man zum Beispiel Bœuf bourguignon macht, was ich auch dort gegessen habe. Komischerweise gab es hier Pfifferlinge dazu… Als Vorspeise gönnte ich mir ein Taboulé und als Wein teilten wir uns eine Flasche Saint-Emilion (Macquin-Saint-Georges von 2002). Zum Nachtisch konnte ich mir die Crêpe Suzette natürlich nicht verkneifen (die Mandeln fehlten!). Ein Abendspaziergang durch Schöneberg rundete den Abend ab.

Weintransport mit dem Rad

Mit ein paar Freunden zusammen bestelle ich regelmäßig Wein bei einem Großhändler. Wir haben dazu eine so genannte „Weinbruderschaft“ ins Leben gerufen (merke: Bruderschaft ungleich Brüderschaft!). Gestern habe ich mal wieder eine Lieferung abgeholt. Diesmal hatte ich ein paar Flaschen Puilly-Fumé (Département Nièvre im Loiretal), eine Kiste Cave Lugny-Crémant aus Burgund und ein paar Flaschen Rioja.
Natürlich gab es bei der Gelegenheit auch etwas Leckeres zu essen: Kasseler Kamm mit Gemüse aus demselben Garten, in dem wir saßen. Das war sehr frisch, knackig und lecker. Zum Nachtisch gab’s dann auch noch frischgepflückte Himbeeren.
Zum Essen gab es auch Wein – in geringen Mengen natürlich, denn ich war mit dem Fahrrad unterwegs: Wir verglichen eine Flasche spanischen Merlot (2000) mit einem „klassischen Rioja“ (Tempranillo+Garnacha, 1998), beide aus dem Hause Ochoa, einer kleineren Bodega, deren Weine ich schon länger kenne und sehr empfehlen kann. Entgegen der Meinung des Weinexperten Hugh Johnson mussten wir feststellen, dass der klassische Rioja deutlich besser schmeckt!
Schließlich musste ich noch 15 Flaschen Wein auf dem Rad nach Hause transportieren. Dabei erwies sich das Fahrrad mal wieder als optimales Verkehrsmittel (kostenlose Werbeinlage für den ADFC). 😉 Neun Flaschen hatte ich geschultert, und die schweren Crémant-Flaschen passten in ihrer Kiste optimal in meinen Fahrradkorb. Zwischendurch ging es allerdings auch über Kopfsteinpflaster, was mich doch ziemlich ins Schwitzen brachte, 🙁 aber ich kam unfallfrei zuhause an. 🙂

Bügelbauten am Lehrter Bahnhof

Nachdem ich am Donnerstagabend die Kreuzberger Szene wiederentdeckt hatte, zog es mich am nächsten Tag gleich wieder dorthin. Diesmal konnte ich mich auch davon überzeugen, dass Möbel Olfe wirklich von der Einrichtung her mehr eine Trinkhalle als eine Kneipe ist. Sichtbeton wohin das Auge reicht, aber sie haben leckeres Bier: Berliner Bürgerbräu aus Berlin-Friedrichshagen und Żywiec, ein schlesisches Bier. Wir blieben aber nicht sehr lange, denn wir wollten ja auch noch ins Max & Moritz, wo ich mir nun endlich einen leckeren Flammkuchen zur Kreuzberger Molle genehmigte.
Dann schlug Thomas vor, mal einen Blick auf das große Bauvorhaben am Berliner Hauptbahnhof zu werfen. Dort sollte in der Nacht von Freitag auf Samstag der zweite „Bügelbau“ oder „Brückenbau“ über dem Bahnhof abgesenkt werden: Man hatte dort ein als mehretagige Brücke konzipiertes Bauwerk zunächst mal senkrecht in die Höhe gebaut, um es nun abzusenken und in die Waagerechte zu verlegen. Am besten schaut man es sich auf Fotos an. Es wird darüber natürlich auch gebloggt.
Es war ein eindrucksvolles Spektakel. Allerdings konnte man mit bloßem Auge ohne Zeitraffer praktisch nicht sehen, wie sich die Brückenteile bewegen. Da es dann auch noch anfing zu regnen, habe ich mich auf den Heimweg gemacht.

Durchs wilde Kreuzberg

Heute abend bin ich fast zufällig zu einer touristischen Besichtung Kreuzbergs gekommen. Eine gute Freundin hatte angeboten, meinen kanadischen Gästen ihre alte Wahlheimat Berlin SO 36 zu zeigen, und zwar den Teil Kreuzbergs, der sich rund um das Kottbusser Tor befindet. Wir begannen also am „Kotti“ und gingen dann langsam zur Luckauer Straße, an deren Ende sich die Berliner Mauer befand, von dort aus machten wir einen kleinen Rundgang über den ehemaligen Luisenstädtischen Kanal, St. Michael bis zum Mariannenplatz, wo gerade das Kunstprojekt City of Names gegenüber dem Künstlerhaus Bethanien entsteht. Anschließend kehrten wir bei einem Döner-Stand am Kotti ein. Nach einem sehr guten Döner ging es weiter zum Bierhimmel, wo die kanadischen Gäste gleich mal einen Eindruck in deutsche Befindlichkeiten bekamen, denn als wir zwei Tische zusammengestellt hatten (die ohnehin fast nebeneinander standen), wurden wir vom Kellner erst mal gerügt – da könnte ja jeder kommen! Der andere Kellner räumte dann nur die leeren Gläser ab, ohne nach weiteren Wünschen zu fragen – auch etwas merkwürdig. Es könnte vielleicht daran gelegen haben, dass wir nicht szenig genug aussahen und daher nicht willkommen waren, oder es war einfach schwäbische Ordnungsliebe (wenn man nach dem Pseudoberliner Akzent des Kellners geht) oder aufgesetzte Berliner Unfreundlichkeit (die kommt nur gut rüber, wenn der Akzent stimmt).
Wir wechselten also das Lokal und begaben uns (immer noch auf der Oranienstraße) ins Max & Moritz, wo es donnerstags das lokale Bier „Kreuzberger Molle“ im Angebot gab. Das hat die Kanadier natürlich schwer beeindruckt. Jedenfalls hat sie das Bier geschafft, denn ein Besuch beim Kuchenkaiser, wo es die Molle auch gibt, war nicht mehr drin. Wir haben auf dem Rückblick dann nur noch die angesagte „Trinkhalle“ Möbel Olfe von außen angeschaut, wo es eh erwartungsgemäß zu voll war, und sind mit der U-Bahn nach Hause gefahren.

Weinabend

Gestern abend war ich bei Freunden, mit denen ich immer bei einem Großhändler Wein bestelle, um bessere Preise zu bekommen. Mit mehreren Interessenten haben wir eine so genannte „Weinbruderschaft“ gegründet. Ich hatte noch eine Kiste mit kleinen („halben“) Flaschen Champagner aus dem Hause Taittinger bestellt, und die galt es abzuholen. Man darf die Champagnermarke ruhig deutsch aussprechen, weil die Familie Taittinger aus Deutschland kommt, aber die französische Aussprache passt natürlich besser zum Champagner.
Warum kleine Flaschen? Qualitativ hochwertiger Champagner (« réserve ») ist derart teuer, dass es zu schade ist, wenn eine Flasche nicht vollends geleert werden kann und übrig bleibt. Das kann man bei der kleinen Portionierung vermeiden. Außerdem wäre der Konsum größerer Mengen Champagners auch nicht „amtsangemessen“. 🙂
„Zufälligerweise“ gab es ein sehr leckeres Steak mit noch leckerem Salat und dazu zwei ausgesuchte Weine: einen Ribera del Duero aus dem Hause Condado de Haza (2001) und einen Cabernet Sauvignon aus dem Haut-Médoc (Château Lamothe-Cissac 2000). Beide waren hervorragend! Ich bin bei Bordeaux-Weinen ja immer etwas skeptisch wegen der maschinellen Ernte und wegen des Cuvée-Praxis, aber dieser war wirklich ausgezeichnet, obwohl die Gastgeberin den Ribera del Duero besser fand. Probiert haben wir auch noch einen roten Burgunder aus dem Hause Bouchard, der aber nicht wirklich erwähnenswert ist.
Bei soviel Speis und Trank wäre ich gern mit dem Fahrrad gefahren, damit ich auch etwas Bewegung zum Ausgleich bekomme, aber leider ging das mal wieder nicht. Ich hatte zum dritten Mal in kurzer Folge einen Platten – und das trotz der vielgepriesenen „Big Apple“-Reifen von Schwalbe. (Dafür konnte ich dann etwas ungebremster dem Wein zusprechen.) Beim Radladen will man mir jetzt noch einen Schutz gegen Reifenpannen in den Reifenmantel einsetzen. Mal sehen, ob das hilft…